Campingausrüstung für den Norwegenurlaub

Wie in dem YouTube Video und in unserem Blogbeitrag von unsrem Norwegenurlaub zu sehen ist, kann es dort auch im Sommer sehr nass und kalt sein. Da wir mit Kindern in einem kleinen Bus und mit einem Zelt unterwegs waren, haben wir uns vor dem Urlaub sehr viele Gedanken über die richtige Campingausrüstung für den Norwegenurlaub gemacht. Schließlich kann man den Urlaub nur dann so richtig genießen, wenn man warm und trocken schläft.

Die wichtigsten Komponenten für eine trockene und warme Nachtruhe sind Zelt, Matratze und Schlafsack. Da wir in den vorherigen Urlauben im Wohnwagen, Wohnmobil oder Hotel übernachtet hatten, mussten diese vor dem Urlaub noch angeschafft werden.

In diesem Blog-Beitrag berichte ich über die Ausrüstung, für die wir uns nach unseren Recherchen entschieden haben. Alle hier aufgeführten Artikel wurden von uns ganz normal gekauft und wir werden von keiner Firma dafür bezahlt, dass wir über die Produkte berichten. Ich verlinke den Affiliate-Link von Amazon. Falls Ihr darüber bestellt, bekommen wir einen kleinen Obolus. Wer mag, kann uns damit gerne unterstützen.

Wir haben die ausgewählten Produkte im Schnee bei -2 Grad und im strömenden Regen getestet. Deshalb können wir diese aus eigenen Erfahrungen empfehlen. Die Bilder dazu sind in unseren YouTube Videos zu sehen.

Schlafsack

Bei Schlafsäcken gibt es zwei Kategorien. Die einen sind mit Daunen und die anderen mit Kunstfaser gefüttert. Kunstfaser besitzt den Vorteil auch noch im nassen Zustand zu wärmen. Wird der Daunenschlafsack nass, verklumpen die Daunen und er isoliert so gut wie gar nicht mehr. Außerdem trocknet ein Kunstfaserschlafsack schneller. Dagegen bietet die Daune einen besseren Schlafkomfort, da im Vergleich zur Kunstfaser eine bessere Regulierung der Temperatur stattfindet. Dadurch wird ein deutlich größerer Temperaturbereich als angenehm wahrgenommen.

Da es in Norwegen viel regnet, haben wir uns für das mit Kunststoff gefütterte Model mit dem Namen Cat’s Meow Schlafsack von der Firma The North Face entschieden. Dieser Schlafsack ist schon seit über 20 Jahren auf dem Markt und wird ständig weiter entwickelt. Er ist sehr gut verarbeitet und fühlt sich besonders weich an. Zudem ist er bis -7 Grad geeignet, hat in der Nacht leuchtende Reißverschluss-Anhänger, wiegt gerade einmal 1220 g und hat eine super Gesichtsabdeckung.

Hier der Amazon-Link:

Matratzen

Das Wichtigste bei einer Campingmatratze ist, dass diese gemütlich ist und gut gegen die Bodenkälte isoliert.

Nach einer längeren Recherche und dem Probeliegen auf einigen Matratzen haben wir uns für das selbstaufblasbare Modell Dreamcatcher Single 10 cm von der Firma Outwell entschieden. Diese sich selbst aufblasenden Liegematten von Outwell haben schon einige Auszeichnungen von größeren Campingmagazinen erhalten (z.B. den Editor’s Choice Awards 2017 des Magazins „Camping“ aus Großbritannien) und man findet viele positive Bewertungen.

Auch wir können nach unserem Norwegenurlaub aus eigener Erfahrung bestätigen, dass diese Matratzen besonders gemütlich sind, sich sehr schnell und ohne Blasebalg aufblasen lassen und sehr gut gegen Kälte isolieren.

Zelt

Da wir zu viert gereist sind und nur zwei Personen in dem Dachzelt des kleinen Busses schlafen konnten, benötigten wir ein zusätzliches Zelt für zwei Personen. Dieses Zelt sollte nicht zu schwer, nicht windanfällig und leicht aufzubauen sein.

Für diesen Zweck erschien uns ein Igluzelt am geeignetsten. Um etwas mehr Platz zu haben, entschieden wir uns schlussendlich für das 3-Personen-Zelt Cloud 3 von der Firma Outwell. Der Zelthersteller Outwell ist für sehr stabile, leichte und wasserdichte Zelte mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt.

Das Zelt Cloud 3 wiegt nur 4,9 kg und kann für den Transport auf die Packmaße 19×60 Zentimeter reduziert werden. Wenn es aufgebaut ist verfügt es dann über die Maße: 330 x 200 x 130 cm. Das Zelt liegt preislich im Mittelfeld. Dafür fanden wir im Netz aber viele Berichte, die das Zelt als sehr wasserdicht beschrieben. Dies können wir nach unserem Urlaub bestätigen.

Eine Rundreise mit dem Auto durch Florida

Da wir 2017 bei unser Reise durch den Südwesten der USA im Oktober so viel Sonne und Spaß hatten, haben wir beschlossen im Herbst 2018 gleich noch mal in die USA zu reisen. Wir entschieden uns diesmal für den Südosten, um auch im nächsten Herbst noch etwas Sonne tanken zu können. Nach den tollen Erfahrungen aus dem Vorjahr konnten wir es im Vorfeld kaum erwarten, dass die Reise los geht. Und nun, über zwei Jahre später, komme ich endlich mal dazu, meine Notizen aus dem Urlaub zu einem Blog-Beitrag zusammenzufassen.

Am 01.10.2018 ist es endlich so weit. Wir stehen um 4:30 Uhr auf und fahren zum Flughafen Hamburg. Dort kommen wir um 6:30 Uhr an und schaffen es noch eine Kleinigkeit zu essen, bevor um 8:20 Uhr unser Flieger gen Frankfurt startet. Von Frankfurt geht es dann mit dem super großen Airbus 380 weiter nach Miami. Wir treffen um 15:00 Uhr Ortszeit in Miami ein. Bis wir den Leihwagen und was zum Abendessen organisiert haben und im Hotel sind, ist es 18:00 Uhr. Danach gehen wir noch eine Stunde im Pool schwimmen und fallen nach 24 Stunde auf den Beinen um 20:30 Uhr todmüde ins Bett.

Erster Tag in Miami

Nachdem wir ausgibt ausgeschlafen haben, machen wir uns von Hotel aus auf den Weg zu der Dolphin Mall. Einer der größten Outlet Center in Amerika mit über 300 Retail Stores . Wir verfahren uns dabei allerdings ein wenig und machen noch bei Dannys Diner halt, um ein riesiges Amerikanischen Frühstück zu verputzt. Deshalb kommen wir erst um 11:00 Uhr in der Mall an. Wir bleiben dann aber bis 14:30 Uhr und shoppen, bis die Kreditkarte glüht.

Nach dem schoppen fahren wir zum Southbeach in Miami Beach. Dort legen wir uns an den Strand und gehen hinterher in einem der wunderschönen Art déco Häuser einen Cocktail trinken und Tachos essen. Am Abend geht es dann wieder ins Hotel. Dort trinken wir an der Bar noch ein Getränk, gehen im Pool schwimmen und fallen um 21:00 Uhr wieder todmüde ins Bett.

Fahrt nach Key West

Nach dem aufstehen packen wir zusammen und machen uns mit unsrem amerikanischen „Kleinwagen“ auf den Weg nach Key West.

