Road Trip durch Nordamerika (2. Teil)

Hier kommt der zweite Teil meines Reiseberichtes unseres 5500 km langen Road Trips durch Nordamerika. Nachdem wir im 1. Teil bis in den Glacier Nationalpark gekommen waren, führt uns der 2. Teil unserer Reise weiter zum Yellowstone Nationalpark und nach Kanada.

Fahrt in den Yellowstone Nationalpark

Wir starten gleich morgens um 8:00 Uhr und fahren mit wenigen Pausen 750 km von Norden nach Süden durch Montana. Am Abend nach 12 Stunden Fahrt um 19:30 Uhr kommen wir schließlich auf dem Rocky Mountain RV Park in Gardiner an. Ein Campground kurz vor der Grenze zu Wyoming am Tor des Yellowstone Nationalparks. Wir werden an der Rezeption sehr freundlich empfangen und bekommen einige Restaurantempfehlungen für unseren Aufenthalt. Während die Sonne allmählich untergeht, schlendern wir durch die nette kleine Stadt Gardiner und suchen uns ein Restaurant zum Abendessen. Ich esse einen Elchburger und probiere einige lokale Biere. Als die Sonne untergeht, waren wir 16 Stunden lang auf den Beinen und legen uns völlig erschöpft ins Bett.

Wir schlafen am nächsten Tag bis 9:00 Uhr. Um 10:00 Uhr starten wir dann zu unserer ersten Tour durch den Yellowstone Nationalpark zu den heißen Quellen in Hotsprings und zu den Bisons. Wir sehen dabei auch viele Elche und Antilopen. Nur die Bären verstecken sich leider an diesem Tag.

Die Tiere laufen hier ohne Angst direkt an einem vorbei. Es ist echt beeindruckend, wenn so ein riesiger Bisonbulle plötzlich direkt neben einem auf der Straße steht!

Am Tag darauf verlassen wir den Campingplatz in Gardiner und fahren vom Nordgate zum Westgate des Yellowstone Nationalparks. Wir starten endlich mal ausgeschlafen um 10:30 Uhr. Die reine Fahrtzeit beträgt 3 Stunden. Insgesamt sind wir jedoch 8 Stunden unterwegs, da wir uns diverse Lookouts und Geysire anschauen. Zudem gehen wir auch noch lecker essen und stöbern durch ein paar Souvenirläden. Als wir auf dem Campground ankommen, ist es 19:30 Uhr.

Am nächsten Morgen stehen wir schon um 6:00 Uhr auf, damit wir um 7:00 Uhr starten können. Wir halten diverse Male und schauen uns Geysire an, bis wir schlussendlich den größten Geysire Old Faithful erreichen . Dort kommen wir um 10:00 Uhr an, frühstücken, schauen uns einen Ausbruch des Geysirs an und machen einen ausgedehnten Spaziergang an diversen kleineren Geysiren vorbei. Um 15:30 Uhr habe ich einen fetten Sonnenbrand und wir starten in Richtung Bridge Bay Campground. Auf dem Weg dorthin gehen Clara und Simon noch mal in 2.357 Metern Höhe im Yellowstone Lake baden. Am Abend grillen wir uns ein Bisonsteak und Würstchen über dem Lagerfeuer. Dazu gibt es Nudeln. Außerdem kommen uns einige Elche besuchen, die nur wenige Meter an uns vorbei über den Bridge Bay Campground laufen und dabei grasen.

In der Nacht schaue ich mir mit Clara dann noch mal die Milchstraße an. Wir haben um kurz nach 23:00 Uhr genau 13 Minuten totale Dunkelheit, bevor der Mond aufgeht. Die Zeit reicht, um ein tolles Foto von der Milchstraße über dem Yellowstone Nationalpark aufzunehmen. Danach geht es endlich ins Bett.

