Ab sofort gibt es den Dell OMSA 6.3 für Ubuntu

Ubuntu und Dell haben ein natives Paket für den OMSA breit gestellt. Dieses kann jetzt direkt von der Webseite von Dell unter der URL http://linux.dell.com/repo/community/deb/ bezogen werden. Bis jetzt hatten immer die freundlichen Niederländer der Firma Sara die RedHat Pakete in DEB-Pakete konvertiert.

Siehe hierzu:

Keine Ubuntu-PCs mehr im Webshop von Dell Deutschland?

Seit einer Woche bietet Dell Deutschland in seinem Webshop keine Ubuntu-PCs mehr an. Auf nachfrage von Golem spielt Dell dies herunter und behauptet das man den Webshop nur für die Kunden vereinfachen wollte. Interessant ist aber das auf Diversen Webseiten von Dell, die Ubuntu angepriesen haben, plötzlich der Satz „Leben ohne Grenzen. Dell empfiehlt Windows 7“ zu lesen ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich natürlich die Frage, ob Dell andere Beweggründe hatte. Ich kann mich jedenfalls noch gut daran erinnern, dass Dell von Intel Geld bekommen hat, damit sie keine CPUs von AMD verkaufen.

Installation von Oracle XE unter Ubuntu 10.04

  1. Installation des Paketes bc aus dem Repository von Ubuntu mit dem Befehl
    aptitude install bc

    Bei 64-Bit Systemen ist zusätzlich die Installation des Paketes ia32-libs notwendig

    aptitude install ia32-libs
  2. Download der aktuellsten Version von Oracle XE (in meinem Fall war das die Version 10.2.0.1). Man findet diese auf der Webseite von Oracle unter http://www.oracle.com/technology/software/products/database/xe/index.html
  3. Installation des DEB.Paketes mit
    dpkg -i oracle-xe_10.2.0.1-1.1_i386.deb

    (vorher natürlich in das Verzeichnis wechseln, indem man das Paket herunter geladen hat). Wenn man ein 64-Bit System installiert hat muss mit dem Parameter --force-architecture die installation erzwungen werden.

  4. Konfiguration der Installation mit
    /etc/init.d/oracle-xe configure
  5. Um die Kommandozeilen-Befehle von Oracle nutzen zu können, sollte man noch die Datei .bashrc im Homeverzeichnis um die folgenden Zeilen erweitern:
    ORACLE_HOME=/usr/lib/oracle/xe/app/oracle/product/10.2.0/server
    PATH=$PATH:$ORACLE_HOME/bin
    export ORACLE_HOME
    export ORACLE_SID=XE
    export PATH

Verbesserung des SPAM-Schutzes bei ISPConfig 3 / Postfix

Wenn man einen Linux-Server mit ISP-Config 3 nach Anleitung installiert, ist der SPAM-Schutz des Postfix meist noch verbesserungswürdig. Meine Meinung nach sollte man auf jeden Fall strengere Kriterien für E-Mail-Absender einbauen. Es sollten z.B. keine E-Mails von unvollständigen Domains angenommen werden und eine SBL (SPAM Block List) wie Spamhaus eingebunden werden. Dazu muss man in der Datei /etc/postfix/main.cf die Zeile

smtpd_sender_restrictions = check_sender_access mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_sender.cf

wie folgt erweitertern.

smtpd_sender_restrictions = reject_rbl_client sbl-xbl.spamhaus.org, reject_rbl_client cbl.abuseat.org, reject_non_fqdn_sender, reject_unknown_sender_domain, check_sender_access mysql:/etc/postfix/mysql-virtual_sender.cf

Uptime eines Windows-Computers bestimmen

Bei allen UNIX- oder BSD-Betriebssystemen gibt es den Befehl uptime, mit dem man die Zeit bestimmen kann, die das Betriebssystem bereits läuft. Unter einem normalen Windows gibt es so einen Befehl leider nicht. Man kann unter der URL http://support.microsoft.com/kb/232243 jedoch ein entsprechendes Tool von Mircosoft herunter laden.

Installation des Nagios Remote Plugin Executor unter RHEL5

Leider gibt es im Repository des RHEL5 (Red Hat Enterprise Linux 5) keinen nrpe (Nagios Remote Plugin Executor). Wenn man diesen dennoch installieren möchte kann man auf die Pakete von Fedora zurück greifen. Dazu muss man die folgenden Befehle eingeben:

su -c 'rpm -Uvh http://download.fedora.redhat.com/pub/epel/5/i386/epel-release-5-4.noarch.rpm'
su -c 'yum install nagios-plugins-nrpe'
su -c 'yum install nrpe'

Securepoint Firewall: Konfiguration der XFRM-Schnittstelle

Die Securepoint Firewall verwendet die XFRM-Schnittstelle des Linux-Kernels, um IP-Sec-Verbindungen aufzubauen. Wenn man genauere Informationen über die Tunnel angezeigt bekommen möchte, kann man sich im CLI (Command Line Interface) mit dem Befehlt

ip xfrm policy | more

die genaue Konfigaration der XFRM-Schnittstelle anzeigen lassen.