18. Vattenfall Cyclassics

Cyclassics 2013 2Auch in diesem Jahr bin ich natürlich wieder die 100 km Strecke der 18. Vattenfall Cyclassics mitgefahren, obwohl ich aus Zeitmangel seit den letzen Cyclassic kein einziges mal mehr Rennrad gefahren bin. Ein bisschen Training auf dem Hometrainer und drei kleinere Mountenbike-Touren mussten als Vorbereitung somit reichen.Cyclassics 2013 1

Das Wetter war mit Temperaturen bis 25 Grad und Sonnenschein ideal für ein Radrennen. Nur der teils starke Gegenwind kostete viel Kraft und Geschwindigkeit. Dadurch verlängerte sich meine Fahrtzeit für die 102.70 km auf 3:21:52 Stunden und ich war danach extrem froh im Ziel zu sein. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte absteigen und schieben müssen.

Cyclassics 2013 3Leider sind auf der Strecke wieder einige sehr unschöne Unfälle zu sehen gewesen. Aber das lässt sich bei solchen Großveranstaltungen wohl leider nicht vermeiden. Ansonsten war die Organisation der Veranstaltung wie immer perfekt. Sie wird sogar jedes Jahr noch ein Stück besser.

17. Vattenfall Cyclassics

Da ich in diesem Jahr nur zwei mal auf meinem Rennrad saß und ansonsten nur ab und zu auf dem Hometrainer, war bei den diesjährigen 17. Vattenfall Cyclassics allein schon das Ankommen bei der 100 km Strecke ein großer Erfolg. Die Zeit war dabei mit 3:13:40 gar nicht so schlecht. Das ergibt bei der diesjährigen Streckenlänge von 103,1 km immerhin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 31.94 km/h. Wobei es auch noch weit von meiner besten Durchschnittsgeschwindigkeit von 38 km/h aus dem Jahre 2006 entfernt ist.

Die Organisation der Veranstaltung war wie immer perfekt. Nur leider hat es die FirstFotoFactory mal wieder nicht geschafft ein Foto von mir auf der Köhlbrandbrücke zu machen. Und da warte ich jetzt schon seit 6 Jahren drauf. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr …

Skoda Velothon Berlin 2011

Skoda Velothon Berlin 2011 Der Skoda Velothon Berlin waren dieses Jahr super! Bei tollem Sommerwetter mit dem Rennrad vorbei Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Flughafen Tempelhof und Regierungsviertel. Dabei war ich mit einer Fahrtzeit von 1:52:52 für 64,4 km und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34.24 km/h sogar relativ schnell. Es reichte am Ende für Platz 1954 von 4264 ins Ziel gekommenen, männlichen Teilnehmern.

Mit dem Rennrad unterwegs in Schleswig-Holstein: Preetz-Kühren-Ascheberg-Preetz

Lindau
Lindau
Ein herrlicher Tag für eine Radtour durch Schleswig-Holstein! Da Sonntag ist und ich ein wenig Zeit habe, bin ich auch gleich eine kleine Runde mit dem Rennrad gefahren. Meine kleine Radtour führte mich von Preetz über Gut Kühren nach Ascheberg und von dort über Wahlstorf wieder zurück. Sie hat eine Länge von 26,61 km und eignet sich hervorragend, wenn man am Abend noch mal schnell eine kleine Runde mit dem Rennrad drehen möchte und in Preetz wohnt. Ein Großteil der Strecke ist nur wenig befahren und der Straßenbelag ist in einem guten Zustand. Durch die vielen kleinen Hügel kommt man bei der Tour auf über 300 Höhenmeter.

Der Ölpreis kennt keine Höhenangst

Der US-Dollar-Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl kannte in letzter Zeit nur eine Richtung. Wie man dem Chart der Sorte WTI des letzten Jahres entnehmen kann, hat er sich im letzten Jahr fast verdoppelt.

Es könnte jedoch sein, dass wir jetzt die Höchststände gesehen haben. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage in diesem Jahr erneut zurückgenommen. Wegen der Abschwächung der US-Konjunktur wird jetzt nur noch ein Plus von 1,5 Prozent auf 87,2 Mio. Barrel erwartet. Auch im Januar hatte die IEA ihre Prognose von 87,8 auf 87,6 Mio. Barrel gesenkt. Zudem ist der starke Anstieg des Ölpreises sicherlich auch auf Spekulanten und die Dollarschwäche zurückzuführen.

Es scheint mir sehr wahrscheinlich das sich hier eine Blase gebildet hat. Es stellt sich nur die Frage, wann diese platzt.

