Im wilden Westen der USA | Teil 8: Bryce Canyon and Grand Canyon

Heute geht es mit dem neuen roten Auto Richtung Bryce Canyon and Grand Canyon, nachdem uns das blaue Auto aufgebrochen wurde und wir dieses in Las Vegas tauschen mussten. Wie das genau passiert ist kann im Blog Beitrag Im wilden Westen der USA | Teil 7: Las Vegas nachgelesen werden.

Fahrt nach Hutch zum Bryce Canyon

Wir starten sehr, sehr … sehr früh aus dem Flamingo Las Vegas Hotel. Die Mädels wollen unbedingt noch mal in Las Vegas schoppen, deshalb müssen Martin und ich nach nur 5 Stunden Schlaf aufstehen. Ich bin todmüde und erst richtig ansprechbar, nachdem ich einen Liter Ice Latte von McDonalds und Starbucks getrunken habe. Deshalb gibts von der Shoppingtour auch keine Filmaufnahmen und Fotos. Dabei wäre der Berg an Einkaufstaschen ein Foto wert gewesen.

Die heutige Fahrt geht 229 Miles bzw. 369 km durch das schöne Arizona und Utah, vorbei an dem Zion Nationalpark nach Hatch zur Riverside Ranch von Bill. Den kennen wir noch von unserem ersten Trip in die USA und wir freuen uns, dort wieder vorbeizukommen. 

Noch bevor wir in Richtung unseres nächsten Hotels starten, halten wir noch mal schnell bei einem Walmart und füllen unsere Vorräte auf. Es geht jetzt wieder tagelang durch die Wildnis und da benötigen wir etwas Proviant, damit wir nicht verhungern und wir brauchen natürlich Bier.

Für uns Europäer ist es auch immer wieder faszinierend, dass man hier Medikamente im ganz normalen Supermarkt kaufen kann. Und zwar wie alles in Amerika gleich in den großen Vorratspackungen. 

Als wir am nächsten Morgen aufwachen strahlt die Sonne schon wieder vom Himmel. Wir sind hier in Hatch allerdings in der Hochwüste auf fast 2.000 Meter höhe. Deshalb sind die Temperaturen bei angenehmen 28 Grad mit geringer Luftfeuchtigkeit.

Wanderung im Bryce Canyon

Heute steht einer meiner persönlichen Highlights auf dem Programm. Wir brechen gleich nach dem Frühstück auf, um eine Wanderung im Bryce Canyon zu unternehmen. Dieser  ist voller farbiger Felspyramiden, an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Die Kante befindet sich auf 2.400 bis 2.700 Metern höhe und Aufgrund der klaren Luft sind an schönen Tagen Fernsichten bis zu 320 km nach Arizona und sogar New Mexico möglich. Eine absolut unglaubliche Kulisse, die wirklich beeindruckt!

Wir wandern den Tag über im Bryce Canyon rum und fallen am Abend völlig erledigt ins Bett. Als wir am nächsten Tag frühstücken, stellen wir fest, dass einer fehlt. Und zwar Cora! Leider hat diese fürchterlich Migräne und überlebe nur dank aller Medizin, die Clara und Nancy so dabei haben. Deshalb machen die Mädels und Simon einen sehr ruhigen Tag mit vielen Pausen, während Martin und ich das volle Museums- und Besichtigungsprogramm durchziehen. 

Die heutige Strecke führt uns über 289 Miles bzw. 465 km vom Bryce Canyon zum Grand Canyon vorbei an einem der größten Stauseen der USA, dem Lake Powell, der durch den Glen Canyon Dam aufgestaut wird. Auch ein Besuch am bekannten Horseshue Band mit der traumhaften Kulisse des Colorado Rivers darf natürlich fehlen. Danach geht es noch ein ganzes Stück weiter bis wir am Abend in einem Hotel in der Nähe des South Rim des Grand Canyons übernachten.

Das Mittagessen nehmen Martin und ich bei Big John’s Texas BBQ zu uns. Ein absolut typisches und durch und durch amerikanisches Restaurant.

Am nächsten Morgen schlafen wir im Hotel etwas länger und starten um 10:35 Uhr nach Grand Canyon Village. Dort steht wieder eine große Wanderung entlang des Bright Angel Trail in den Grand Canyon auf dem Programm. Ich bezwinge innerhalb von 3 Stunden ganze 450 Höhenmeter runter und wieder rauf. Ich lege dabei 7 km zurück und verbrauche dabei laut Appel Fitness zusätzliche 842 Kilokalorien. Mehr habe ich durch gehen noch nie bei einer Wanderung verbraucht. Die anderen wandern etwas weniger.

Wir kommen am späten Abend in Kingman im Hotel an, Baden noch ausgiebig im Hotelpool und gehen anschließend früh schlafen.

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VLOG zu dem Blogbeitrag

Fortsetzung der Reise

Auch der nächste Teil der Reise ist sehr abenteuerlich geworden und im Blog Beitrag “Im wilden Westen der USA | Teil 9: Auf den Spuren der Route 66” zu finden. In diesem besichtigen wir diverse historische Überbleibsel der Route 66 und besuchen den Joshua Tree Nationalpark.

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