Mittags legen wir eine kleine Pause ein und essen eine Kleinigkeiten in einem Restaurant direkt am Wasser in einem kleinen Dorf mit vielen Künstlern. Es ist herrliche karibisches mit einer leichten Brise und sonnigen 32 Grad. Während wir essen laufen Leguane vorbei und neben unserem Tisch am Wasser schwimmen diverse Ammenhaie. Man würde sich nicht wundern, wenn ein Pirat um die Ecke kommen würde.

Nach dem Mittagessen besuchen wir noch das Schildkröten Krankenhaus. Dort werden verletzte Schildkröten behandelt und gepflegt, bis sie wieder gesund genug sind, um wieder freigelassen zu werden.

Am Abend kommen wir in Key West an und gehen im Hotelpool ausgiebig schwimmen. Danach holen wir uns eine Pizza bei Pizza Hut und gehen schlafen.

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir mit dem Bus nach Key West. In Key West schauen wir uns das Haus von Hemingway  an und laufen zum südlichsten Punkt des Festlandes der USA. Von hier aus sind es nur noch 90 Meilen bis nach Kuba. In der Mittagshitze ist uns dann so heiß, das wir kurzerhand in unser Hotel fahren und dort schwimmen gehen. Danach durchstreifen wir Key West erneut und schauen uns einige der Geschäfte an und trinken einen Milchshake. Danach kaufen wir im Supermarkt ein und holen uns zum Abendbrot wieder Pizza und Salat. Um 21:00 Uhr gehen wir erschöpft schlafen.

Tauchen am Molasses Reef bei Key Largo

Nach zwei Tagen auf Key West geht es dann zurück Richtung Festland. Auf dem Weg dorthin halten wir in Key Largo an und tauchen am Molasses Reef. Ein beeindruckender Tauchgang mit vielen Fischen und Schildkröten. Allerdings haben wir mit fast zwei Meter hohen Wellen zu kämpfen. Meine Güte ist mir schlecht geworden. Als ich nach dem zweiten Tauchgang zurück an Board war, konnte man mich für nichts mehr gebrauchen! Clara hat beim tauchen den halben Atlantik ausgetrunken und Cora stand nachher nur noch mit stoischem Blick an der Reling und hat den Horizont beobachtet. Auch Simon wurde Seekrank und wir waren alle froh, als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten!

Everglades-Nationalpark

Nach einer weiteren Nacht, die wir in Homestead auf dem Festland verbringen geht es in die Everglades. Da ich gelesen habe, dass es zu dieser Jahreszeit schwierig ist die Tiere zu finden, haben wir uns entschlossen eine Führung zu machen. Unsere Wahl viel dabei auf einen Anbieter, der mit dem Slogan „eines der letzten Abendheuer in unser heutigen Zeit“ wirbt. Und der Name war wirklich Programm! Auf der Suche nach Alligatoren und Schlangen erkunden wir die Everglades mit dem Kajak und zu Fuß. Und zu Fuß heißt, dass man bis zum Bauchnabel im Wasser steht und teilweise nur zwei Meter an Schlangen und anderen Tieren vorbei läuft, währen über einem die Geier kreisen. Ein echtes Abenteuer und wir hatten viel Spaß!

Fahrt mach Sanibel Island

Zunächst schlafen wir nach unserem Abenteuer am Vortag bis 9:00 Uhr aus. Dann machen wir uns auf den Weg nach Sanibel Island. Mittags essen wir in einem typisch amerikanischem Denny’s. Wir kommen um 15:00 Uhr auf Sanibel Island an und schauen und noch mal kurz im „JN Ding Darling National Wildlife Refuge“ um, bevor wir in unser Hotel fahren. Danach schwimmen wir noch mal ausgiebig im Hotelpool und kaufen uns etwas zum Abendessen im örtlichen  Supermarkt.

Am nächsten Tag ist das Wetter leider stürmisch und bedeckt. Wir machen aber dennoch einen herrlichen Spaziergang am Strand und besuchen erneut das „JN Ding Darling National Wildlife Refuge“. Dort gelingt es uns dann auch endlich einen riesigen und ausgewachsenen Alligator zu beobachten. Er ist so gut getarnt, dass wir ihn fast übersehen hätten. Auch die Vögel nehmen ihn nicht wahr und sitzen nur wenige Meter entfernt. Er liegt aber einfach nur da und regt sich nicht er scheint satt zu sein.

Fahrt über Clearwater nach Crystal River

Nach zwei Übernachtungen auf Sunibel Island fahren wir weiter Richtung Clearwater. Wir starten um 9:00 Uhr die Küste am Golf von Mexiko entlang und wollen am Abend bei den den  Manatees in Crystal River sein. Mittags machen wir einen Zwischenstopp in Clearwater. Dort schauen wir uns ein Aquarium an, in dem verletzte Meeressäuger gesund gepflegt werden. Bei unserem Stop erfahren wir auch, dass sich über dem Golf von Mexiko der Hurrican Michael zusammenbraut und am nächsten Tag im Norden Floridas das Land erreichen soll. Also ziemlich genau dort, wo wir gerade hinfahren. Na prima. Das wird ja spannend. Zumindest die Kinder finden es sogar aufregend und toll.

Wir checken am Abend im Hotel ein, gehen erst mal ausgiebig im Pool baden und holen was zum Abendessen. Leider verstopft das Klo immer wieder und wir müssen deshalb noch mal das Zimmer wechseln. Nachdem das dann auch noch geklappt hat liegen wir um 22:30 Uhr erschöpft im Bett und sind auf das Wetter am nächsten Tag gespannt.

Hurrikan in Crystal River

Als wir am nächsten Morgen aufwachen erfahren wir aus dem Fernsehen, dass Citrus Country evakuiert wurde. Zudem wird den Personen die noch vor Ort sind empfohlen sich einzubunkern und jetzt nicht mehr zu versuchen weg zu fahren. Die Stadt Crystal River liegt in dem Landkreis Citrus County. Auch unsere Tour zu den Manatees fällt durch das Wetter leider aus. Zudem haben die meisten Geschäfte geschlossen. Da uns nichts besseres einfällt, gehen wir erst mal wieder in den Hotelpool schwimmen und warten ab. Zwischendurch verfolgen wir immer wieder die Lokalnachrichten und erfahren, dass uns der Hurrikan zu Glück knapp verfehlt. Er trifft ca. 50 km weiter entfernt auf das Land, wo er große Verwüstungen anrichten. Da haben wir ja mal richtig Glück gehabt!

Da der Hurrikan an uns vorbeigezogen ist, gab es nur ein paar Überschwemmungen und keine Sturmschäden. Deshalb kann das Schnorcheln mit den Manatees jetzt doch noch stattfinden, bevor wir weiter in Richtung Ostküste müssen.

Universal Resort Orlando

Auf dem Rückweg zur Ostküste wird dann noch ein kurzer Stop im Universal Studios Resort Orlando eingelegt, um mal in Hogwarts gewesen zu sein. Typisch amerikanisch und nicht so ganz mein Fall, aber ganz lustig und interessanter Weise haben die Zauberer inzwischen alle Smartphones.

Daytona Beach und Cape Canaveral

Als letzter Stop vor der Rückfahrt nach Miami geht es nach Daytona Beach. Wir übernachten dort im Streamline Hotel. Dem Hotel in dem die NASCAR vor 70 Jahren gegründet wurde. Passend dazu dreht sich im Hotel und der Stadt fast alles um Motoren. Andauert röhren getunte Autos und Motorräder vorbei, während wir den Sonnenuntergang in der Rooftop Bar des Hotels genießen.

