Probleme mit GeForce 4 Ti 4200 nach Update auf Ubuntu 8.04

Leider musste ich nach einem Update von Ubuntu 7.10 auf 8.04 feststellen, dass auf einem meiner Computer die Konfiguration des X-Servers nicht mehr stimmte. Bei dem ersten Booten der neuen Version erhielt ich eine Warnung, dass nur der Betrieb im „Low Graphics Mode“ möglich sei und ich meine Auflösung selber einstellen solle. Ich habe also in dem Dialog meinen Bildschirm, den gewünschten Treiber und die gewünschte Auflösung eingestellt, doch nachdem Gnome gestartet war, war die Auflösung noch immer auf 800*600. Die Einstellung wurde also nicht übernommen.
Erst als ich den X-Server mit sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg neu konfiguriert hatte lief Gnome wieder in meiner eigentlichen Auflösung von 1280*1024. Allerdings ohne 3D-Unterstützung, sprich nicht mit dem nvidia Treiber.

Nach einer längeren Suche fand ich den folgenden Forumsbeitrag, der genau mein Problem beschreibt:
http://forum.ubuntuusers.de/topic/168750/?p=1362778#1362778

Leider hat bis jetzt aber keiner eine Lösung geposted, die funktioniert.

Migration eines Exchange-Servers in eine andere Organisation

Für die Migration eines Exchange-Servers in eine andere Organisation gibt es eine sehr gute Anleitung auf der bekannten Webseite MSFAQ.DE. Dort heißt es:

Die Migration von Exchange Postfächern aus einer Organisation in eine andere Organisation ist ein etwas aufwändigerer Akt.

Das ist sogar noch untertrieben. Ich habe kürzlich mit einem Kollegen eine solche Migration bei einem Exchange-Server mit ca. 40 Benutzern durchgeführt. Insgesamt haben wir dafür mehr als eine ganze Woche benötigt und das war keine Woche mit acht Stunden Arbeit pro Tag! Dabei haben wir folgende Schritte unternommen:

  • Migration der Benutzer und Gruppen mit dem ADMT (Active Directory Migrations Tool)
  • Konfiguraton der E-Mail-Adressen für Benutzer und Verteilergruppen
  • Kopieren der Kontakte
  • Kopieren der Postfächer mit EXMERGE
  • Konfiguration der Berechtigungen für die Postfächer
  • Syncronisieren der öffentlichen Ordner mit EXCHSYNC
  • Konfiguration der Berechtigungen für die öffentlichen Ordner
  • Anpassung aller Mailclients (Outlook, usw.)

Für die Migration war sehr viel Handarbeit nötig, da vieles manuell kopiert und alle Berechtigungen neu gesetzt werden müssen.

Ubuntu 8.04 mit Langzeitsupport ist da

Heute ist wie angekündigt das neue Ubuntu 8.04 mit dem Namen „Hardy Heron“ erschienen. Nach zwei Jahren trägt es wieder den Namenszusatz LTS (Long Term Support). Canonical (die Firma hinter Ubuntu) garantiert also wieder drei Jahre Support und Updates für die Desktop-Version und sogar fünf für die Server-Version. Nähere Informationen sind auf heise open nachzulesen.

Samba 3.0 in ein Active Directory von Microsoft integrieren

Schon seit längerem kann man einen Samba-Server in einen Active Directory von Microsoft integrieren. Dazu sind nur wenige Zeilen Konfiguration nötig. Allerdings wird für die Integration ein Kerberos 5 benötigt. Im folgenden eine kurze Beschreibung der nötigen Schritte für Debian Linux.

Bei Debian bekommt man alle benötigten Pakete, wenn man mit aptitude die dep-Files samba, winbind und heimdal-clients installiert. Die restlichen Pakete werden dabei durch die Abhängigkeiten automatisch installiert.