Wie Balda das Vertrauen der Anleger verspielte

Im August schien die Welt bei Balda noch in Ordnung zu sein. Das iPhone (für das Balda die Touchsreens hestellt) verkaufte sich gut, es wurde ein neuer Großauftrag für Touchscreens an Land gezogen und bekannte Finanzinvestoren wie Guy Wyser-Pratte kauften sich zunehmend ein.
Ab September zeichneten sich dann erste Probleme ab. Das Traditionsgeschäft mit Handyschalen lief so defizität, dass es Balda zunehmend in Finanznöte brachte. Vorstandscheff Joachim Gut verkündete jedoch einen Käufer zu suchen und sich zukünftig mehr auf die anderen Bereiche zu konzentrieren. Er bestritt des weiteren wehement, dass die finanziellen Belastungen aus der Handyschalenproduktion für Balda ein Problem darstellten.
Am 31. Oktober 2007 gab Balda plötzlich bekannt, Wandelgenusscheine mit einem Nennbetrag von 34,2 Millionen Euro privat platziert zu haben. Laut Vorstand wurde das Geld für einen Ausbau der Produktion in Asien benötigt, der durch den neuen Großauftrag nötig geworden ist.
Nicht mal einen Monat später, am 29. November 2007 kündigte Balda eine Kapitalerhöhung um bis zu 6.769.584 Aktien an. Die Bezugsfrist lief vom 3. bis zum 17. Dezember 2007 und das Bezugsverhältnis war 7:1. Die festlegung des Bezugspreises erfolgte am 10. Dezember 2007. Er betrug 10 Euro. Somit konnte Balda über weitere 68 Millionen Euro verfügen. Bei bekanntgabe der Kapitalerhöhung war der Kurs von Balda bereits deutlich eingebrochen. Er erholte sich jedoch wieder, weil die bekannten Finanzinvestoren sich beeilten zu versichern, dass Sie beabsichtigten die Kapitalerhöhung voll warzunehem. Sie zeigten sich jedoch von dem Vorgehen der Geschäftsleitung überrascht.
Am 19. Dezember 2007 kündigte Balda an, einen Käufer für die Handyschalenproduktion gefunden zu haben. Es hieß weiterhin, der Verkauf solle noch bis zum Ende des Jahres mit Wirkung zum 31.12.2008 abgewickelt werden. Dadurch solle erreicht werden, dass alle Verluste der Handyschalenproduktion noch in der Bilanz des Jahres 2007 enthalten sind. Ab dem Jahr 2008 sollte es keine weiteren Belastungen aus diesem Bereicht mehr geben. Darüber hinaus versicherte die Geschäftsleitung, dass die Gesamtsumme der Belastungen nur im oberen, einstelligen Millionenbereich liege.
Danach bewegte sich der Kurs der Balda-Aktie nur noch in Richtung Süden. Dies kam durch andauernde Berichte, dass der Verkauf der Handyschalenproduktion für Balda teurer als erwartet wird und das es Unregelmäßigkeiten gibt. Der Vorstandschef Joachim Gut bestritt diese jedoch immer wieder entschieden. Er sprach sogar von Rufmord und geziehlten Gerüchten. Bis Anfang Februar kündigte er immer noch einen Gewinn für 2008 an. Er behauptete das Ergebnis vor Steuern (EBT) werde bei 24 Millionen Euro liegen und der Umsatz bei 414 Millionen Euro. Des weiteren sagt er den Medien:

Dass Balda die Verluste seiner ehemaligen Tochtergesellschaften tragen muss, steht außer Frage. … Für das Jahr 2007 werden sich die Belastungen in einem kleinen zweistelligen Millionenbereich bewegen.

Anfang März wird bekannt, dass Balda den Verkauf der Handyschalenproduktion rückabwickelt. Zusätzlich wird bekannt, das Balda die dort angefallenen Schulden nicht mit der bestehenden Liquidität tragen kann. Nach eigenen Angaben summierte sich die Belastung auf 30 bis 40 Millionen Euro. Es müssen neue Geldgeber gesucht werden und es muss mit den Banken verhandelt werden. Der Investor Guy Wyser-Pratte trennte sich am 17. März 2008 mit hohen Verlusten von seinen Anteilen.
Nach dieser Misere ist der Aktienkurs von Balda auf etwas über 2 EUR gefallen. Da das Management von Balda jegliches Vertrauen der Aktionäre verspielt hat, ist mit keiner Erholung des Kurses zu rechnen.

Balda-Chart 2008

Quellen

Die Hamburger Hafen und Logistik AG geht an die Börse

HHLA - Kai

Seit dem 2. November 2007 wird die Aktie der HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG) an der Frankfurter und Hamburger Börse gehandelt. Die Emission von 22 Millionen der rund 70 Millionen Aktien zu je 53 Euro hat mehr als 1 Mrd. Euro in die Kasse der Stadt Hamburg gespült. Damit ist diese Emission der wohl größte Börsengang des zweiten Halbjahres 2007.

HHLA - Chart - Tag 1

Die Erstnotierung lag mit 59 Euro 11,3 Prozent über dem Emissionspreis. Der Tagesschlusskurs lag sogar bei 62 Euro. Damit waren für Anleger bereits am ersten Tag Kursgewinne von mehr als 17 Prozent möglich.