Ubuntu als Router verwenden

Bei einer Standard-Installation von Ubuntu ist das Routing bzw. IP-Forwarding deaktiviert. Das IP-Forwarding kann aber mit dem folgenden Befehl temporär aktiviert werden:

sudo sysctl -w net.ipv4.ip_forward=1

Wenn man es dauerhaft einschalten möchte muss in der Datei /etc/sysctl.conf die Variable net.ipv4.ip_forward auf 1 gesetzt werden. Die Zeile sollte dann wie folgt aussehen:

net.ipv4.ip_forward=1

OMSA unter Ubuntu für den Dell PERC H700 einrichten

In den Dell PowerEdge Servern wird aktuell häufig der PERC H700 RAID-Controler verbaut. Als ich Heute bei einem solchen Server – der mit der aktuellen „Long Term Support“ Ubuntu-Version „10.04 LTS“ läuft – den OMSA (OpenManage Server Administrator) installierte, überraschte mich dieser gleich mit der Warnung: Controller 0 [PERC H700 Integrated]: Driver '00.00.04.01' is out of date.

Nach ein wenig Recherche im Internet zeigte sich, dass der Treiber 00.00.04.01 eigentlich o.k. ist. Da bei RedHat und SuSe aber inzwischen neuere Treiber verwendet werden, verlangt der OMSA hier den neuen.

Da mich die Warnung in der Überwachung stört, habe ich diese einfach abgeschaltet. Dazu ändert man einfach die Datei lsiver.cfg entsprechend ab. Wenn man das OMSA 6.4 Paket von Dell installiert hat (dieses finde man unter der URL: http://linux.dell.com/repo/community/deb/), liegt diese Datei in dem Verzeichnis /opt/dell/srvadmin/etc/srvadmin-storage/.

In der Datei lsiver.cfg gibt es einen Abschnitt der wie folgt beginnt:

ID=0x1F17
VENDORID=4
NAME=PERC H700 Integrated

In diesem Abschnitt steht etwas weiter unten die Zeile:

DEF-LX26-64=00.00.04.27

Wenn man hier die 27 in 01 ändert und alle OMSA Services (am besten den ganzen Server) neu startet ist der Alarm weg.

Aus der Dell OMSA Live-CD einen Live-USB-Stick machen

Bei heutigen Server kommt es oft vor, dass man kein CD-ROM oder DVD Laufwerk mehr hat. In diesem Fall kann es sehr nützlich sein, anstelle einer Live-CD einen Live-USB-Stick zu haben. Dazu benötigt man nur das Image der OMSA Live-CD von dem Webserver von Dell (die aktuelle Version ist die OMSA Lice-CD 6.4) und den liveusb-creator. Und schon kann man sich innerhalb von wenigen Minuten einen Dell OMSA Live-USB-Stick erstellen.

Broadcom NetXtreme II Firmware unter Debian

Ab Debian 5 ist die Firmware für die Broadcom NetXtreme II Netzwerkkarte (diese ist z.B. bei HP DL3xx und Dell PowerEdge Servern verbaut) in die non-free Paketquellen verschoben worden. Wenn man einen Server neu installiert oder aktualisiert hat muss man diese gegebenenfalls wie folgt nachinstallieren:

apt-get install firmware-bnx2

Die Voraussetzung ist natürlich, dass die non-free Paketquellen eingebunden sind.