Dell PC’s mit vorinstalliertem Ubuntu

Dell liefert ab sofort in Amerika PC’s mit vorinstalliertem Ubuntu 7.04 Linux aus.

Auf der amerikanischen Webseite von Dell sind seit dem 24. Mai 2007 die Desktop-Systeme Dimension E520n (ab $ 599) und XPS 410n (ab $ 849), sowie das Notebook Inspiron E1505n (ab $ 599) mit Ubuntu zu bestellen. Nähere Informationen sind in dem amerikanischen Webshop von Dell unter der Rubrik „Ubuntu Customers“ zu finden.

Dell Open Manage Server Agent 5.2 für Debian

Bas van der Vlies und Sander Keemink haben ein dep-File (Debian Software Package File) für die neue Version 5.2 des OMSA (Open Manage Server Agents von Dell) erstellt und im Internet auf der Webseite subtrac.sara.nl bereit gestellt. Diese Seite gibt es aber leider nicht mehr. Dies haben sie wie bei der vorherigen Version 5.1 auf der Maillingliste Linux on Dell PowerEdge Servers bekannt gegeben. Es ist aber inzwischen auch auf der Webseite von Dell unter Debian on PowerEdge 9G in der Rubrik Dell Linux Engineering Web zu finden.

Ein kleiner Schönheitsfehler ist, dass sich OMSA im Menü unter Info als Version 3.2 ausgiebt. Es handelt sich jedoch auf jeden Fall um die Version 5.2. Ansonsten lief er bei mir allerdings einwandfrei.

Einfrieren einer Windows 2003 Server Installation durch eine angeschlossene USB-Festplatte

Ich habe nach einer mehrere Stunden dauernden Suche entdeckt, dass eine angeschlosse USB-Festplatte eine Installation von Windows 2003 Server auf einem Dell PowerEdge 750 Server zum einfrieren bringt.

Das Problem tratt bei einer Installalation von Windows 2003 Server mit Hilfe der Dell Installation und Server Management CD auf. Wie bei vielen großen Hersteller gibt es bei Dell eine Installation & Management CD, mit der ein Server installiert werden kann. Diese CD bietet den Vorteil, dass die benötigten Treiber von Dell gleich mit installiert werden und das eine spezielle Dell-Partition auf der Festplatte angelegt wird, die Hardware-Test-Programme enthält.

Um eine solche Installation möglich zu machen, kopiert diese CD zuerst alle benötigten Treiber und danach die Installations-CD von Windows 2003 auf die Festplatte. Danach wird der Computer neu gestartet und booten von der Festplatte das Windows-Setup. In meinem Fall kam er noch bis zu der Stelle, wo der Bildschirm Blau wird und oben „Windows Setup“ steht. Bei diesem Bild fror er ein und gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Auf dem gleichen Computer ließ sich ohne Probleme eine Knoppix-CD starten.

Weder Updates der Firmware, noch die Verwendung anderer Versionen der Installations & Management CD (ich habe Version 5.2 und 5.1 getestet) oder der Windows-Installation-CD (ich habe Windows 2003 Server und Windows 2003 Server mit SP1 getestet) lösten das Problem. Auch eine manuelle Installation der Windows-Installations-CD – ohne die Installations & Management CD – zeigte das selbe Problem. Erst als ich eine angeschlossene USB-Festplatte abzog lieft die Installation. Nach der Installation ließ sich diese wieder ohne Probleme verwenden. Wie ich nachträglich entdeckte, kann man das Problem auch lösen, indem man in der Firmaware des Servers „USB Flash Drive Emulation Type“ von „auto“ auf „Harddisk“ setzt.

Fazit: Bei dem PowerEdge 750 Server von Dell läßt sich keine Installation von Windows 2003 Server machen, solange eine USB-Festplatte angeschlossen ist und in dem BIOS „USB Flash Drive Emulation Type“ auf „auto“ steht.

amavis-stats läuft nicht mehr unter Debian 4.0 (etch)

Nach einem Update von Debian 3.1 (sage) auf Debian 4.0 (etch) habe ich festgestellt, dass amavis-stats nicht mehr läuft. Wenn man die Webseite von amavis-stats aufruft erscheint die Fehlermeldung: „amavis-stats::error: rrd_graph(): 1“.

