Mein Sommerwein 2018

Mein Lieblingswein in diesem Sommer ist der Rosé 17 von Pfälzer Spitzen-Weingut Knipser aus Laumersheim. Dieser Wein duftet verführerisch nach reifen Beeren und schmeckt herrlich saftig mit Noten von Zitrusfrüchten, Apfel und roten Beeren. Für mich der ideale Sommerwein zum grillen Garten.

Ich scheine mit dieser Meinung nicht ganz alleine zu sein. Auch der Blogger Marco Plundrich von BBQrules.de hat in dem Blogbeitrag „GRILLWEINE – UNSERE EMPFEHLUNGEN“ den Wein zum grillen empfohlen.

Meine Erfahrungen mit Grillthermometern

Im Februar passierte es. Natürlich gerade als ich einen riesiges, leckeres Steak auf den Grill schmeißen wollte. Mein Grillthermometer gab seinen Geist auf. In nicht mal zwei Jahren hatte damit bereit das zweite Grillthermometer das Zeitliche gesegnet. Früher waren die irgendwie stabiler!

Das Steak war anschließend nicht mehr Medium und ich beschloss mir lieber gleich zwei Grillthermometer zu kaufen, um zukünftig eines in Reserve zu haben. Außerdem hörte ich mich in meinem Freundeskreis und in sozial Sozial Media Netzwerk um, welche Grillthermometer empfehlenswert sind.

Ich erhielt viele Empfehlungen und musste mir erst mal selber klar werden, welche Eigenschaften mir wichtig waren. Nach einiger Überlegung schienen mir die folgenden Eigenschaften wichtig:

  • Stabile Bauweise, damit das Thermometer nicht gleich wieder kaputt geht.
  • Keine App sondern ein transportables Display, das man von draußen z.B. mit rein in die Küche nehmen kann. Man will sein Smartphone ja nicht dauernd beim Grillen mit fettigen Fingern anfassen müssen, um die Temperatur zu kontrollieren!
  • Funkübertragung zwischen Display und Temperaturfühler, mit einer Reichweite vom Grill bis in unsere Küche.
  • Vorgegebene und anpassbare Temperaturen für die verschiedenen Fleischsorten, damit man nicht alle Temperaturen immer im Kopf haben muss.

Nachdem ich mir über die für mich wichtigen Eigenschaften klar war, habe ich mir von Freunden einige Grillthermometer ausgeliehen und getestet. Von allen Grillthermometern die ich mir angeschaut und getestet habe entsprach das „BBQ Thermometer Funk Grill“ von der Firma „Santos Grills“ am ersten meinen Wünschen. Deshalb habe ich es mir jetzt selber gekauft. Es ist zwar etwas teurer, aber noch lange nicht so teuer wie das Weber iGrill.

Falls Ihr auch ein Grillthermometer benötigt, kann ich Euch dieses sehr empfehlen. Ihr könnt es über den folgenden Affiliate-Link bei Amazon bestellen und mich damit unterstützen. Für Euch ändert sich dabei nichts aber ich erhalte eine Provision.

Chateaubriand

Eines der leckersten Steaks ist ein Chateaubriand. Als Chateaubriand bezeichnet man ein doppeltes Steak aus dem Kopf oder der Mitte des Rinderfilets. Der Name geht auf den französischen Schriftsteller und Politiker François-René de Chateaubriand (1768–1848) zurück.

Zutaten:
700 g Rinderfilet (Chateaubriand – Doppellendenstück)
1 Süße Zwiebel
Salz und Pfeffer
250 ml kräftiger Rotwein
250 ml Rinderfond
150 ml Sahne
Öl

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und trocknen. Anschließend mit frischen gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Danach in heißem Öl gut von allen Seiten anbraten. Dann im Backofen auf der mittleren Schien bei ca. 120°C bis zu einer Kerntemperatur von 65°C  weitergaren. Das Chateaubriand ist bei dem Erreichen der Temperatur von 65°C fertig. Es sollte jetzt schön rosig und zart im Kern sein.
Vor dem Anschneiden das Fleisch gut zugedeckt 10 Min. ruhen lassen. Für die Sauce die Zwiebel in kleine Stücke schneiden, im Fleischsud andünsten, mit dem Rotwein ablöschen und bis auf ca. 3 Esslöffel einkochen lassen. Dann die Bouillon zugeben und auf die Hälfte einkochen lassen. Durch ein Sieb in einen Topf passieren, aufkochen lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zum Servieren etwas Sauce auf den vorgewärmten Teller geben. Als Beilagen eignen sich gut gebratene Speckböhnchen, frische Butterchampignons und Kroketten.