Jackson Hole, die Twin Falls und Portland

Wir haben in der Nacht alle gefroren und sehr schlecht geschlafen. Ich bin zudem erkältet und habe Bauch- und Kopfschmerzen. Die Laune ist somit nicht die beste, als wir am Morgen Richtung Jackson Hole starten. Aber zum Ausruhen ist keine Zeit und nach zwei Bechern mit starkem Kaffee geht es einigermaßen.

Mittags schauen wir uns auf dem Weg Richtung Jackson Hole den Lewis Fall an. Ein romantischer kleiner Wasserfall mit einer Höhe von 9,1 Metern. Er liegt an der Straße zum Südeingang des Yellowstone Parks und ist ein beliebter Fotospot.

Am späten Nachmittag erreichen wir Jackson Hole, essen eine Kleinigkeit und schauen uns zwei Stunden die Stadt an. Danach fahren wir zu unserem heutigen Campground, der direkt neben der Stadt liegt..

Am nächsten Morgen schlafen wir erst mal lange aus und starten um 10:00 Uhr wieder Richtung Seattle. Unsere erste Etappe in diese Richtung hat nur moderate 400 km und geht bis Twin Falls. Dort schauen wir uns die Schoschonen Wasserfälle an. Um 19:45 Uhr kommen wir auf unserem Campground an und und gehen früh ins Bett, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein. An diesem steht mit 800 km eine der längsten Etappen der Reise an.

Am nächsten Tag starten wir um 8:00 Uhr in Idaho Falls und sitzen abgesehen von einer Stunde Mittagspause und einer Stunde Abendessen fast den ganzen Tag im Auto. Am Abend um 20:15 Uhr haben wir die 800 km geschafft und erreichen wir unserem Campground neben Portland.

Nach der anstrengenden Fahrt wird am Folgetag länger geschlafen. Simon und ich klettern sogar erst um 9:30 Uhr aus dem Bett. Daraufhin müssen wir uns sputen, da wir um 11:00 Uhr den Campground verlassen müssen. Um Punkt 11:00 Uhr verlassen wir den Campground und fahren in die Innenstadt von Portland.

Nach einer kleinen Wanderung durch die Innenstadt von Portland, machen wir uns auf den Weg zu unserem letzten Campground. Dieser liegt ganz in der Nähe unseres ersten Campground in der Nähe des Mount Rainier. Es ist ein traumhafter, mitten im Urwald gelegener Eastcreek Campground, der einem älteren Ehepaar gehört. Der schönste aller bisherigen Campgrounds. Wir machen ein Lagerfeuer und kochen unsere letzten Lebensmittel zum Abendbrot. Simon röstet sich Marshmallows über dem Lagerfeuer, nachdem ihm von den Inhabern des Campgrounds erklärt wurde, wie dies geht. Danach trinken wir unsere letzten Biere und es wird ein sehr stimmungsvoller und schöner Abend im Regenwald von Nordamerika.

Vancouver, Vancouver Island und Olympic Nationalpark

Die letzte Etappe unserer Reise führt uns nach Kanada. Wir stehen am nächsten Morgen sehr früh um 6:30 Uhr auf und fahren wieder nach Tacoma. Dort kommen wir um 10:00 Uhr an und tauschen das Wohnmobil gegen einen SUV. Mit diesem geht es dann in Richtung Kanada. Um 21:00 Uhr erreichen wir unser Hotel in Vancouver und essen ein leckeres Abendbrot in einem persischen Restaurant. Um 0:00 Uhr liegen wir dann erschöpft im Bett.

Am nächsten Tag schauen wir uns Vancouver mit dem Fahrrad an. Es wird ein langer und anstrengender Tag, an dem es viel zu sehen gibt. Um die vielen Kilometer bewältigen zu können, leihen wir uns Fahrräder. Mit diesen fahren wir durch das West End und den Stanley Park. Vancouver ist eine beeindruckende und junge Stadt, die leider auch nicht ganz günstig ist.