Auch ein Abstecher zu dem Kennedy Space Center auf Cape Canaveral darf natürlich nicht fehlen. An dem Tag ist es allerdings mit über 40 Grad Celsius unglaublich heiß uns somit sehr anstehenden. Es ist aber dennoch beeindruckend, die ganzen Raketen und die Weltraumtechnick zu sehen.

Rückfahrt nach Miami

Tags drauf fahren wir zurück nach Miami. Da wir inzwischen so weit nach Norden gefahren sind, müssen wir den ganzen Tag Richtung Süden fahren. Wir fahren dabei eine längere Strecke auf dem Highway 1 die Ostküste entlang und es gibt bei der Fahrt viel von Land und Leuten zu sehen. Auch ein Zwischenstopp zum Essen bei Denny‘s ist sehr unterhaltsam. Es kommt eine größere Gruppe von typischen Harleyfahrern rein und setzt sich an die Theke. Man fühlt sich wie in einem Roadmovie. Als wir am Abend im Hotel ankommen ist nur noch Zeit für ein kurzes Bad im Hotelpool und dann gehts auch gleich ab ins Bett.

In Miami heißt es dann noch mal die Sonne in vollen Zügen genießen, bevor es wieder Richtung Winter und Deutschland geht. Wir fahren deshalb gleich nach dem Frühstück im Hotel an den Strand auf Key Biscayne. Dort genießen wir den 28 Grad warmen Atlantik und den Wind, der einen die Hitze besser ertragen läßt. Als wir am Nachmittag zurück zu unserem Auto gehen, entdecken wir eine Waschbären Familie, die in aller Ruhe die Mülleimer ausräumt und sich dabei auch von Badegästen in weniger als einen Meter Entfernung nicht aus der Ruhe bringen läßt. Faszinierend zu sehen, wie sich diese eigentlich nachtaktiven Tiere der Zivilisation in den Städten anpassen und ganz neue Überlebensstrategien entwickeln! Auch ein Eichhörnchen turnt zwischen den Autos rum und such nach Nüssen, ohne sich störten zu lassen.

Am Nachmittag fahren wir dann nochmal nach Miami Beach und schlendern zum South Point Pier, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Während die Sonne untergeht, fährt die TUI Mein Schiff 6 an uns vorbei und verschwindet allmählich am Horizont. Alles in allem ist es ein perfekter Strandtag vor einer umwerfenden Kulisse!

Am letzten Tag vor der Abreise gehen Clara und Cora noch mal ausgiebig schoppen und Simon und ich schauen uns die Streetart in Wynwood Miami an und genießen ein letztes mal den Pool im Flughafenhotel. Tags darauf geht es dann leider schon wieder nach Hause und auch die Rückfahrt dauert wieder einige Stunden. Es hat sich aber gelohnt. Wir sind aber erholt, zufrieden und bringen unglaublich viele Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause. Es war ein super Urlaub!

Die Schusteracht in Preetz

Wer uns kennt weiß, dass wir gerne und viel in der Welt unterwegs sind. Wir reisen unglaublich gerne und interessieren uns für andere Länder und Kulturen. Leider ist durch Corona aktuell nicht die Zeit zum reisen. Deshalb sind wir diesen Herbst zuhause geblieben. Dennoch hatten wir Lust auf einen Blog Artikel und einen V-Log über das Reisen. Deshalb sind wir die letzten beiden Wochenenden rausgegangen und waren auf unser Hausrunde der Schusteracht in Preetz mit Fahrrädern und Pferden unterwegs. Dabei ist ein Video und dieser Artikel über das Reiten und Mountainbike fahren auf derSchusteracht entstanden. Wir hoffen das es Euch gefällt und motiviert mal in dem schönen Preetz vorbeizuschauen um eine Runde auf der Schusteracht zu fahren, zu reiten oder zu wandern. 

Was ist die Schusteracht?

Die Schusteracht ist ein ca. 74 km langer, in Form einer „Acht“ verlaufender Rad-, Wander- und Reitweg, die zwischen Preetz und Schwentinental liegt. Wenn man möchte, kann man am nördlichen Ende dieser Runde auch noch einen zusätzlichen Schlenker fahren, der die Strecke noch mal um 8 km verlängert. Der Nördliche Rundkurs dieser „Acht“ wird Nordschleife und der südliche Rundkurs wird Südschleife genannt. Beide Rundkurse starten bzw. enden auf dem Preetzer Marktplatz.
Die Nordschleife ist sehr interessant für Mountainbiker. Sie hat insgesamt deutlich mehr als 220 Höhenmeter und viele Singletrails. Das sind Eigenschaften, die in dem platten Schleswig-Holstein durchaus bemerkenswert sind.
Die Südschleife ist sehr beliebt bei Reitern. Sie führt durch sehr dünn besiedelte Gebiete, über breite und oftmals nicht geteerte Wege und es gibt am Lanker See in der Nähe des Gutes Wahlstorf eine Badestelle für Pferde.

Link zu unserem V-LOG über die Schusteracht

https://youtu.be/IA9WGxGuOfc

Link zu der Webseite des Vereins Schusteracht

Dieser Verein hat die Schusteracht entwickelt und hält diese instand.
Webseite des Vereins Schusteracht e. V.: https://www.schusteracht.de

Meine Variante von der Schusteracht Nordscheife bei Google Maps

Ich fahre die Schusteracht immer etwas anders, da es für mich leichter ist vom Schützenplatz aus zu starten.

Mit einem Kleinbus durch Norwegen

Link zu dem VLOG der Reise bei YouTube: Norwegen Roadtrip 2020

Das Jahr 2020 ist das Jahr der „Coronakriese“und somit kein gutes Jahr zum reisen. Die Lage in der Pandemie spitzt sich dermaßen zu, das Deutschland am 15. März die Grenzen schließt und der Flugverkehr weitestgehend eingestellt wird. Für mich ein absolutes Novum. Seit ich lebe, habe ich nicht erlebt, dass ich nicht mehr ins Ausland reisen darf … .

Wir planen die meisten Urlaube bereits im Vorjahr und somit haben wir auch für den Sommer im Jahr 2020 bereits einen Urlaub mit einem Kleinbus in Norwegen geplant und die Fähre ist bereits gebucht. Durch die geschlossenen Grenzen sieht es lange Zeit so aus, als wenn der Norwegenurlaub nichts wird. Wir beschließen erst mal abzuwarten und darauf zu hoffen, das die Grenzen bis zu den Sommerferien wieder geöffnet werden.

Zwei Wochen vor dem geplanten Start glauben wir eigentlich schon nicht mehr daran, dass der Norwegenurlaub wirklich klappt und fangen bereits an Alternativen für den Urlaub zu suchen. Doch 6 Tage vorher öffnet die norwegische Regierung für deutsche Urlauber wieder die Grenzen. Wir können also tatsächlich fahren.

Wir bestücken unseren Kleinbus schnell mit den notwendigen Lebensmitteln und Ausrüstungsgegenständen, um in der norwegischen Wildnis überleben zu können. Zu viert wird das eine enge Angelegenheit. Aber wir sind lange Reisen gewöhnt und freuen uns auf die vielen tollen Eindrücke und Erlebnisse.

1. Etappe: Von Preetz nach Lindesnes (964 km)

Unsere 1. Etappe führt uns von Preetz über den Hafen Hirtshals an der nördlichen Spitze Dänemarks und der Fähre nach Kristiansand im Süden von Norwegen.

Wir starten am 22. Juli. Der Wecker klingelt um 4:00 Uhr in der Früh. Um 5:00 Uhr sitzen wir in dem bis unter das Dach vollgeladenem Auto und lassen den Motor an. Bis zum Mittag müssen wir im dänischen Hirtshals sein, um unsere Fähre nach Norwegen zu erwischen.