Fisch selber in einem Tisch-Räucherofen räuchern

Ich liebe frisch geräucherten und noch warmen Fisch. Deshalb finde ich es super, dass man heutzutage Fisch mit relativ wenig Aufwand selber räuchern kann. Schon ab ca. 30,- € bekommt man einen sogenannten Tisch-Räucherofen inklusive Räuchermehl und Räucherlauge gekauft. Diese einfachen Tisch-Räucheröfen werden mit zwei simplen Brennern beheizt, die wie beim Fondue mit Brennpaste oder Spiritus betrieben werden. Durch den starken Rauchgeruch sollte man diese Tisch-Räucheröfen nur draußen betreiben, ansonsten räuchert man seine ganze Wohnung.

Aber wie funktioniert das Räuchern jetzt?

Die Antwort ist ganz einfach. Innerhalb des Tisch-Räucherofens werden vorher ca. drei Esslöffel Räuchermehl in eine Schale gestreut. Dieses Mehl wird durch die Brenner erhitzt und erzeug dann den Rauch, der den Fisch dann in ca. 30 Minuten räuchert. Wichtig ist nur, dass der Fisch vorher mindestens 12 Stunden in Räucherlauge eingelegt und hinterher getrocknet wurde.

Was benötigt man?

  • 1 Tisch-Räucherofen
  • Fisch (mir schmeckt z.B. Lachs oder Hornhecht sehr gut)
  • Räuchermehl
  • Räucherlauge

Zubereitung

Pulver für Räucherlauge mit ausreichend Wasser vermischen in einer Schale mit dem Fisch geben. Der Fisch muss ganz vom Wasser bedeckt sein. Danach die Lauge 12 Stunden einwirken lassen. Fisch danach aus der Lauge nehmen und ca. 3 Stunden trocknen lassen, bis sich die Haut des Fisches wie Pergament anfühlt. Danach den Fisch in den Tisch-Räucherofen mit dem Räuchermehl geben. Nach  ca. 30 Minuten ist er fertig und er schmeckt mir am besten, solange er noch warm ist. Ach, wie Lecker!

Welcher Räucherofen ist für mich der richtige?

Das günstige Einsteigerset kann man bei Amazon schon für 29,99- € bekommen. Es besteht aus einem Tisch-Räucherofen, Räuchermehl und Räucherlauge. Um das Räuchern mal auszuprobieren, ist dieses Set völlig ausreichend.

Wer es etwas hochwertiger mag oder mit 3-4 Personen essen möchte, sollte sich lieber gleich einen etwas stabileren und besser verarbeitet Tisch-Räucherofen mit zwei Ebenen für 44,99- € kaufen. Diesen habe auch ich verwendet.

 

Selbstgemachte Hamburger

Nach einigen Jahren des Testens, hier mein aktuelles Rezept für selbstgemachte Hamburger mit Honig-Senf Sauce.

Mein Tipp für richtig leckere Hamburger: Wenn man richtig leckere Hamburger möchte, sollte man nicht das normale Hackfleisch aus dem Supermarkt nehmen, sondern ein richtiges gutes Stück Rindfleisch zu Hack verarbeiten. Sehr zart und geeignet ist z.B. das Bürgermeisterstück.

Zutaten für 6 Personen

  • 900 g Hackfleisch vom Rind
  • 3 Eier
  • 280 g Typ 405 Mehl
  • 150 ml Vollmilch
  • 100 g Parmesan (sehr fein gerieben)
  • 28 g frische Hefe
  • 30 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • Salat
  • 1 süße Zwiebel
  • Käse zum überbacken (z.B. Cheddar)
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Tomaten
  • 80 ml Majonäse
  • 60 ml Dijon Senf
  • 30 ml Honig
  • 1/2 EL frischer Estragon
  • 2 EL gehackter Rosmarin