Als erstes muss Kerberos eingerichtet werden. Dazu muss die Konfigurationsdatei /etc/krb5.conf angepasst werden. Sie sollte hinterher in etwa wie folgt aussehen:

[libdefaults]
        default_realm = BUTTERNET.BIZ
        krb4_config = /etc/krb.conf
        krb4_realms = /etc/krb.realms
        kdc_timesync = 1
        ccache_type = 4
        forwardable = true
        proxiable = true

        v4_instance_resolve = false
        v4_name_convert = {
                host = {
                        rcmd = host
                        ftp = ftp
                }
                plain = {
                        something = something-else
                }
        }
        fcc-mit-ticketflags = true

[realms]
        BUTTERNET.BIZ = {
                kdc = server01.butternet.biz
                kdc = server02.butternet.biz                
                admin_server = server01.butternet.biz
        }

[domain_realm]

[login]
        krb4_convert = true
        krb4_get_tickets = false

Danach kann man mit kinit user und klist testen, ob man ein Ticket von dem Kerberos-Server (Windows Domain Controller) bekommen hat.

Nachdem Kerberos läuft muss Samba angepasst werden. Dazu müssen die globalen Parameter in der Konfigurationsdatei /etc/samba/smb.conf wie folgt angepasst werden:

# Global parameters
[global]
workgroup = BUTTERNET
netbios name = GARGOYLE
realm = BUTTERNET.BIZ
security = ADS
template shell = /bin/bash
idmap uid = 500-10000000
idmap gid = 500-10000000
winbind use default domain = Yes
winbind nested groups = Yes

Eine genaue Beschreibung der nötigen Parameter ist auf Webseite des Samba-Projektes zu finden.

Danach muss dem Linux-Server noch beigebracht werden winbind zu benutzen. Er soll ja nicht nur die lokalen User, Passworte und Gruppen kennen, sondern auch die des Active Directory. Dazu muss die Datei /etc/nsswitch.conf wie folgt angepaßt werden:

...
passwd: files winbind
shadow: files winbind
group:  files winbind
...
hosts:  files [dns] wins
...

Zum Schluss muss man mit dem Befehl net ads join -UAdministrator%passwort den Samba-Server der Windows Domäne beitreten lassen. Danach kann man mit dem Befehl net ads testjoin testen, ob der Server ein Mitglied der Domäne ist. Des weiteren sollte der Befehlt wbinfo -u alle Benutzer des AD anzeigen.

Nachdem die Konfiguration wie oben beschrieben getätigt ist, sollten Zugriffe von von Windows-Usern auf den Samba-Server möglich sein. Sie sollten z.B. auf die Freigabe testfreigabe zugreifen können, wenn in der Datei /etc/samba/smb.conf die folgende Freigabe konfiguriert wird:

[testfreigabe]
        comment = Testfreigabe
        inherit acls = Yes
        path = /home/irgendeinverzeichnis
        read only = No

Die Voraussetzung ist natürlich, dass es ein Verzeichnis /home/irgendeinverzeichnis gibt und der Benutzer die notwendigen Berechtigungen hat 😉

Dell Open Manage Server Agent 5.3 für Debian

Wie man der Maillingliste Linux on Dell PowerEdge Servers entnehmen kann, waren die freundlichen Niederländer der Firma Sara wieder fleißig und haben ein dep-File (Debian Software Package File) für die Version 5.3 des OMSA (Open Manage Server Agent) erstellt. Nähere Informationen gab es früher auf der Webseite subtrac.sara.nl. Diese Seite gibt es aber leider nicht mehr.

Die Niederländer hatten auch schon die OMSA Version 5.2 und die OMSA Version 5.1 als dep-File veröffentlicht.

Squid 3.0 in ein Active Directory von Microsoft integrieren

Nach unendlich langer Zeit ist der bekannte und beliebte Proxy Squid in der Version 3.0 erschienen. Die Entwicklung hat fast acht Jahre gedauert. Ich hatte eigentlich auch schon nicht mehr daran geglaubt, dass es jemals eine Version 3.0 geben würde. Wie man den Release Notes entnehmen kann, hat sich einiges geändert. So wurde Squid jetzt in C++ statt C entwickelt und kann das Internet Content Adaptation Protocol (ICAP). Grund genug für mich, mir die neue Version mal etwas näher anzusehen und in der Praxis zu testen. Deshalb habe ich mich für einen Squid 3.0 entschieden, als ich einen kleineren Proxy für ca. 30 Benutzer benötigte.