Die Überquerungen der Grenzen und die Fährfahrt verlaufen ohne Probleme. Somit kommen wir wie geplant am Nachmittag auf dem norwegischen Festland an. Von dort fahren wir zu einem kleine Campingplatz auf der Halbinsel Lindesnes. Der dortige Leuchtturm steht auf dem südlichsten Punkt des norwegischen Festlandes. Wir laufen zum Sonnenuntergang zu dem Leuchtturm und genießen das Farbenspiel der untergehenden Sonne.

2. Etappe: Von Lindesnes zum Preikestolen (200 km)

Nach einer Nacht auf dem südlichsten Campingplatz Norwegens führt unsere 2. Etappe über 200 km durch die südlichen Ausläufer der norwegischen Berge bis an den Lysefjord. Dort wandern wir am nächsten Tag eine Strecke von fast 5 km und 500 Höhenmetern hinauf zum Preikestolen und wieder zurück. Der Preikestolen ist ein 600 Meter hoher in den Fjord ragender Felsvorsprung mit einer gigantischen Aussicht über den Fjord. 

Da uns die fast 5 Stunden lange Wanderung zum Preikestolen einiges abverlangt, lassen wir es am nächsten Tag mit einer Kanutour im Fjord etwas ruhiger angehen.

3. Etappe: Vom Preikestolen nach Bergen (354 km)

Nach dem Preikestolen führt unsere nächste Etappe nach Bergen. Eine Länge von gerade mal 345 km lässt diese Etappe vergleichsweise kurz aussehen. Allerdings müssen wir auch fast 4.000 Höhenmeter auf kleinen und kurvigen Straßen bewältigen und drei Fähren über Fjorde nehmen. Wir starten deshalb gleich Morgens. Eine gute Entscheidung, da wir bis zum Ziel tatsächlich über 12 Stunden benötigen werden.
Kaum sitzen wir im Auto, fängt es auch schon an zu regnen. Die Sicht bleibt trotzdem relativ gut. Somit fahren wir an endlosen imposanten Fjordlandschaften und riesigen Bergen vorbei, während sich bedrohliche Wolkenberge über und hinweg ziehen.
Als wir am späten Abend Bergen erreichen, regnet es noch immer. Wir bauen unsere Zelte im strömenden Regen auf und legen uns schlafen. 

Etappe 4: Von Bergen zum Geirangerfjord (332 km)

Nach 24 Stunden Dauerregen sind wir völlig durchgefroren und treten die Flucht in Richtung des Geirangerfjord an. Der Wetterbericht hat dort besseres Wetter versprochen.
Zum Glück behält der Wetterbericht recht und am Geirangerfjord verbringen wir eine tolle Woche voller Sonnenschein, Wanderungen zu Wasserfällen, Motorbootfahren und Angeln. Simon fängt mit der Angel einen riesigen Köhler. Diesen backen wir in Salzkruste und verspeisen ihn zum Abendessen. Eine tolle Woche zum entspannen in grandioser Landschaft mit vielen Abenteuern. Vor allem die Sonnenuntergänge über den großen Bergen und das rauschen des Wasserfalls neben unserem Zelt sind genial.

Etappe 5: Heimweg (1.200 km)

Nach der Woche am Geirangerfjord geht es wieder auf den Heimweg. Kurz vor Kristiansand übernachten wir ein letztes mal in Norwegen, bevor wir wieder die Fähre Richtung Dänemark besteigen. Am Abend des nächsten Tages kommen wir zuhause an. Somit haben wir haben wir die kompletten 1.200 km des Rückweges innerhalb von nur zwei Tagen bewältig. 

Weitere Informationen zu unserer Norwegenreise

Road Trip durch Nordamerika (2. Teil)

Hier kommt der zweite Teil meines Reiseberichtes unseres 5500 km langen Road Trips durch Nordamerika. Nachdem wir im 1. Teil bis in den Glacier Nationalpark gekommen waren, führt uns der 2. Teil unserer Reise weiter zum Yellowstone Nationalpark und nach Kanada.

Fahrt in den Yellowstone Nationalpark

Wir starten gleich morgens um 8:00 Uhr und fahren mit wenigen Pausen 750 km von Norden nach Süden durch Montana. Am Abend nach 12 Stunden Fahrt um 19:30 Uhr kommen wir schließlich auf dem Rocky Mountain RV Park in Gardiner an. Ein Campground kurz vor der Grenze zu Wyoming am Tor des Yellowstone Nationalparks. Wir werden an der Rezeption sehr freundlich empfangen und bekommen einige Restaurantempfehlungen für unseren Aufenthalt. Während die Sonne allmählich untergeht, schlendern wir durch die nette kleine Stadt Gardiner und suchen uns ein Restaurant zum Abendessen. Ich esse einen Elchburger und probiere einige lokale Biere. Als die Sonne untergeht, waren wir 16 Stunden lang auf den Beinen und legen uns völlig erschöpft ins Bett.

Wir schlafen am nächsten Tag bis 9:00 Uhr. Um 10:00 Uhr starten wir dann zu unserer ersten Tour durch den Yellowstone Nationalpark zu den heißen Quellen in Hotsprings und zu den Bisons. Wir sehen dabei auch viele Elche und Antilopen. Nur die Bären verstecken sich leider an diesem Tag.

Die Tiere laufen hier ohne Angst direkt an einem vorbei. Es ist echt beeindruckend, wenn so ein riesiger Bisonbulle plötzlich direkt neben einem auf der Straße steht!

Am Tag darauf verlassen wir den Campingplatz in Gardiner und fahren vom Nordgate zum Westgate des Yellowstone Nationalparks. Wir starten endlich mal ausgeschlafen um 10:30 Uhr. Die reine Fahrtzeit beträgt 3 Stunden. Insgesamt sind wir jedoch 8 Stunden unterwegs, da wir uns diverse Lookouts und Geysire anschauen. Zudem gehen wir auch noch lecker essen und stöbern durch ein paar Souvenirläden. Als wir auf dem Campground ankommen, ist es 19:30 Uhr.

Am nächsten Morgen stehen wir schon um 6:00 Uhr auf, damit wir um 7:00 Uhr starten können. Wir halten diverse Male und schauen uns Geysire an, bis wir schlussendlich den größten Geysire Old Faithful erreichen . Dort kommen wir um 10:00 Uhr an, frühstücken, schauen uns einen Ausbruch des Geysirs an und machen einen ausgedehnten Spaziergang an diversen kleineren Geysiren vorbei. Um 15:30 Uhr habe ich einen fetten Sonnenbrand und wir starten in Richtung Bridge Bay Campground. Auf dem Weg dorthin gehen Clara und Simon noch mal in 2.357 Metern Höhe im Yellowstone Lake baden. Am Abend grillen wir uns ein Bisonsteak und Würstchen über dem Lagerfeuer. Dazu gibt es Nudeln. Außerdem kommen uns einige Elche besuchen, die nur wenige Meter an uns vorbei über den Bridge Bay Campground laufen und dabei grasen.

In der Nacht schaue ich mir mit Clara dann noch mal die Milchstraße an. Wir haben um kurz nach 23:00 Uhr genau 13 Minuten totale Dunkelheit, bevor der Mond aufgeht. Die Zeit reicht, um ein tolles Foto von der Milchstraße über dem Yellowstone Nationalpark aufzunehmen. Danach geht es endlich ins Bett.

