VMware Tools unter Ubuntu 10.04 installieren

Bei Windows Gastsystemen können die VMware Tools per Mausklick über den „VMware Infrastucture Client“ installiert werden. Bei Ubuntu muss man selber Hand anlegen. Dies war leider auch schon bei älteren VMware Tools und Ubuntu 9.04 so. Zudem ist zu beachten, dass man bei vSphere 4.0 mindestens das Update 2 installiert haben muss, damit die VMware Tools unter Ubuntu 10.04 laufen.

Um die VMware Tools bei Ubuntu 10.04 zu installieren, benötigt man das zum VMware Server oder zur VMware Workstation passende CD-Image der „VMware Tools CD“. Diese kann über den vSphere Client gemountet werden. Dies geschieht automatisch, wenn man in den Einstellungen der virtuellen Maschine als virtuelles CDROM den Gerätetyp „Clientgerät“ aktiviert hat und im Menü unter Gast die Aktion „Installation und Aktualisierung von VMware Tools“ anklickt. Danach muss man sich über die VMware Console an dem Gast anmelden und die CD einbinden:

mount /dev/cdrom /mnt

Wenn man die CD eingebunden hat, braucht man nur noch das Archiv auf die Festplatte kopieren, auspacken und mit dem Installationsprogramm vmware-install.pl installieren (dies funktioniert allerdings nur wenn man als root auf der VMware-Konsole angemeldet ist. Bei einer SSH-Verbindung schlägt die Installation fehl!):

apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r` psmisc
cd
cp /mnt/VMwareTools*.tar.gz .
tar xvf VMwareTools*.tar.gz
cd vmware-tools-distrib/
./vmware-install.pl

Bei der Installation können normaler Weise alle vorgeschlagenen Einstellungen übernommen werden. Nachdem die Installation abgeschlossen ist werden die VMware Tools automatisch gestartet. Weitere Informationen über die VMware Tools unter Ubuntu kann man im Wiki der deutschen Ubuntu User finden.

Dateien mit ls sortiert anzeigen lassen

Hier einige wichtige Optionen, um bei ls eine sortierte Ausgabe zu erreichen:

  • ls -trl
    Dateien nach Zeit der Dateierzeugung anzeigen lassen
  • ls -turl
    Zeigt die Dateien an, auf die zuletzt zugegriffen wurde
  • ls -c
    Dateien nach Datum der letzten Änderung der Satusinformationen anzeigen lassen
  • ls -f
    Deaktiviert die Standardsortierung und Zeigt auch . und .. an
  • ls -S
    Sortiert nach Dateigröße
  • ls -t
    Sortiert nach dem Datum der letzten Änderung
  • ls -U
    Keine Sortierung
  • ls -u
    Sortiert nach Zugriffszeit
  • ls -X
    Sortiert nach Dateierweiterung

Alle Dateien löschen, die älter als 14 Tage sind

Mit find kann man problemlos alle Dateien löschen, die das letzte mal vor einem bestimmtem Datum modifiziert wurden. Die Syntax ist allerdings ein wenig kryptisch. Deshalb halte ich sie hier mal kurz fest. Wenn man z.B. alle Dateien löschen will, die in dem Verzeichnis /var/spool/hylafax/recvq liegen, in den letzten 14 Tage nicht modifiziert wurden und mit fax anfangen, lautet die Syntax wie folgt:

find /var/spool/hylafax/recvq -name 'fax*' -mtime +14 -exec rm -rf {} \;