Am Tag darauf lassen wir dann Vancouver hinter uns. Es geht mit der Fähre rüber nach Vancouver Island. Dort schauen wir uns in Torfino Grauwale und Bären an.

Danach geht es mit einem kurzen Zwischenstopp in Victoria mit der Fähre wieder Richtung USA, wo wir noch einen letzten Zwischenstopp im Olympic Nationalpark einlegen, bevor wir wieder nach Hause fliegen.

Als wir wieder zuhause ankommen, waren wir 3 1/2 Wochen unterwegs und alle sind froh, wieder zuhause zu sein. Aber wir haben viel von Amerika gesehen und es war ein toller Urlaub. Es war bestimmt nicht unser letzter Urlaub in Amerika.

Road Trip durch Nordamerika (1. Teil)

Da uns der Road Trip durch den Wilden Westen der USA so gut gefallen hat, haben wir zwei Jahre danach einen weiteren Road Trip durch den Norden der USA und durch Kanada unternommen. Diesmal wurden es sogar über 5500 km, die wir in drei Wochen zurücklegten. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung dieser ereignisreichen und beeindruckenden Reise durch Washington, Idaho, Wyoming, Montana, Oregon und British-Columbia.

Anreise

Unser Flug nach Seattle startet am frühen Morgen des 10 Juli 2019. Wir stehen um 3:50 Uhr auf und fahren um 4:40 Uhr los nach Hamburg. Von dort geht es mit Lufthansa zunächst nach Frankfurt und dann nach Seattle.

Dort fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hotel Bridge Water in die Innenstadt von Seattle. Das Hotel liegt auf einer Mole und ist in den Hafen hinein gebaut. Als wir dort ankommen, sind wir völlig erledigt und deshalb legen wir uns erst mal schlafen.

Seattle

Am nächsten Morgen wachen die Ersten von uns durch den Jetlag schon um 3 Uhr morgens auf. Bis wir alle aus dem Bett kommen, wird es aber 6 Uhr. Um 7:00 Uhr geht‘s dann los aus dem Hotel Richtung Pier 55 zur Hafenrundfahrt. Auf dem Weg dorthin gibt‘s noch ein gemütliches Frühstück mit Patty Melt und French Toast. Sehr lecker! Die Hafenrundfahrt offenbart dann einen gigantischen Blick auf die Skyline von Seattle und wir erfahren einiges über die Geschichte der Stadt.

Wieder an Land trinken wir einen Kaffee bei Starbucks, dem weltbekannten Kaffeeröster aus Seattle. Danach geht es unter die Erde mit einer Führung durch die den sogenannten Untergrund von Seattle. In diesen unterirdischen Gängen und Kellern im Stadtzentrum von Seattle gibt es einiges über die Geschichte der Stadt zu lernen. Sie entstanden, da um 1900 die Straßen um ein Stockwerk nach oben verlegt wurden. Somit kann man sich hier ansehen, wie die Stadt vor 100 Jahren aussah.

Nach der Führung durch den Untergrund verbringen wir den sonnigen und warmen Nachmittag in der Innenstadt auf dem Pioneer Square. Dort sind viele Stühle und kostenlose Spiele aufgebaut. Wir spielen Tischtennis, Federball, Tischfußball und einige andere der aufgebauten Spiele. Dabei kommen wir mit den Einheimischen ins Gespräch.

Am Abend haben wir schon ganz schön müde Beine. Dennoch raffen wir uns noch auf und laufen zu dem Wahrzeichen der Stadt, der Space Needle. Den Sonnenuntergang genießen wir dann auf dem 184 Meter hohen Turm. Ein beeindruckender Ausblick! Bei der Höhe ist uns allen bis auf Clara allerdings ziemlich flau im Magen. Es loht sich aber alle mal!