Jackson Hole, die Twin Falls und Portland

Wir haben in der Nacht alle gefroren und sehr schlecht geschlafen. Ich bin zudem erkältet und habe Bauch- und Kopfschmerzen. Die Laune ist somit nicht die beste, als wir am Morgen Richtung Jackson Hole starten. Aber zum Ausruhen ist keine Zeit und nach zwei Bechern mit starkem Kaffee geht es einigermaßen.

Mittags schauen wir uns auf dem Weg Richtung Jackson Hole den Lewis Fall an. Ein romantischer kleiner Wasserfall mit einer Höhe von 9,1 Metern. Er liegt an der Straße zum Südeingang des Yellowstone Parks und ist ein beliebter Fotospot.

Am späten Nachmittag erreichen wir Jackson Hole, essen eine Kleinigkeit und schauen uns zwei Stunden die Stadt an. Danach fahren wir zu unserem heutigen Campground, der direkt neben der Stadt liegt..

Am nächsten Morgen schlafen wir erst mal lange aus und starten um 10:00 Uhr wieder Richtung Seattle. Unsere erste Etappe in diese Richtung hat nur moderate 400 km und geht bis Twin Falls. Dort schauen wir uns die Schoschonen Wasserfälle an. Um 19:45 Uhr kommen wir auf unserem Campground an und und gehen früh ins Bett, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein. An diesem steht mit 800 km eine der längsten Etappen der Reise an.

Am nächsten Tag starten wir um 8:00 Uhr in Idaho Falls und sitzen abgesehen von einer Stunde Mittagspause und einer Stunde Abendessen fast den ganzen Tag im Auto. Am Abend um 20:15 Uhr haben wir die 800 km geschafft und erreichen wir unserem Campground neben Portland.

Nach der anstrengenden Fahrt wird am Folgetag länger geschlafen. Simon und ich klettern sogar erst um 9:30 Uhr aus dem Bett. Daraufhin müssen wir uns sputen, da wir um 11:00 Uhr den Campground verlassen müssen. Um Punkt 11:00 Uhr verlassen wir den Campground und fahren in die Innenstadt von Portland.

Nach einer kleinen Wanderung durch die Innenstadt von Portland, machen wir uns auf den Weg zu unserem letzten Campground. Dieser liegt ganz in der Nähe unseres ersten Campground in der Nähe des Mount Rainier. Es ist ein traumhafter, mitten im Urwald gelegener Eastcreek Campground, der einem älteren Ehepaar gehört. Der schönste aller bisherigen Campgrounds. Wir machen ein Lagerfeuer und kochen unsere letzten Lebensmittel zum Abendbrot. Simon röstet sich Marshmallows über dem Lagerfeuer, nachdem ihm von den Inhabern des Campgrounds erklärt wurde, wie dies geht. Danach trinken wir unsere letzten Biere und es wird ein sehr stimmungsvoller und schöner Abend im Regenwald von Nordamerika.

Vancouver, Vancouver Island und Olympic Nationalpark

Die letzte Etappe unserer Reise führt uns nach Kanada. Wir stehen am nächsten Morgen sehr früh um 6:30 Uhr auf und fahren wieder nach Tacoma. Dort kommen wir um 10:00 Uhr an und tauschen das Wohnmobil gegen einen SUV. Mit diesem geht es dann in Richtung Kanada. Um 21:00 Uhr erreichen wir unser Hotel in Vancouver und essen ein leckeres Abendbrot in einem persischen Restaurant. Um 0:00 Uhr liegen wir dann erschöpft im Bett.

Am nächsten Tag schauen wir uns Vancouver mit dem Fahrrad an. Es wird ein langer und anstrengender Tag, an dem es viel zu sehen gibt. Um die vielen Kilometer bewältigen zu können, leihen wir uns Fahrräder. Mit diesen fahren wir durch das West End und den Stanley Park. Vancouver ist eine beeindruckende und junge Stadt, die leider auch nicht ganz günstig ist.

Am Tag darauf lassen wir dann Vancouver hinter uns. Es geht mit der Fähre rüber nach Vancouver Island. Dort schauen wir uns in Torfino Grauwale und Bären an.

Danach geht es mit einem kurzen Zwischenstopp in Victoria mit der Fähre wieder Richtung USA, wo wir noch einen letzten Zwischenstopp im Olympic Nationalpark einlegen, bevor wir wieder nach Hause fliegen.

Als wir wieder zuhause ankommen, waren wir 3 1/2 Wochen unterwegs und alle sind froh, wieder zuhause zu sein. Aber wir haben viel von Amerika gesehen und es war ein toller Urlaub. Es war bestimmt nicht unser letzter Urlaub in Amerika.

Road Trip durch Nordamerika (1. Teil)

Da uns der Road Trip durch den Wilden Westen der USA so gut gefallen hat, haben wir zwei Jahre danach einen weiteren Road Trip durch den Norden der USA und durch Kanada unternommen. Diesmal wurden es sogar über 5500 km, die wir in drei Wochen zurücklegten. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung dieser ereignisreichen und beeindruckenden Reise durch Washington, Idaho, Wyoming, Montana, Oregon und British-Columbia.

Anreise

Unser Flug nach Seattle startet am frühen Morgen des 10 Juli 2019. Wir stehen um 3:50 Uhr auf und fahren um 4:40 Uhr los nach Hamburg. Von dort geht es mit Lufthansa zunächst nach Frankfurt und dann nach Seattle.

Dort fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hotel Bridge Water in die Innenstadt von Seattle. Das Hotel liegt auf einer Mole und ist in den Hafen hinein gebaut. Als wir dort ankommen, sind wir völlig erledigt und deshalb legen wir uns erst mal schlafen.

Seattle

Am nächsten Morgen wachen die Ersten von uns durch den Jetlag schon um 3 Uhr morgens auf. Bis wir alle aus dem Bett kommen, wird es aber 6 Uhr. Um 7:00 Uhr geht‘s dann los aus dem Hotel Richtung Pier 55 zur Hafenrundfahrt. Auf dem Weg dorthin gibt‘s noch ein gemütliches Frühstück mit Patty Melt und French Toast. Sehr lecker! Die Hafenrundfahrt offenbart dann einen gigantischen Blick auf die Skyline von Seattle und wir erfahren einiges über die Geschichte der Stadt.

Wieder an Land trinken wir einen Kaffee bei Starbucks, dem weltbekannten Kaffeeröster aus Seattle. Danach geht es unter die Erde mit einer Führung durch die den sogenannten Untergrund von Seattle. In diesen unterirdischen Gängen und Kellern im Stadtzentrum von Seattle gibt es einiges über die Geschichte der Stadt zu lernen. Sie entstanden, da um 1900 die Straßen um ein Stockwerk nach oben verlegt wurden. Somit kann man sich hier ansehen, wie die Stadt vor 100 Jahren aussah.

Nach der Führung durch den Untergrund verbringen wir den sonnigen und warmen Nachmittag in der Innenstadt auf dem Pioneer Square. Dort sind viele Stühle und kostenlose Spiele aufgebaut. Wir spielen Tischtennis, Federball, Tischfußball und einige andere der aufgebauten Spiele. Dabei kommen wir mit den Einheimischen ins Gespräch.

Am Abend haben wir schon ganz schön müde Beine. Dennoch raffen wir uns noch auf und laufen zu dem Wahrzeichen der Stadt, der Space Needle. Den Sonnenuntergang genießen wir dann auf dem 184 Meter hohen Turm. Ein beeindruckender Ausblick! Bei der Höhe ist uns allen bis auf Clara allerdings ziemlich flau im Magen. Es loht sich aber alle mal!