Nach einer Recherche im Internet habe ich im Blog www.linuri.de entdeckt, dass amavis-stats nicht mit der neuen Version 1.2.15-0.3 des rrdtools zurecht kommt. Der Bug scheint bei Debian am 18. April unter der Nummer #419874 auch schon gemeldet worden zu sein. Eine Lösung – außer dem Downgrade auf die alte Version 1.0.49-1 des rrdtools aus Debian 3.1 (sage) – scheint es z.Zt. jedoch noch nicht zu geben.

Update:
Inzwischen ist bei Debian eine einfache Lösung für den Bug #419874 zu finden. Man muss dazu lediglich zwei Zeilen Code in der Datei /usr/share/amavis-stats/amavis-stats.php ändern. Es sollte also auch bald ein korrigiertes Softwarepaket geben.

Wiener Schnitzel

Wer kennt es nicht das „Wiener Schnitzel„. Es wird an fast jeder Imbisbude angeboten. Leider haben die meisten angeblichen „Wiener Schnitzel“ mit dem Original recht wenig gemein und werden deshalb zum Teil auch nur als „Schnitzel Wiener Art“ bezeichnet. Die Bezeichnung „Wiener Schnitzel“ wurde übrigens erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Früher wurde es noch als „eingebröseltes Kalbsschnitze“ bezeichnet.

Das richtige „Wiener Schnitzel“ ist ein etwa vier Millimeter dünnes, flachgeklopftes Kalbsschnitzel, welches in 180 °C heißem Schmalz oder Butterschmalz goldgelb in der Pfanne gebraten wurde. Dabei sollte das Schnitzel im Schmalz schwimmen und immer wieder hin- und her geschwenkt werden, da die Panierung sonst nicht gleichmäßig gebacken und zu fettig wird. Durch das hin- und her schwenken in der Pfanne entstehen auch die typischen Blasen in der Panierung.

Als Beilage werden oft Kartoffelpüree, Pommes frites oder Bratkatoffeln serviert. Mir persönlich schmeckt jedoch am besten ein einfacher Blattsalat mit Joghurt-Dressing dazu.

Hier nun das Rezept für ein „Wiener Schnitzel“ wie ich es am liebsten esse.

Zutaten für 2 Personen:
2 Kalbsschnitzel, 1 1/2 Zitronen, 1 EL Mehl, 1 Ei, 5 EL Paniermehl / Semmelbrösel, 1 Salatkopf, 150g Joghurt, 4EL Zucker, Salz, Pfeffer.

Zubereitung:

  1. Die Salatblätter vom Strunk ablösen und in reichlich kaltem Wasser rasch, aber sorgfältig waschen. Die Blätter trockenschütteln und anschließend in mundgerechte Stücke zerteilen.
  2. Joghurt mit dem Saft einer halben Zitrone und Zucker glattrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Kalbsschnitzel klopfen, bis sie eine Dicke von ca. vier Millimeter haben.
  4. Eine halbe Zitrone auspressen und die Schnitzel von beiden Seiten mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Kalbsschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und in Mehl wenden.
  5. Das Ei in einem tiefen Teller verquirlen (z.B. mit einer Gable) und die Kalbsschnitzel so durchziehen, sodass sie mit Ei umhüllt sind.
  6. Anschließend die Kalbsschnitzel mit Paniermehl oder den Semmelbröseln panieren.
  7. In einer Pfanne reichlich Butterschmalz auf 180 °C erhitzen (Das Schnitzel soll im Fett schwimmen).
  8. Die Schnitzel in die Pfanne geben und auf jeder Seite 2-3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Dabei gelegentlich die Pfanne hin- und herschwenken, damit sie gleichmäßig braun werden.
  9. Die halbe Zitrone in Scheiben schneiden und die Wiener Schnitzel zusammen mit den Zitronenscheiben, sowie dem Salat und dem Dressing auf einem vorgewärmten Teller anrichten und servieren.