Zubereitung (Brötchen / Buns)
Parmesan mit einer Pamesanreibe ganz klein reiben und mit dem Mehl vermischen. Milch mit der Butter und dem Zucker in einem Topf etwas erwärmen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Hefe klein bröseln und unter die Milch mischen (Hefe sollte dabei nicht wärmer als 37 Grad werden) und das ganze in eine Küchenmaschine mit Knethacken füllen. Ein Ei mit etwas Milch verquirlen und dazu geben. Rosmarin klein hacken und ebenfalls dazu geben. Küchenmaschine einschalten und nach und nach die Mischung aus Mehl, Parmesan hinzugegeben. Den Teig 10 Minuten durchkneten lassen. Danach die Schüssel abdecken und mindesten eine Stunde gehen lassen. Danach 6 Brötchen aus dem Teig formen mit ein wenig gequirltem Ei lasieren und diese ca. 10 Minuten im Backofen bei ca. 200 Grad backen.

Zubereitung der Sauce
80 ml Majonäse, 60 ml Dijon Senf, zwei EL Honig und einen halben kleingehackten EL Estragon in einer Schüssel verrühren. Danach je nach Geschmack mit Salt und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung des Rinderhacks
Grill oder Pfanne auf ca. 250 Grad vorheizen. Das Ei aufrühren, zu dem Hackfleisch geben, durchkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse sechs Hackfleischkugeln formen. Die Kugeln zwischen ausreichend Folie legen und zu einem großen Paddy formen. Das Paddy sollte ruhig richtig groß werden, da es sich beim braten wieder zusammen zieht. Zum Schluss die Paddys in der Pfanne oder auf dem Grill von jeder Seite ca. 4 Minuten braten. Zum Schluss den Käse auf die Paddys legen und leicht anschmelzen lassen.

Zum Schluss die Brötchen mit dem Paddy und Käse belegen und nach belieben die anderen Zutaten (Salat, Zwiebel, Tomaten, Sauce) dazu gegeben.

Pfannkuchen mit Obst und Honig

ObstpfannkuchenZutaten für 2 Portionen

  • 2 Eier
  • 2 gehäufte EL Mehl (50 g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 50 ml kalte Milch
  • 2 EL Honig und frisches Obst
  • 3 EL Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

Zubereitung
Aus Eiern, Mehl, Salz, Zucker und Milch einen Pfannkuchenteig anrühren. Etwa 15 Minuten zum Ausquellen des Mehls stehen lassen.

Anschließend etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, nacheinander aus dem Teig 4 dünne Pfannkuchen backen. Zugedeckt auf einem Teller warm halten.

Obst waschen, in Stücke schneiden und zu den Pfannkuchen legen. Zum Schluss den Honig auf den Pfannkuchen verteilen und das ganze servieren.

Galloway Rumpsteak vom Bauern

Galloway Steak Da wir aus ökologischen Gründen große Fans von regionalen, frischen Lebensmitteln sind, versuchen wir auch das Fleisch möglichst in der Region und direkt beim Bauern zu kaufen. Auf dem Gut Trenthorst in der Nähe vom Preetz wurden gerade wieder Galloway Rinder geschlachtet. Dies wird dort vier mal im Jahr gemacht und ist die Gelegenheit um unsere Kühltruhe wieder mit Rindfleisch aufzufüllen und gleich mal ein kleines Rumpsteak zu essen. Allen aus der Region, die gerne Rindfleisch essen kann ich Gut Trenthorst nur empfehlen. Lecker!

Zutaten für 2 Portionen

  • Zwei 250g Rumpsteaks
  • Zwei große Kartoffeln
  • Eingelegt saure Gurken
  • Kräuterquark

Zubereitung
Kartoffeln kochen bis sie gar sind. Die Steaks kurz kalt abwaschen, abtrocknen, den Fettrand in geringen Abständen bis zum Fleisch einschneiden. Das Fett in einer Pfanne erhitzen und die Steaks hineinlegen. Öfter wenden, wobei jede Seite etwa 3 Minuten braten sollte – je nach gewünschtem Zustand. Danach die Steaks in Alufolie einwickeln und noch 15 Minuten im auf 50 Grand vorgeheiztem Backofen ruhen lassen. Danach die Steaks mit den Kartoffeln, dem Kräuterquark und den sauren Gurken servieren.