Fahrt zum Mount Rainier

Nach dem anstrengenden Vortag schlafen wir bis 7:00 Uhr aus. Danach gibt’s ein deftiges amerikanisches Frühstück mit Ei, Speck und Toast in einem Diner, bevor wir im Hotel unsere sieben Sachen zusammenpacken und nach Tacoma fahren. Dort nehmen wir am Mittag unser fahrendes Haus in Empfang, welches wir für die Fahrt zum Yellowstone Nationalpark gemietet haben. Es handelt sich um ein 10 Meter langes, gigantisches Wohnmobil. Ein Kollos auf Rädern, der in Europa kaum auf eine Straße passen würde. In Amerika sind die Straßen und Parkplätze zum Glück wesentlich größer. Aber auch hier wird es die nächsten Tage noch spannende Situationen geben und Campingplätze, auf denen wir kaum in die Parkbuchten kommen.

Wir bekommen von den netten Servicemitarbeitern von Apollo eine kleine Einweisung in unser mobiles Haus und laden unsere Sachen ein. Wenig später machen wir uns auf zum nächsten Supermarkt, um uns für die nächsten zwei Wochen mit Proviant einzudecken.

Kaum ist der Einkauf erledigt, geht es 80 km weiter Richtung Osten zum Mount Rainier. Dort haben wir im Cougar Campground mitten im Mount Rainier National Park einen Stellplatz gebucht. Auf dem Weg dorthin werden die Berge immer höher und die Straßen immer kurviger. Wir fahren über diverse kleine Schluchten und Brücken, über die unser riesiges Wohnmobil gerade noch rüber passt und schon bald gibt es kein Mobilfunknetz mehr. Wir erreichen den Campground um 17:00 Uhr. Bis zum Sonnenuntergang um 21:00 Uhr bleibt also noch ausreichend Zeit für ein gemütliches Abendessen und um sich die Gegend etwas anzusehen. Um 21:00 Uhr liegen wir dann erschöpft im Bett und schlafen sofort ein.

In der Nacht wird es saukalt. Die dünnen Wolldecken, die wir im Wohnmobil bekommen haben, reichen vorne und hinten nicht aus und wir frieren fürchterlich. Um das Problem zu lösen, decken wir uns mit allem zu, was wir haben. Pullover, Jacken, usw.

Trotz der Kälte schlafen wir bis 8:00 Uhr aus und frühstücken gemütlich. Um 10:30 Uhr sind wir dann abmarschbereit und brechen zu einer Wanderung zu dem nahe gelegenen Carter Wasserfall auf. Die Wanderung führt über 7 km durch einen wunderschönen Wald und das Tal des Paradise River. Da wir über 200 Höhenmeter zurücklegen, wird es eine anstrengende Wanderung. Ein kühles Bad im Fluss bringt aber die nötige Abkühlung.

Wieder auf dem Campground angekommen, essen wir eine Kleinigkeit und legen uns ein bisschen auf‘s Ohr. Diese Ruhe in den Bergen lässt einen so richtig entspannen und abschalten. Am Abend spIelen wir dann noch bis tief in die Nacht Doppelkopf.

Fahrt in den Glacier Nationalpark

Wir stehen früh um 6:00 Uhr auf, trinken einen starken Kaffe und machen das Wohnmobil startklar. Um 8:00 Uhr starten wir Richtung Osten. Zunächst führt uns der Weg bis auf 1.600 Meter zum Fuße des Berges Mount Rainier zum Paradise Visitor Center. Dort parken wir unser Wohnmobilmonster und wandern 300 Meter den Berg zu einem Gletscher rauf. Auf den Wegen sehen wir viele Chipmunks und Murmeltiere.

Nach der Wanderung fahren wir zu dem House Creek Campground weiter, eine Zwischenstation auf dem Weg zum Glacier Nationalpark. Dort kommen wir relativ früh um 14:00 Uhr an. Bevor wir unser Wohnmobil auf unserem Stellplatz abstellen, gehen wir noch schnell im benachbarten Dorf einen Hamburger mit Pilzen essen. Am Abend baden wir im benachbarten Fluss.

Am nächsten Tag steht eine über 10 Stunden lange Fahrt an. Wir stehen deshalb wieder früh um 6:00 Uhr auf (wie fast jeden Tag…) und fahren weiter Richtung Osten. Es wird eine sehr lange und anstrengende aber sehenswerte Tour. Wir fahren durch Washington, Idaho und schließlich durch Montana. Da wir einige Pausen zum Essen, Einkaufen und Tanken einlegen und eine Stunde Zeitverschiebung gegen die Zelt haben, kommen wir erst um 21:15 Uhr auf unserem Campground an.

Nach nur 7 Stunden Schlaf geht es wieder aus dem Bett und nach einem schnellen Kaffee in den Glacier Nationalpark. Am Nachmittag haben wir eine Raftingtour gebucht. Ein tolles Erlebnis, bei dem wir einen riesigen Spaß haben. Wir werden allerdings auch bis auf die Knochen nass und frieren fürchterlich. Wir sind froh, als wir wieder bei unserem Wohnmobil ankommen und uns warme und trockene Sachen anziehen können. Nach solchen Aktionen schätzt man eine heiße Dusche gleich viel mehr.

Am Abend fahren wir zu einem Supermarkt und kaufen uns ein paar leckere Angus Steaks, die wir auf dem Grill auf unserem Campground grillen. Super lecker!

Der zweiten Teil des Reiseberichtes ist im Artikel Road Trip durch Nordamerika (2. Teil) zu lesen.

Mit dem Wohnwagen über die Westalpen an die Côte d’Azur

Die Alpen im Sommer: einsame Höhen, schneebedeckte Gipfel, glasklare Bergbäche und blühende Bergwiesen. Ein romantischer und majestätischer Anblick! Deshalb hatte ich schon länger den Wunsch im Sommerurlaub mal wieder in die Alpen zu fahren. Gleichzeitig wollte meine Familie gerne einen längeren Urlaub mit einem Wohnwagen machen und im Meer baden. Deshalb entstand der Plan mit dem Wohnwagen über die Westalpen an die Côte d’Azur zu fahren. Wenige Tage später stand die Route von immerhin 3500 km fest und es folgten Wochen der Vorfreude.

1. Etappe: Elsass in Frankreich

In den Sommerferien ging es dann endlich los. Mit dem Wohnwagen starten wir um 6 Uhr morgens Richtung Süden und fahren bis nach Turckheim in Frankreich in der Nähe von Straßburg. Es ist regnerisch und wir fahren unterwegs durch einige heftige Gewitter, welche die Straßen zu Flüssen werden lassen. Am Abend kommen wir an unserem ersten Etappenziel an und parken den Wohnwagen auf dem romantischen Campingplatz in der Mitte des Ortes Turckheim. Der Ort liegt zwischen Weinbergen im Rheintal im Elsass am Rande der Vogesen. Neben dem Wein ist er für seine vielen Störche bekannt. Nachdem wir den Wohnwagen richtig abgestellt und eine Pizza zum Abendbrot gegessen haben, wird es auch schon dunkel. Wir genießen noch ein Glas des leckeren, lokalen Rotweines und legen uns schlafen.

Am nächsten Tag begrüßt uns die Sonne und es wird richtig heiß. Wir schlafen erst einmal bis 9:00 Uhr aus, was nach der Anreise dringend notwendig ist. Danach duschen und frühstücken wir, bevor wir aufbrechen und gute Freunde treffen, die uns zwei Tage lang Straßburg und den Elsass zeigen. Es gibt viele Delikatessen, einen tollen Wein und den berühmten Münster Käse zu entdecken. Auch ein Besuch bei Wolfberger darf natürlich nicht fehlen. Wolfberger ist die führende Marke für Weine und Obstbrände aus dem Elsass.

