Reha in Bad Wildungen

Als bei mir eine Reha (Rehabilitation) anstand, empfahl mein Arzt mir diese in Bad Wildungen zu machen. Bis dahin hatte ich noch nie etwas von dem Städtchen Bad Wildungen gehört. Ein kurze Recherche im Internet ergab, dass der Ort ein Heilbäderzentrum ist und etwas südlich von Kassel an den Ausläufern des Kellerwalds  in Hessen liegt. Auch die bekannte Edertalsperre liegt in unmittelbarer Nähe.  Somit war meine Neugier geweckt und ich beschloss die Reha in Bad Wildungen zu machen.

 

Während der Reha habe ich mir die nähere Umgebung genauer angesehen und war von der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten überrascht. Hier meine Top 3:

Greifvogelschau im Wildtierpark Edersee

Auf dem Hammerberg (ca. 335 m ü. NHN) am Südufer des Edersee liegt der Wildtierpark Edersee. Man hat von dort aus einen wunderschönen Blick auf den Edersee und die  Edertalsperre.

Im Wildtierpark Edersee werden viele der heimischen Tiere und einige andere Tiere in Gehegen gehalten. Mein persönliches Highlight dabei ist die Greifvogelschau, die zwei mal am Tag stattfindet. Bei dieser können Greifvögel (z.B. Falken, einen Uhu und diverse Geier) im Flug bewundert werden. Neben den Tieren aus dem Wildtierpark, beteiligen sich auch diverse wilde Vögel an der Flugshow. Diese haben gelernt, dass es dabei etwas leckeres zu essen gibt und deshalb beteiligen sich immer mehr dieser wilden Vögel.

Flugshow-Bilder in meinem Foto-Blog: http://purrucker.photos/2018/04/02/flugshow-im-wildtierpark-edersee/

Webseite des Tierparks: https://www.wildtierpark-edersee.eu

Edertalsperre

Die Staumauer ist ein beindruckendes Bauwerk welches durch die Preussische Staatsbauverwaltung unter Wilhelm II in den Jahren 1908 bis 1914 erbaut wurde. Der durch Sie aufgestaute Edersee ist nach Volumen drittgrößte Stausee in Deutschland. Nur die Stauseen an der Rurtalsperre und der Bleilochtalsperre sind geringfügig größer. Die Edertalsperre ist 48 Meter Hoch und 400 Meter breit.

Wenn man mit dem Auto kommt, gibt wes auf beiden Seiten der Staumauer einen Parkplatz. Man darf mit dem Auto aber nicht über ie Staumauer fahren. Die kleine Straße auf der Staumauer kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueret werden.

Wikipedia Seite über den Edersee: https://de.wikipedia.org/wiki/Edersee 

Webseite der Edersee Touristic GmbH mit vielen weiteren Ausflugstipps: http://www.edersee.com

Mittelalterliche Altstadt von Fritzlar

Fritzlar ist eine Kleinstadt im  Schwalm-Eder-Kreis mit gut erhaltenen mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Viele Stadthäuser, insbesondere um den Markt herum, stammen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert und sind liebevoll restauriert. Das Rathaus ist eines der älteste in Deutschland und wurde bereits im Jahr 1109 urkundlich erwähnte. Zudem gibt es eine an vielen Stellen noch sehr gut erhaltene Stadtmauer mit vielen Wehrtürmen. Einer dieser Wehrtürme (der sogenannte graue Turm) ist mit 37 m Höhe der höchste noch stehende städtische Wachturm in Deutschland. Er beinhaltet inzwischen ein Museum und kann besichtigt werden.

Neben diversen weiteren Museen gibt es viele kleine Restaurants, Kaffees und Läden. Bei meinem Besuch in Fritzlar gab es an jeder Ecke etwas zu entdecken und die Zeit verging wie im Flug. Man sollte für den Besuch dieser interessanten Kleinstadt sollte man auf jeden Fall genügend Zeit einplanen.

Wikipedia Seite über Fritzlar: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritzlar

Kurztrip nach Danzig

Anfang des Jahres 2018 hatten wir ein bisschen Urlaub und das dringende Bedürfnis mal wieder etwas dem Alltagstrott zu entgehen und ein wenig raus zu kommen. Wir entschieden uns deshalb einen Kurztrip in die schöne Stadt Danzig zu machen und uns dort die berühmte Altstadt anzusehen. Wenn man sich eine historische Bedeutende Stadt ansieht, möchte man natürlich auch in einem passendem Hotel wohnen. Nach kurzer Suche im Internet fanden wir in unmittelbarer Nähe zu Danzig im berühmten Badeort Sopot das Grand Hotel Sopot. Es wurde im Jahr 1927 im neobarocken Stil erbaut und die damaligen Baukosten beliefen sich auf 20 Millionen Danziger Gulden. Dies schient genau das richtige Hotel für unseren Kurztrip zu sein und wir buchten uns ein Zimmer.

Anreise

Trotz der weiten Strecke von 778 km entschieden wir uns mir dem Auto zu fahren. Somit starteten wir morgens um 9:00 Uhr und hatten die 420 km bis zur polnischen Grenze in weniger als 4 Stunden geschafft. Nach einer kleinen Mittagspause ging es um 14:00 Uhr weiter. Ab Stettin gab es keine Autobahn mehr und es ging über schlecht sanierte Landstraßen und teilweise sogar innerorts weiter. Deshalb benötigen wir für die restlichen 358 km über 5 Stunden und kommen erschöpft um 20:30 Uhr bei dem Grand Hotel Sopot an.

Wir checken schnell im Hotel ein und bringen die Koffer in das Zimmer. Danach gehen wir runter in das Restaurant des Hotels und geniessen ein sehr leckeres Abendessen mit mehreren Gängen. Danach geht es an die stielvolle Hotelbar, wo es noch noch einkleines polnisches Bierchen als Betthupferl gibt. Danach legten wir uns schlafen, um am nächsten Tag für die Besichtigung von Danzig ausgeruht zu sein.

Besichtigung von Danzig

An der Rezeption unseres Hotels in Sopot erfahren wir, dass es in Danzig viel Verkehr und wenig Parkplätze gibt. Deshalb wir uns empfohlen mit dem Zug zu fahren. Nach einen gemütlichen Frühstück starten wir und laufen das kurze Stück zu Fuß zum Bahnhof in Sopot. Von dort fahren wir mir der Bahn bis zum Hauptbahnhof in Danzig. Die Fahrt dauert nicht mal eine halbe Stunde der Hauptbahnhof liegt in unmittelbarer Nähe der Altstadt von Danzig. Von dem Hauptbahnhof aus laufen wir quer durch die Altstadt von Danzig und schauen uns die Sehenswürdigkeiten an, die uns am interessantesten erscheinen.

Nach 8 Stunden kommen wir erschöpft und glücklich wieder im Hotel an. Wir haben viel gesehen und es hat spaß gemacht. Danzig ist eine sehr schöne Stadt mit vielen historischen Gebäuden. Man kann einen Besuch dieser Stadt wirklich empfehlen. Besonders sehenswert fanden wir die den Hauptbahnhof im Stil der Neurenaissance, die Altstadt, das Krantor, und das Grüne Tor.