Aufgabenstellung
Es wird ein HTTP-Proxy für ca. 30 Benutzer benötigt. Die Benutzer sollen sich für Internetzugriffe authentifizieren und teilweise nur zugriff auf bestimmte Internetseiten bekommen. Die Anmeldenamen und Passwörter dafür sind in einem Active Directory hinterlegt. Bei jedem Zugriff soll der Squid also bei einem Windows Domain Controller nachfragen, ob der Benutzer existiert und ob er Internetseiten sehen darf.

HTTP-Proxy

Installation
Als Server habe ich einen IBM HS21 Blade mit einer 2 GHz Xeon Dual Core CPU, 1 GB Hauptspeicher und einem Debian Linux 4.0 (64 Bit) verwendet. Er hatte bereits einige andere Aufgaben, die ihn aber kaum auslasteten.
Bei Squid habe ich die PRE5-Version verwendet. Diese kann man bei Debian 4.0 mit dem Befehlt aptitude install squid3 installieren. Das STABLE2-Paket gibt es nur für den „testing-Zweig“ von Debian und es ist wegen einigen Abhängigkeiten nicht so einfach zu installieren. Alle aktuellen Debian-Pakete von Squid 3.0 sind unter http://packages.debian.org/squid3 zu finden.

Konfiguration der Authentifizierung
Um die Anmeldenamen und Passwörter abzufragen, habe ich im Active Directory einen Benutzer SquidAuth und die Gruppe InternetZugang angelegt. Der Benutzer sollte aus Sicherheitsgründen keine vollen Admin-Rechte bekommen. Für das abfragen der Gruppenmitgliedschaft reicht es, wenn er Mitglied in der Gruppe RAS- IAS-Server ist. Falls man die Mitgliedschaften von Gruppen nicht braucht und nur den Benutzernamen und das Passwort gegen den Windows Domain Controller Authentifizieren möchte, reichen sogar normale Benutzerrechte!
Danach habe ich die Konfigurationsdatei des Squid (/etc/squid3/squid.conf) entsprechend erweitert. Wenn der befragte Windows Domain Controller ein Global Catalog Server ist, sollte der Port 3268 anstelle von Port 389 (wie eigentlich bei LDAP üblich) verwendet werden.
Falls sich ein Windows Domain Controller (der auch Global Catalog Server ist) mit der IP-Adresse 192.168.140.11 für die Domäne DOMAIN.local verantwortlich fühlt und das LAN den IP-Bereich 192.168.140.0/24 hat, könnte die Erweiterung etwa wie folgt aussehen:


# Authentifizierung an Active Directory
auth_param basic program /usr/lib/squid3/squid_ldap_auth -R -b "dc=DOMAIN,dc=local" -D "cn=SquidAuth,cn=Users,dc=DOMAIN,dc=local" -w "password" -f sAMAccountName=%s -h 192.168.140.11:3268
auth_param basic children 5
auth_param basic realm "Proxy Authentifizierung. Bitte geben Sie Ihren Benutzername und Ihr Passwort ein!"
auth_param credentialsttl 2 hours

external_acl_type InetGroup %LOGIN /usr/lib/squid3/squid_ldap_group -R -b "dc=DOMAIN,dc=local" -D "cn=SquidAuth,cn=Users,dc=DOMAIN,dc=local" -w "password" -f "(&(objectclass=person)(sAMAccountName=%v) (memberof=cn=%a,cn=Users,dc=DOMAIN,dc=local))" -h 192.168.140.11:3268

acl localnet proxy_auth REQUIRED
acl InetAccess external InetGroup InternetZugang
http_access allow InetAccess

Danach fragt Squid beim Aufruf einer Webseite nach einem Benutzernamen und Passwort. Des weiteren erhalten nur noch die Mitglieder der Gruppe InternetZugang Internetzugriff.