2. Etappe: Wallis in der Schweiz

Nach drei Tagen im Elsass geht es weiter. Unser nächstes Etappenziel ist Raron in der Nähe des Matterhornes in der Schweiz. Von dort wollen wir mit der Bahn und dem Lift das kleine Matterhorn erkunden. Doch zunächst liegt eine anstrengende Fahrt quer durch die Alpen vor uns. Wir starten um 10:00 Uhr und fahren über Freiburg und Basel in die Region Wallis in der Schweiz. Dabei kommen wir auch an dem Kandersteg vorbei. Oder besser gesagt unter dem Kandersteg lang. Da es durch den Kandersteg nur mit dem Autozug unten durch geht. Ein echtes Abendteuer mit unserem großen Wohnwagen. Er passt so gerade eben noch auf den Zug. Nach der Zugfahrt geht es noch eine steile Talabfahrt hinunter und quer durch das Tal auf den Campingplatz in Raron. Dort angekommen genießen wir die Abendsonne mit einem Glas Sekt.

In Raron stolpert Clara, als Sie aus dem Wohnwagen kommt und knickt mit dem Fuß ganz böse um. Der Fuß wir schnell sehr dick und schmerzt stark. Wir fahren in die nächste Klinik und es stellt sich heraus, dass durch das Umknicken die Bänder im Fuß angerissen sind. Clara bekommt Krücken und eine Schiene.

Trotz der Verletzung und den Einschränkungen beißt Clara die Zähne zusammen und kommt weiter mit auf unserer Erkundungstour. Wir fahren am nächsten Tag nach Zermatt und mit der Bergbahn auf das kleine Matterhorn. Es ist sehr touristisch und teuer aber die Aussicht ist bombastisch. Wir klettern zwei Stunden oben auf dem Berg rum und genießen die Aussicht. Uns als Flachländer macht dabei die dünne Luft in 3800 Metern höhe ganz schön zu schaffen. Auf dem Rückweg essen wir in Zermatt dann noch ein Schweizer Raclette und genießen ein lokales Bier. Danach geht es zurück nach Racon.

3. Etappe: Côte d’Azur in Monaco und Frankreich

Am nächsten Tag geht es weiter an die Côte d’Azur. Wir fahren mit dem Wohnwagen über den Simplonpass zunächst nach Italien und über Genua nach Nizza. Durch die vielen Serpentinen und die starken Gefälle kommen wir nur sehr langsam vorwärts. In Italien gibt es außerdem viele Baustellen und die Straßen haben viele Schlaglöcher. Auch von Staus bleiben wir leider nicht verschont. Als wir auf dem Campingplatz ankommen ist es 20:00 Uhr und die Rezeption hat bereits geschlossen. Zum Glück gibt es einen Wachdienst, der uns rein lässt. Wir parken den Wohnwagen ein und bauen das Vorzelt auf. Es lässt sich ohne Klimaanlage kaum aushalten und danach sind wir völlig durchgeschwitzt. Dennoch fahren wir einmal schnell zum Strand, um die heute stattfindende, totale Mondfinsternis anzusehen. So etwas gibt es schließlich nicht alle Tage.

Um die unglaubliche Hitze in der Côte d’Azur auszuhalten, versuchen wir uns möglichst viel am Wasser aufzuhalten. Zudem baden und tauchen wir viel. Ein kleiner Ausflug nach Monaco, Cannes und den Col de Tourini darf aber natürlich auch nicht fehlen. Es werden somit trotz der Hitze ereignisreiche Tage, an denen es viel zu sehen und erkunden gibt.

4. Etappe Zürich in der Schweiz

Nach einigen Tagen am Mittelmeer geht es wieder auf den Rückweg.Auf diesem fahren wir nicht nur über den Simplonpass sondern danach auch noch über den 2478 Meter hohen Nufenenpass. Die Straße über den Nufenenpass ist eine der höchsten befahrbaren Straßen in den Alpen. Da es immer noch so heiß ist, sind wir einen Tag früher als geplant losgefahren und übernachten in 2000 Meter höhe. Hier ist die Luft wesentlich frischer und man kann nach der enormen Hitze an der Côte d’Azur endlich mal wieder richtig durchatmen. Nach dem wir die Serpentinen des abenteuerlichen Nufenenpass hinter uns gelassen haben, fahren wir durch den 16,9 km langen Gotthardtunnel nach Zürich, der letzen Station unserer Reise. In Zürich bleiben wir drei Tage. In dieser Zeit besuchen wir einen guten Freund und schauen uns die Stadt an. Wir essen Geschnetzeltes Züricher Art und trinken Apfelwein aus der Gegend. Danach geht es dann wieder in die Heimat. Eine aufregende und große Reise liegt hinter uns. Aus geplanten 3500 km sind 4500 km geworden und wir haben viele Fotos und Eindrücke mit nach Hause genommen.

Reha in Bad Wildungen

Als bei mir eine Reha (Rehabilitation) anstand, empfahl mein Arzt mir diese in Bad Wildungen zu machen. Bis dahin hatte ich noch nie etwas von dem Städtchen Bad Wildungen gehört. Ein kurze Recherche im Internet ergab, dass der Ort ein Heilbäderzentrum ist und etwas südlich von Kassel an den Ausläufern des Kellerwalds  in Hessen liegt. Auch die bekannte Edertalsperre liegt in unmittelbarer Nähe.  Somit war meine Neugier geweckt und ich beschloss die Reha in Bad Wildungen zu machen.

 

Während der Reha habe ich mir die nähere Umgebung genauer angesehen und war von der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten überrascht. Hier meine Top 3:

Greifvogelschau im Wildtierpark Edersee

Auf dem Hammerberg (ca. 335 m ü. NHN) am Südufer des Edersee liegt der Wildtierpark Edersee. Man hat von dort aus einen wunderschönen Blick auf den Edersee und die  Edertalsperre.

Im Wildtierpark Edersee werden viele der heimischen Tiere und einige andere Tiere in Gehegen gehalten. Mein persönliches Highlight dabei ist die Greifvogelschau, die zwei mal am Tag stattfindet. Bei dieser können Greifvögel (z.B. Falken, einen Uhu und diverse Geier) im Flug bewundert werden. Neben den Tieren aus dem Wildtierpark, beteiligen sich auch diverse wilde Vögel an der Flugshow. Diese haben gelernt, dass es dabei etwas leckeres zu essen gibt und deshalb beteiligen sich immer mehr dieser wilden Vögel.

Flugshow-Bilder in meinem Foto-Blog: http://purrucker.photos/2018/04/02/flugshow-im-wildtierpark-edersee/

Webseite des Tierparks: https://www.wildtierpark-edersee.eu

Edertalsperre

Die Staumauer ist ein beindruckendes Bauwerk welches durch die Preussische Staatsbauverwaltung unter Wilhelm II in den Jahren 1908 bis 1914 erbaut wurde. Der durch Sie aufgestaute Edersee ist nach Volumen drittgrößte Stausee in Deutschland. Nur die Stauseen an der Rurtalsperre und der Bleilochtalsperre sind geringfügig größer. Die Edertalsperre ist 48 Meter Hoch und 400 Meter breit.

Wenn man mit dem Auto kommt, gibt wes auf beiden Seiten der Staumauer einen Parkplatz. Man darf mit dem Auto aber nicht über ie Staumauer fahren. Die kleine Straße auf der Staumauer kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueret werden.