Fahrt zum Mount Rainier

Nach dem anstrengenden Vortag schlafen wir bis 7:00 Uhr aus. Danach gibt’s ein deftiges amerikanisches Frühstück mit Ei, Speck und Toast in einem Diner, bevor wir im Hotel unsere sieben Sachen zusammenpacken und nach Tacoma fahren. Dort nehmen wir am Mittag unser fahrendes Haus in Empfang, welches wir für die Fahrt zum Yellowstone Nationalpark gemietet haben. Es handelt sich um ein 10 Meter langes, gigantisches Wohnmobil. Ein Kollos auf Rädern, der in Europa kaum auf eine Straße passen würde. In Amerika sind die Straßen und Parkplätze zum Glück wesentlich größer. Aber auch hier wird es die nächsten Tage noch spannende Situationen geben und Campingplätze, auf denen wir kaum in die Parkbuchten kommen.

Wir bekommen von den netten Servicemitarbeitern von Apollo eine kleine Einweisung in unser mobiles Haus und laden unsere Sachen ein. Wenig später machen wir uns auf zum nächsten Supermarkt, um uns für die nächsten zwei Wochen mit Proviant einzudecken.

Kaum ist der Einkauf erledigt, geht es 80 km weiter Richtung Osten zum Mount Rainier. Dort haben wir im Cougar Campground mitten im Mount Rainier National Park einen Stellplatz gebucht. Auf dem Weg dorthin werden die Berge immer höher und die Straßen immer kurviger. Wir fahren über diverse kleine Schluchten und Brücken, über die unser riesiges Wohnmobil gerade noch rüber passt und schon bald gibt es kein Mobilfunknetz mehr. Wir erreichen den Campground um 17:00 Uhr. Bis zum Sonnenuntergang um 21:00 Uhr bleibt also noch ausreichend Zeit für ein gemütliches Abendessen und um sich die Gegend etwas anzusehen. Um 21:00 Uhr liegen wir dann erschöpft im Bett und schlafen sofort ein.

In der Nacht wird es saukalt. Die dünnen Wolldecken, die wir im Wohnmobil bekommen haben, reichen vorne und hinten nicht aus und wir frieren fürchterlich. Um das Problem zu lösen, decken wir uns mit allem zu, was wir haben. Pullover, Jacken, usw.

Trotz der Kälte schlafen wir bis 8:00 Uhr aus und frühstücken gemütlich. Um 10:30 Uhr sind wir dann abmarschbereit und brechen zu einer Wanderung zu dem nahe gelegenen Carter Wasserfall auf. Die Wanderung führt über 7 km durch einen wunderschönen Wald und das Tal des Paradise River. Da wir über 200 Höhenmeter zurücklegen, wird es eine anstrengende Wanderung. Ein kühles Bad im Fluss bringt aber die nötige Abkühlung.

Wieder auf dem Campground angekommen, essen wir eine Kleinigkeit und legen uns ein bisschen auf‘s Ohr. Diese Ruhe in den Bergen lässt einen so richtig entspannen und abschalten. Am Abend spIelen wir dann noch bis tief in die Nacht Doppelkopf.

Fahrt in den Glacier Nationalpark

Wir stehen früh um 6:00 Uhr auf, trinken einen starken Kaffe und machen das Wohnmobil startklar. Um 8:00 Uhr starten wir Richtung Osten. Zunächst führt uns der Weg bis auf 1.600 Meter zum Fuße des Berges Mount Rainier zum Paradise Visitor Center. Dort parken wir unser Wohnmobilmonster und wandern 300 Meter den Berg zu einem Gletscher rauf. Auf den Wegen sehen wir viele Chipmunks und Murmeltiere.

Nach der Wanderung fahren wir zu dem House Creek Campground weiter, eine Zwischenstation auf dem Weg zum Glacier Nationalpark. Dort kommen wir relativ früh um 14:00 Uhr an. Bevor wir unser Wohnmobil auf unserem Stellplatz abstellen, gehen wir noch schnell im benachbarten Dorf einen Hamburger mit Pilzen essen. Am Abend baden wir im benachbarten Fluss.