Fazit
Der Squid läuft jetzt seit 14 Tagen ohne Probleme. Bis jetzt habe ich keine Probleme mit Webseiten festgestellt. Sogar das Microsoft Windows Update läuft jetzt. Bei den alten Versionen von Squid funktionierte es meist nicht richtig.

Der Ölpreis kennt keine Höhenangst

Der US-Dollar-Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl kannte in letzter Zeit nur eine Richtung. Wie man dem Chart der Sorte WTI des letzten Jahres entnehmen kann, hat er sich im letzten Jahr fast verdoppelt.

Es könnte jedoch sein, dass wir jetzt die Höchststände gesehen haben. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage in diesem Jahr erneut zurückgenommen. Wegen der Abschwächung der US-Konjunktur wird jetzt nur noch ein Plus von 1,5 Prozent auf 87,2 Mio. Barrel erwartet. Auch im Januar hatte die IEA ihre Prognose von 87,8 auf 87,6 Mio. Barrel gesenkt. Zudem ist der starke Anstieg des Ölpreises sicherlich auch auf Spekulanten und die Dollarschwäche zurückzuführen.

Es scheint mir sehr wahrscheinlich das sich hier eine Blase gebildet hat. Es stellt sich nur die Frage, wann diese platzt.

Die Planung der eigenen vier Wände mit Sweet Home 3D

Ich habe an diesem Wochenende einige der Zimmer in unserer Wohnung neu geplant. Dazu wollte ich ausprobieren, wie die Möbel dort am besten zu stellen sind. Also habe ich kurzerhand die Wohnung vermessen und angefangen die Umrisse in Open Office zu zeichnen. Das war mir aber bereits nach fünf Minuten zu umständlich. Auch die Gnome-Software Dia schien mir bei diesem Vorhaben nicht viel einfacher zu handhaben. Also habe ich nach einer Software gesucht, die eine solche Aufgabe schneller und unkomplizierter erledigt.
Dazu kam mir natürlich als erstes der Gedanke, dass Architekten für solche Zeichnungen CAD-Software verwenden. Also habe ich mir QCad von Ribbonsoft angesehen. Ich hatte schon öft gelesen, dass dies eine sehr leistungsfähige und kostenlose CAD-Software ist. Der Funktionsumfang dieser Software war jedoch viel zu groß und das Zeichnen somit noch komplizierter.
Also habe ich über Google nach einer kostenlosen CAD-Software für Wohnungen und Häuser gesucht. Unter den ersten Treffern war mal wieder das Wiki von Ubuntu. Mit einer sehr umfangreichen Liste, der CAD-Software für Linux. In dieser Liste habe ich das Programm Sweet Home 3D entdeckt. Man kann es kinderleicht mit Java Web Start installieren. Es läuft also auch unter Windows und Solaris. Eine genaue Anleitung für eine Installation unter Ubuntu ist natürlich auch im Wiki zu finden.
Mit Sweet Home 3D habe ich innerhalb von gerade mal einer Stunde ein brauchbares Ergebnis erziehlt. Eine geniale Software. Einfacher kann man seine eigenen vier Wände nicht zeichnen!