amavisd-new unter Debian 4.0 (etch) meldet „ClamAV-clamd: Can’t connect to UNIX socket“

Bei einem Update eines Debiansystems von 3.1 (sarge) auf 4.0 (etch) wurde bei mir der freie Virensanner ClamAV deinstalliert. Er ließ sich danach ohne Fehlermeldung wieder mit „aptitude install clamav-daemon“ installieren. Der ebenfalls auf dem System installierte amavisd-new meldete danach aber andauernd: „ClamAV-clamd: Can't connect to UNIX socket /var/run/clamav/clamd.ctl: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden„.

Nach einer genaueren Analyse des Problems habe ich entdeckt, dass es ein Berechtigungsproblem ist. Der Benutzer clamav muss Mitglied in der Gruppe amavis sein. Dies wird normaler Weise auch bei der Installation von amavisd-new durch ein Skript erledigt. Da ClamAV jedoch nach amavisd-new installiert wurde, war dies nicht der Fall. Das Problem tritt also offenbar immer auf, wenn ClamAV nachträglich installiert wird.

Upgrade von Debian 3.1 (sarge) auf 4.0 (etch)

Ich habe inzwischen bei einigen Debianinstallationen ein Upgrade von 3.1 auf 4.0 durchgeführt. In den meisten Fällen verlief es relativ problemlos. Im folgenden eine kurze Beschreibung meiner Vorgehensweise mit einigen Hinweisen auf evetuelle Probleme, die ich hatte.

Vorgehensweise:

  1. Falls nötig sollte Debian Sarge auf den aktuellen Stand gebracht werden (apt-get update, apt-get install und apt-get dist-upgrade).
  2. Anpassung der Sourcelist von apt: Sarge -> Etch (vi /etc/apt/sources.list).
  3. Update der Sourcelist von apt (apt-get update).
  4. Update der initrd-tools (apt-get install initrd-tools).
  5. Update von apt (apt-get install apt).
  6. Update der Sourcelist von apt (apt-get update).
  7. Upgrade der Debianinstallation mit apt (apt-get dist-upgrade).
  8. Installation von aptitude (apt-get install aptitude).
  9. Eventuell mehrfaches Upgrade der Debianinstallation mit aptitude (aptitude dist-upgrade).
  10. Nachinstallation der Paket, die unerwünscht entfernt wurden (aptitude install <Paketname>).
  11. Aptitude interativ benutzen um obsolete Pakete zu entfernen (aptitude).
  12. Installation des neuen Kernels. Dabei sollte insbesondere auf eine erfolgreiche Erstellung des intramfs geachtet werden. Falls dies nicht klappt, kann dies nachgeholt werden (update-initramfs -u und update-grub).
  13. Neustart des Computers(reboot).
  14. Umstellung auf de_DE.UTF-8 (dpkg-reconfigure locales).

Dell Open Manage Server Agent 5.1 für Debian

Endlich gibt es ein dep-File (Debian Software Package File) für die Version 5.1 des OMSA (Open Manage Server Agents von Dell).

Das deb-File wurde von Bas van der Vlies und Sander Keemink erstellt und im Internet auf der Webseite subtrac.sara.nl bereit gestellt. Diese Seite gibt es aber leider nicht mehr.

Leider kann der OMSA 5.1 ab dem Kernel 2.6.18 nicht mehr mit den aktuellen Adaptec SATA-Kontrollern (CERC SATA RAID CONTROLLER 6ch) der PowerEdge Server umgehen, da sich einiges in dem benötigten Kernel-Modul geändert hat. Dies betrifft insbesondere die neue Debian Version 4.0 (Etch), da sie mit dem besagten Kernel 2.6.18 ausgestattet ist. Laut Patrick Boyd von Dell, soll das Problem in der kommenden Version 5.2 des OMSA behoben sein. Auch hierzu sind nähere Infomationen in der Maillingliste Linux on Dell PowerEdge Servers zu finden.