Hamburger

Hamburger
Selbst gemachter Hamburger

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 große Brötchen (Hamburgerbrötchen)
  • 600 g Hackfleisch vom Rind
  • 1 Ei
  • Eisbergsalat
  • 1 Zwiebel
  • Sauce nach belieben
  • Käse
  • Salz und Pfeffer
  • Tomate

Zubereitung
Das Ei aufrühren, zu dem Hackfleisch geben, durchkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse vier Hackfleischkugeln formen. Die Kugeln zwischen ausreichend Folie legen und zu einem großen Paddy formen. Das Paddy sollte ruhig richtig groß werden, da es sich in der Pfanne wieder zusammen zieht.

Das Ganze heiß anbraten, zum Schluss den Käse auf die Paddys legen und leicht anschmelzen lassen. Solange das Hackfleisch in der Pfanne ist die Brötchen durchschneiden und im Backofen oder auf dem Toaster leicht anrösten.

Zum Schluss die Brötchen mit dem Paddy und Käse belegen und nach belieben die anderen Zutaten dazu gegeben.

Couscous Salat


Zutaten:
500 g Couscous, 1 Paprikaschote (rot), 2 Fleischtomaten, 1/2 Gurke, 200 g Schafskäse, 2 Zehen Knoblauch, 1 Zwiebel (rot), 1 Zitrone, 2 EL Zitronensaft, 2 EL Balsamico, Olivenöl, Wasser, Petersilie, Salz, Pfeffer, Koriander, Pinienkerne und Mandeln. Zu dem Salat passt außerdem sehr gut ein Fladenbrot oder Foccatia.

Zubereitung:
Etwa 100 ml Olivenöl und 150 ml Wasser mit Zitronensaft und Salz verquirlen und mit dem Couscous vermischen. Nach 5 Minuten evtl. noch etwas Öl und Zitronensaft nachgießen, falls der Couscous noch zu trocken erscheint. Knoblauch dazupressen und unterheben.

Die Schale einer Zitrone abraspeln und alle o.g. Gewürze mörsern oder fein hacken, wenn nicht schon in Pulverform vorhanden, nach Geschmack dazugeben. Paprika und Tomaten entkernen und fein Würfeln, Gurke waschen und stückeln. Alles in die Schüssel geben.

Die rote Zwiebel abziehen und in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze einige Minuten glasig schwitzen. Dann den Balsamico dazugeben und einköcheln lassen. Die Zwiebeln zum restlichen Salat geben. Kräftig umrühren und mit Salz und Pfeffer sowie den wichtigen Gewürzen nachbessern. Der Couscous saugt sehr viel Aroma auf und der Salat sollte wirklich farbenfroh und intensiv schmecken.

Den Schafskäse mit der Hand fein zerbröseln und in den Salat mischen und in Olivenöl geröstete Pinienkerne dazugeben.

Antipasti für 8 Personen


Zutaten:
1 Aubergine
4 Zucchini
3 Paprikaschoten, bunt, nach Belieben
250 g Champignons
Thymian
3 Zehen Knoblauch
Salz
3 EL Öl

Für die Marinade:
2 Schalotten (alternativ rote Zwiebeln), 3 Limetten, 5 EL Balsamico, 220 ml Olivenöl, 5 EL Weißweinessig, Öl für das Blech

Für die Garnitur:
Oliven, Basilikum

Zubereitung:
Gemüse in reichlich kaltem Wasser rasch, aber sorgfältig waschen und in grobe Stücke, Zucchini in dicke Scheiben schneiden. Gemüsestücke und Pilze auf ein geöltes Backblech legen und Salzen und pfeffern. Thymian und gehackten Knoblauch darüber streuen und ca. 3 EL Öl darüber verteilen.
Das Ganze dann ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200° Grad Heißluft in den Backofen geben.

Inzwischen die Marinade zusammen rühren. Dazu Schalotten in dünne Scheiben schneiden. Danach Limonensaft, Balsamico, Lorbeerblätter, Essig und Öl miteinander verrühren. Danach die Schalottenscheiben zugeben.

Gemüse noch lauwarm in die Marinade geben und mindestens 3 Stunden durchziehen lassen.

Vor dem Servieren mit Oliven und Basilikum garnieren.