Klosterstr. 27a Bild1 Klosterstr. 27a Bild2

Wie Balda das Vertrauen der Anleger verspielte

Im August schien die Welt bei Balda noch in Ordnung zu sein. Das iPhone (für das Balda die Touchsreens hestellt) verkaufte sich gut, es wurde ein neuer Großauftrag für Touchscreens an Land gezogen und bekannte Finanzinvestoren wie Guy Wyser-Pratte kauften sich zunehmend ein.
Ab September zeichneten sich dann erste Probleme ab. Das Traditionsgeschäft mit Handyschalen lief so defizität, dass es Balda zunehmend in Finanznöte brachte. Vorstandscheff Joachim Gut verkündete jedoch einen Käufer zu suchen und sich zukünftig mehr auf die anderen Bereiche zu konzentrieren. Er bestritt des weiteren wehement, dass die finanziellen Belastungen aus der Handyschalenproduktion für Balda ein Problem darstellten.
Am 31. Oktober 2007 gab Balda plötzlich bekannt, Wandelgenusscheine mit einem Nennbetrag von 34,2 Millionen Euro privat platziert zu haben. Laut Vorstand wurde das Geld für einen Ausbau der Produktion in Asien benötigt, der durch den neuen Großauftrag nötig geworden ist.
Nicht mal einen Monat später, am 29. November 2007 kündigte Balda eine Kapitalerhöhung um bis zu 6.769.584 Aktien an. Die Bezugsfrist lief vom 3. bis zum 17. Dezember 2007 und das Bezugsverhältnis war 7:1. Die festlegung des Bezugspreises erfolgte am 10. Dezember 2007. Er betrug 10 Euro. Somit konnte Balda über weitere 68 Millionen Euro verfügen. Bei bekanntgabe der Kapitalerhöhung war der Kurs von Balda bereits deutlich eingebrochen. Er erholte sich jedoch wieder, weil die bekannten Finanzinvestoren sich beeilten zu versichern, dass Sie beabsichtigten die Kapitalerhöhung voll warzunehem. Sie zeigten sich jedoch von dem Vorgehen der Geschäftsleitung überrascht.
Am 19. Dezember 2007 kündigte Balda an, einen Käufer für die Handyschalenproduktion gefunden zu haben. Es hieß weiterhin, der Verkauf solle noch bis zum Ende des Jahres mit Wirkung zum 31.12.2008 abgewickelt werden. Dadurch solle erreicht werden, dass alle Verluste der Handyschalenproduktion noch in der Bilanz des Jahres 2007 enthalten sind. Ab dem Jahr 2008 sollte es keine weiteren Belastungen aus diesem Bereicht mehr geben. Darüber hinaus versicherte die Geschäftsleitung, dass die Gesamtsumme der Belastungen nur im oberen, einstelligen Millionenbereich liege.
Danach bewegte sich der Kurs der Balda-Aktie nur noch in Richtung Süden. Dies kam durch andauernde Berichte, dass der Verkauf der Handyschalenproduktion für Balda teurer als erwartet wird und das es Unregelmäßigkeiten gibt. Der Vorstandschef Joachim Gut bestritt diese jedoch immer wieder entschieden. Er sprach sogar von Rufmord und geziehlten Gerüchten. Bis Anfang Februar kündigte er immer noch einen Gewinn für 2008 an. Er behauptete das Ergebnis vor Steuern (EBT) werde bei 24 Millionen Euro liegen und der Umsatz bei 414 Millionen Euro. Des weiteren sagt er den Medien:

Dass Balda die Verluste seiner ehemaligen Tochtergesellschaften tragen muss, steht außer Frage. … Für das Jahr 2007 werden sich die Belastungen in einem kleinen zweistelligen Millionenbereich bewegen.

Anfang März wird bekannt, dass Balda den Verkauf der Handyschalenproduktion rückabwickelt. Zusätzlich wird bekannt, das Balda die dort angefallenen Schulden nicht mit der bestehenden Liquidität tragen kann. Nach eigenen Angaben summierte sich die Belastung auf 30 bis 40 Millionen Euro. Es müssen neue Geldgeber gesucht werden und es muss mit den Banken verhandelt werden. Der Investor Guy Wyser-Pratte trennte sich am 17. März 2008 mit hohen Verlusten von seinen Anteilen.
Nach dieser Misere ist der Aktienkurs von Balda auf etwas über 2 EUR gefallen. Da das Management von Balda jegliches Vertrauen der Aktionäre verspielt hat, ist mit keiner Erholung des Kurses zu rechnen.

Balda-Chart 2008

Quellen