Am nächsten Tag steht eine über 10 Stunden lange Fahrt an. Wir stehen deshalb wieder früh um 6:00 Uhr auf (wie fast jeden Tag…) und fahren weiter Richtung Osten. Es wird eine sehr lange und anstrengende aber sehenswerte Tour. Wir fahren durch Washington, Idaho und schließlich durch Montana. Da wir einige Pausen zum Essen, Einkaufen und Tanken einlegen und eine Stunde Zeitverschiebung gegen die Zelt haben, kommen wir erst um 21:15 Uhr auf unserem Campground an.

Nach nur 7 Stunden Schlaf geht es wieder aus dem Bett und nach einem schnellen Kaffee in den Glacier Nationalpark. Am Nachmittag haben wir eine Raftingtour gebucht. Ein tolles Erlebnis, bei dem wir einen riesigen Spaß haben. Wir werden allerdings auch bis auf die Knochen nass und frieren fürchterlich. Wir sind froh, als wir wieder bei unserem Wohnmobil ankommen und uns warme und trockene Sachen anziehen können. Nach solchen Aktionen schätzt man eine heiße Dusche gleich viel mehr.

Am Abend fahren wir zu einem Supermarkt und kaufen uns ein paar leckere Angus Steaks, die wir auf dem Grill auf unserem Campground grillen. Super lecker!

Der zweiten Teil des Reiseberichtes ist im Artikel Road Trip durch Nordamerika (2. Teil) zu lesen.

Dumont Reisehandbuch – Florida


Durch eine Erkrankung musste ich einen Aufenthalt im Krankenhaus in meine Terminplanung mit einbauen. In dem Krankenhaus war zudem der Mobilfunkempfang so miserabel, dass das Internet kaum benutzbar war. Somit hatte ich viel Zeit zu lesen. Diese Zeit habe ich genutzt, um einige Reiseführer über Florida zu lesen und unsere Reise dorthin zu planen.

Als leidenschaftlicher Fotograf musste ich natürlich als erstes das Taschenbuch „Miami und die Florida Keys“ von National Geographic lesen, dass sich fast wie ein Roman lesen läßt und viele tolle Fotografien von Matt Propert enthält. Die Zusammenfassung des Buches habe ich in dem Beitrag „Reiseplanung – Miami und die Florida Keys“ veröffentlicht.

Als nächstes kam dann ein richtiger Reiseführer dran. Schon auf den Reisen in meiner Kindheit, hatten meine Eltern immer einen Reiseführer von Dumont mit dabei. Somit war für mich schnell klar, dass ich jetzt den Reiseführer „Florida“ von Dumont durchlesen würde. Dieser hat mir dann auch sehr gut gefallen und deshalb im folgenden eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke beim Lesen dieses Buches.

Das Reise-Handbuch „Florida“ von Dumont umfasst beindruckende 430 Seiten und ist somit ein sehr umfangreiches Werk. Es wurde von Axel Pinck geschrieben und die dritte aktualisierte Auflage ist 2016 erschienen. Der Inhalt des Reiseführers ist klar und übersichtlich gegliedert und beinhaltet die folgenden Teile, die jeweils in diverse Kapitel unterteilt sind:

  • Wissenswertes über Florida
    • Steckbrief Florida
    • Natur und Umwelt
    • Wirtschaft, Soziales und aktuelle Politik
    • Geschichte
    • Gesellschaft und Alltagskultur
    • Architektur, Kunst und Kultur
  • Wissenswertes für die Reise
  • Unterwegs in Florida
    • Miami und die Gold Coast
    • Everglades und Florida Keys
    • Tampa Bay und Golfküste
    • Orlando und Zentralflorida
    • Floridas Norden

Der Reiseführer beinhaltet diverse Karten der einzelnen Regionen. Eine herausnehmbare, ausklappbare und besonders detaillierte Karte der wichtigsten Regionen mit Register und Entfernungstabelle befindet sich im hinteren Einband.