Wikipedia Seite über den Edersee: https://de.wikipedia.org/wiki/Edersee 

Webseite der Edersee Touristic GmbH mit vielen weiteren Ausflugstipps: http://www.edersee.com

Mittelalterliche Altstadt von Fritzlar

Fritzlar ist eine Kleinstadt im  Schwalm-Eder-Kreis mit gut erhaltenen mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Viele Stadthäuser, insbesondere um den Markt herum, stammen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert und sind liebevoll restauriert. Das Rathaus ist eines der älteste in Deutschland und wurde bereits im Jahr 1109 urkundlich erwähnte. Zudem gibt es eine an vielen Stellen noch sehr gut erhaltene Stadtmauer mit vielen Wehrtürmen. Einer dieser Wehrtürme (der sogenannte graue Turm) ist mit 37 m Höhe der höchste noch stehende städtische Wachturm in Deutschland. Er beinhaltet inzwischen ein Museum und kann besichtigt werden.

Neben diversen weiteren Museen gibt es viele kleine Restaurants, Kaffees und Läden. Bei meinem Besuch in Fritzlar gab es an jeder Ecke etwas zu entdecken und die Zeit verging wie im Flug. Man sollte für den Besuch dieser interessanten Kleinstadt sollte man auf jeden Fall genügend Zeit einplanen.

Wikipedia Seite über Fritzlar: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritzlar

Dumont Reisehandbuch – Florida


Durch eine Erkrankung musste ich einen Aufenthalt im Krankenhaus in meine Terminplanung mit einbauen. In dem Krankenhaus war zudem der Mobilfunkempfang so miserabel, dass das Internet kaum benutzbar war. Somit hatte ich viel Zeit zu lesen. Diese Zeit habe ich genutzt, um einige Reiseführer über Florida zu lesen und unsere Reise dorthin zu planen.

Als leidenschaftlicher Fotograf musste ich natürlich als erstes das Taschenbuch „Miami und die Florida Keys“ von National Geographic lesen, dass sich fast wie ein Roman lesen läßt und viele tolle Fotografien von Matt Propert enthält. Die Zusammenfassung des Buches habe ich in dem Beitrag „Reiseplanung – Miami und die Florida Keys“ veröffentlicht.

Als nächstes kam dann ein richtiger Reiseführer dran. Schon auf den Reisen in meiner Kindheit, hatten meine Eltern immer einen Reiseführer von Dumont mit dabei. Somit war für mich schnell klar, dass ich jetzt den Reiseführer „Florida“ von Dumont durchlesen würde. Dieser hat mir dann auch sehr gut gefallen und deshalb im folgenden eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke beim Lesen dieses Buches.

Das Reise-Handbuch „Florida“ von Dumont umfasst beindruckende 430 Seiten und ist somit ein sehr umfangreiches Werk. Es wurde von Axel Pinck geschrieben und die dritte aktualisierte Auflage ist 2016 erschienen. Der Inhalt des Reiseführers ist klar und übersichtlich gegliedert und beinhaltet die folgenden Teile, die jeweils in diverse Kapitel unterteilt sind:

  • Wissenswertes über Florida
    • Steckbrief Florida
    • Natur und Umwelt
    • Wirtschaft, Soziales und aktuelle Politik
    • Geschichte
    • Gesellschaft und Alltagskultur
    • Architektur, Kunst und Kultur
  • Wissenswertes für die Reise
  • Unterwegs in Florida
    • Miami und die Gold Coast
    • Everglades und Florida Keys
    • Tampa Bay und Golfküste
    • Orlando und Zentralflorida
    • Floridas Norden

Der Reiseführer beinhaltet diverse Karten der einzelnen Regionen. Eine herausnehmbare, ausklappbare und besonders detaillierte Karte der wichtigsten Regionen mit Register und Entfernungstabelle befindet sich im hinteren Einband.

Fazit

Der Reiseführer „Florida“ von Axel Pinck ist ein solides und umfangreiches Nachschlagewerk mit vielen hilfreichen und praxisnahen Tipps für die Reise. Mit der Hilfe dieses Reiseführers behält man stets den Überblick, auch wenn das Internet mal nicht funktionieren sollte. Durch seine übersichtliche und strukturierte Gliederung und die vielen Register, findet man immer schnell die gerade benötigten Informationen.

Abgesehen von den allgemeinen Kapiteln über die Geschichte, Gesellschaft, Kunst usw. läßt sich dieser Reiseführer nicht wie ein Roman von A-Z durchlesen. Dazu ist der Charakter als Nachschlagewerk zu ausgeprägt. Ich würde deshalb empfehlen, vor der Reise nur die allgemeinen Kapitel durchzulesen und die anderen Kapitel nur für die konkrete Reiseplanung oder vor Ort als Nachschlagewerk zu nutzen. Auf diese Weise lernt man vor der Reise und innerhalb kurzer Zeit das Wesentliche über das Land und hat bei Bedarf ein verlässliches Nachschlagewerk für weitere Details im Gepäck.

Wo gibt es das Buch zu kaufen?

Das Buch kann ohne Versandkosten direkt beim Verlag bestellt werden. Das gedruckte Buch kostet dort 23,99- € und das eBook (als PDF-Datrei) 18,99- €. Alternativ kann man das Buch natürlich auch über den Buchhandel oder bei Amazon bestellen. Hier der entsprechende Link, um das Buch zu bestellen.

Reiseplanung – Miami und die Florida Keys

Das National Geographic Taschenbuch „Miami und die Florida Keys“ mit 270 Seiten entdeckte ich, als ich durch einen Buchladen stöberte. Es wurde von Mark Miller geschrieben und beinhaltet viele tolle Fotografien von Matt Propert.

Nach einigen Seiten mit Tipps für die Reiseplanung beginnt es mit einer 13 Seiten langen und prägnanten Zusammenfassung der Geschichte und Kultur von Miami und Umgebung. Es folgen zehn Kapitel zu den jeweiligen Regionen bzw. Stadtteilen von Miami und den Keys. Zudem gibt es viele Tipps, Reiseinformationen und ein ausführliches Register mit den im Buch vorkommenden Namen und Begriffen.

Fazit

Das Buch läßt sich an einem Tag durchlesen. Zudem beschränk es sich mit Miami und den Florida Keys auf eine Region, die man bequem in ein bis zwei Wochen bereisen kann. Dadurch hat das Buch eine handliche Größe und läßt sich gut mit auf eine Reise nehmen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseführern ist dieses Buch kein reines Nachschlagewerk, sondern läßt sich wie ein Roman von Anfang bis Ende durchlesen. Man lernt dabei viel über die Geschichte, Kultur und die einzelnen Regionen. Ich fand es somit sehr informativ und kurzweilig.  Bei Bedarf kann man diesen Reiseführer aber auch als Nachschlagewerk verwenden. Durch das ausführliche Register findet man jederzeit schnell die richtige Stelle zu einem gesuchten Thema.

Ich werde dieses Buch auf jeden Fall mit auf meine Reise nach Florida nehmen, um die eine oder andere Sache auf der Reise noch mal nachzuschlagen und das eine oder andere Kapitel zur Vertiefung ein zweites mal zu lesen.

Wer einen klassischen Reiseführer und ein Nachschlagewerk für ganz Florida sucht ist mit dem Dumont Reisehandbuch – Florida besser bedient. Auch über diesen hebt ich einen kurzen Beitrag in diesem Blog geschrieben.

Wo gibt es das Buch zu kaufen?

Falls man das Buch nicht bei einem Buchhändler kaufen möchte, kann man es direkt beim Verlag oder bei Amazon bestellen. Hier der Link, um das Buch bei Amazon zu bestellen.