Überprüfen der Festplattenauslastung bei Linux

Bei Servern will ab und zu die Festplattenauslastung überprüfen. Gerade wenn auf einem Server mehrere virtuellen Gäste laufen, ist es sehr interessant zu erfahren wie ausgelastet ein Controller bzw. die Festplatten an diesem sind. Um die Auslastung zu überprüfen eignet sich unter Linux meiner Meinung nach sehr gut das Programm iostat. Dies ist unter Debian/Ubuntu in dem Paket sysstat enthalten und lässt sich mit dem folgenden Befehl installieren.

apt-get install sysstat

Ich verwende meistens die Parameter d und x, gebe also den folgenden Befehl ein.

iostat -dx

Der Befehl erzeugt dann eine Tabelle mit den Daten zu allen IO-Devices aus der man die wichtigsten Infos über die Auslastung ablesen kann. Die Ausgabe sieht ungefähr wie folgt aus.

Linux 3.2.0-32-generic (ubuntu05)       26.10.2012      _x86_64_        (16 CPU)
 
Device:         rrqm/s   wrqm/s     r/s     w/s    rkB/s    wkB/s avgrq-sz avgqu-sz   await r_await w_await  svctm  %util
scd0              0,00     0,00    0,00    0,00     0,00     0,00     8,00     0,00   58,46   58,46    0,00  58,46   0,00
sda               0,00     5,97    0,00   11,19     0,02   520,12    92,98     1,77  158,44   36,01  158,48  11,82  13,22
sdb               0,02     0,64    1,24    3,31   109,92   322,72   190,03     0,09   20,04    2,74   26,54   1,59   0,72
dm-0              0,00     0,00    1,26    3,94   109,90   322,66   166,38     0,10   18,51    2,90   23,52   1,39   0,72
dm-1              0,00     0,00    0,00    0,02     0,01     0,07     8,00     0,00   47,59    3,78   56,58   1,80   0,00

Offlinedateien bei Windows generell ausschalten

Ich hatte gerade das Problem, dass einige PCs immer wieder alte Offlinedateien synchronisieren wollten. Alle Versuche dies zu unterbinden scheiterten. Erst eine generelle Abschaltung der Offlinedateien hat geholfen. Dies kann man erreichen, indem man den Registry HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\NetCache auf 0 setzt.

Nur kleine Buchstaben bei Datei- und Verzeichnisnamen

Mit dem folgenden Befehl kann man alle großen Buchstaben bei Datei- und Verzeichnisnamen durch kleine ersetzen. Achtung der Befehl bezieht auch alle Unterverzeichnisse mit ein!

find -type f | while read i; do j="`echo $i | tr [[:upper:]] [[:lower:]]`"; [ "$j" != "$i" ] && { mv "$i" "$j" || echo "ERROR: $i"; } ; done

Installation einer Advantage Database unter Ubuntu 10.04

Bei der Installation einer Advantage Database unter einem Ubuntu 10.04 mit 64 Bit gibt es neben der normalen Installationsanleitung noch zwei weitere Punkte zu beachten:

  1. Bei einem Ubuntu mit 64 Bit müssen für die Installation auch die 32 Bit Bibliotheken installiert werden. Dies geschieht mit dem Befehlt
    apt-get install ia32-libs

    .

  2. Da Linux bei Dateinamen zwischen großen und kleinen Buchstaben unterscheidet, sollte man in der Datei
    /usr/local/advantage/ads.conf

    den Wert LOWERCASE_ALL_PATHS auf 1 setzen. Dies bringt dieAdvantage Database dazu nur kleine Buchstaben für Datei- und Verzeichnisnamen zu verwenden. Danach sollte man natürlich darauf achten, dass die Verzeichnisse und Dateien auf dem Server auch keine großen Buchstaben mehr enthalten. Einen Befehl für die Konvertierung der Datei- und Verzeichnisnamen findet man hier.

Klonen ohne Norton Ghost

Fast jeder kennt das Programm Norton Ghost® als ultimatives Programm zum klonen von PC’s. Inzwischen gibt es aber auch Clonezilla als alternatives OpenSource Programm auf Linuxbasis. Cloenzilla basiert auf den OpenSource Programmen DRBL, Partition Image, ntfsclone, partclone und udpcast. Es kann inzwischen mit den Dateisystemen ext2, ext3, ext4, reiserfs, xfs, jfs of GNU/Linux, FAT, NTFS, und HFS+ umgehen und unterstützt in der Clonezilla SE (Server Edition) sogar das simultane klonen von mehreren PC’s.