Fazit

Der Reiseführer „Florida“ von Axel Pinck ist ein solides und umfangreiches Nachschlagewerk mit vielen hilfreichen und praxisnahen Tipps für die Reise. Mit der Hilfe dieses Reiseführers behält man stets den Überblick, auch wenn das Internet mal nicht funktionieren sollte. Durch seine übersichtliche und strukturierte Gliederung und die vielen Register, findet man immer schnell die gerade benötigten Informationen.

Abgesehen von den allgemeinen Kapiteln über die Geschichte, Gesellschaft, Kunst usw. läßt sich dieser Reiseführer nicht wie ein Roman von A-Z durchlesen. Dazu ist der Charakter als Nachschlagewerk zu ausgeprägt. Ich würde deshalb empfehlen, vor der Reise nur die allgemeinen Kapitel durchzulesen und die anderen Kapitel nur für die konkrete Reiseplanung oder vor Ort als Nachschlagewerk zu nutzen. Auf diese Weise lernt man vor der Reise und innerhalb kurzer Zeit das Wesentliche über das Land und hat bei Bedarf ein verlässliches Nachschlagewerk für weitere Details im Gepäck.

Wo gibt es das Buch zu kaufen?

Das Buch kann ohne Versandkosten direkt beim Verlag bestellt werden. Das gedruckte Buch kostet dort 23,99- € und das eBook (als PDF-Datrei) 18,99- €. Alternativ kann man das Buch natürlich auch über den Buchhandel oder bei Amazon bestellen. Hier die entsprechenden Links, um das Buch zu bestellen.

Reiseplanung – Miami und die Florida Keys

Das National Geographic Taschenbuch „Miami und die Florida Keys“ mit 270 Seiten entdeckte ich, als ich durch einen Buchladen stöberte. Es wurde von Mark Miller geschrieben und beinhaltet viele tolle Fotografien von Matt Propert.

Nach einigen Seiten mit Tipps für die Reiseplanung beginnt es mit einer 13 Seiten langen und prägnanten Zusammenfassung der Geschichte und Kultur von Miami und Umgebung. Es folgen zehn Kapitel zu den jeweiligen Regionen bzw. Stadtteilen von Miami und den Keys. Zudem gibt es viele Tipps, Reiseinformationen und ein ausführliches Register mit den im Buch vorkommenden Namen und Begriffen.

Fazit

Das Buch läßt sich an einem Tag durchlesen. Zudem beschränk es sich mit Miami und den Florida Keys auf eine Region, die man bequem in ein bis zwei Wochen bereisen kann. Dadurch hat das Buch eine handliche Größe und läßt sich gut mit auf eine Reise nehmen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseführern ist dieses Buch kein reines Nachschlagewerk, sondern läßt sich wie ein Roman von Anfang bis Ende durchlesen. Man lernt dabei viel über die Geschichte, Kultur und die einzelnen Regionen. Ich fand es somit sehr informativ und kurzweilig.  Bei Bedarf kann man diesen Reiseführer aber auch als Nachschlagewerk verwenden. Durch das ausführliche Register findet man jederzeit schnell die richtige Stelle zu einem gesuchten Thema.

Ich werde dieses Buch auf jeden Fall mit auf meine Reise nach Florida nehmen, um die eine oder andere Sache auf der Reise noch mal nachzuschlagen und das eine oder andere Kapitel zur Vertiefung ein zweites mal zu lesen.

Wer einen klassischen Reiseführer und ein Nachschlagewerk für ganz Florida sucht ist mit dem Dumont Reisehandbuch – Florida besser bedient. Auch über diesen hebt ich einen kurzen Beitrag in diesem Blog geschrieben.

Wo gibt es das Buch zu kaufen?

Falls man das Buch nicht bei einem Buchhändler kaufen möchte, kann man es direkt beim Verlag oder bei Amazon bestellen. Hier der Link, um das Buch bei Amazon zu bestellen.