Meine Erfahrungen mit Grillthermometern

Im Februar passierte es. Natürlich gerade als ich einen riesiges, leckeres Steak auf den Grill schmeißen wollte. Mein Grillthermometer gab seinen Geist auf. In nicht mal zwei Jahren hatte damit bereit das zweite Grillthermometer das Zeitliche gesegnet. Früher waren die irgendwie stabiler!

Das Steak war anschließend nicht mehr Medium und ich beschloss mir lieber gleich zwei Grillthermometer zu kaufen, um zukünftig eines in Reserve zu haben. Außerdem hörte ich mich in meinem Freundeskreis und in sozial Sozial Media Netzwerk um, welche Grillthermometer empfehlenswert sind.

Ich erhielt viele Empfehlungen und musste mir erst mal selber klar werden, welche Eigenschaften mir wichtig waren. Nach einiger Überlegung schienen mir die folgenden Eigenschaften wichtig:

  • Stabile Bauweise, damit das Thermometer nicht gleich wieder kaputt geht.
  • Keine App sondern ein transportables Display, das man von draußen z.B. mit rein in die Küche nehmen kann. Man will sein Smartphone ja nicht dauernd beim Grillen mit fettigen Fingern anfassen müssen, um die Temperatur zu kontrollieren!
  • Funkübertragung zwischen Display und Temperaturfühler, mit einer Reichweite vom Grill bis in unsere Küche.
  • Vorgegebene und anpassbare Temperaturen für die verschiedenen Fleischsorten, damit man nicht alle Temperaturen immer im Kopf haben muss.

Nachdem ich mir über die für mich wichtigen Eigenschaften klar war, habe ich mir von Freunden einige Grillthermometer ausgeliehen und getestet. Von allen Grillthermometern die ich mir angeschaut und getestet habe entsprach das „BBQ Thermometer Funk Grill“ von der Firma „Santos Grills“ am ersten meinen Wünschen. Deshalb habe ich es mir jetzt selber gekauft. Es ist zwar etwas teurer, aber noch lange nicht so teuer wie das Weber iGrill.

Falls Ihr auch ein Grillthermometer benötigt, kann ich Euch dieses sehr empfehlen. Ihr könnt es über den folgenden Affiliate-Link bei Amazon bestellen und mich damit unterstützen. Für Euch ändert sich dabei nichts aber ich erhalte eine Provision.

Chateaubriand

Eines der leckersten Steaks ist ein Chateaubriand. Als Chateaubriand bezeichnet man ein doppeltes Steak aus dem Kopf oder der Mitte des Rinderfilets. Der Name geht auf den französischen Schriftsteller und Politiker François-René de Chateaubriand (1768–1848) zurück.

Zutaten:
700 g Rinderfilet (Chateaubriand – Doppellendenstück)
1 Süße Zwiebel
Salz und Pfeffer
250 ml kräftiger Rotwein
250 ml Rinderfond
150 ml Sahne
Öl

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und trocknen. Anschließend mit frischen gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Danach in heißem Öl gut von allen Seiten anbraten. Dann im Backofen auf der mittleren Schien bei ca. 120°C bis zu einer Kerntemperatur von 65°C  weitergaren. Das Chateaubriand ist bei dem Erreichen der Temperatur von 65°C fertig. Es sollte jetzt schön rosig und zart im Kern sein.
Vor dem Anschneiden das Fleisch gut zugedeckt 10 Min. ruhen lassen. Für die Sauce die Zwiebel in kleine Stücke schneiden, im Fleischsud andünsten, mit dem Rotwein ablöschen und bis auf ca. 3 Esslöffel einkochen lassen. Dann die Bouillon zugeben und auf die Hälfte einkochen lassen. Durch ein Sieb in einen Topf passieren, aufkochen lassen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zum Servieren etwas Sauce auf den vorgewärmten Teller geben. Als Beilagen eignen sich gut gebratene Speckböhnchen, frische Butterchampignons und Kroketten.