Erweitern eines Datenträgers unter Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000

Im Gegensatz zu Windows 2008 und Windows 2008R2 ist es bei älteren Windows Versionen nicht möglich Partitionen über die Datenträgerverwaltung zu erweitern. Dies geschieht hier über das Kommandozeilentool diskpart.exe. Wenn man in einer Eingabeaufforderung diskpart.exe eingibt, erscheint eine Shell. In dieser kann man sich mit dem Befehl list volume eine Liste der Datenträger anzeigen lassen. Wenn man den richtigen identifiziert hat, kann man diesen mit select volume auswählen und mit extend [size=n] [disk=n] [noerr] vergrößern. Dabei ist zu beachten, dass das Vergrößern nur funktioniert, wenn die Auslagerungsdatei nicht auf dem Datenträger liegt und das Betriebssystem nicht von dort gestartet wurde.

Nähere Informationen findet man bei Microsoft auf der Webseite unter dem folgenden Link: http://support.microsoft.com/kb/325590/de.

Oft möchte man aber bei einem älteren Windows 2003 Server eben genau die C-Partition mit dem Betriebssystem vergrößern, weil diese durch die ganzen Sicherheitsupdates inzwischen überläuft. Dank dem Blog root1024 habe ich dafür das Kommandozeilentool expart.exe von Dell entdeckt. Dieses Tool kann Systempartition (und natürlich auch andere Partitionen) einfach online (ohne Neustart) erweitern.

OMSA unter Ubuntu für den Dell PERC H700 einrichten

In den Dell PowerEdge Servern wird aktuell häufig der PERC H700 RAID-Controler verbaut. Als ich Heute bei einem solchen Server – der mit der aktuellen „Long Term Support“ Ubuntu-Version „10.04 LTS“ läuft – den OMSA (OpenManage Server Administrator) installierte, überraschte mich dieser gleich mit der Warnung: Controller 0 [PERC H700 Integrated]: Driver '00.00.04.01' is out of date.

Nach ein wenig Recherche im Internet zeigte sich, dass der Treiber 00.00.04.01 eigentlich o.k. ist. Da bei RedHat und SuSe aber inzwischen neuere Treiber verwendet werden, verlangt der OMSA hier den neuen.

Da mich die Warnung in der Überwachung stört, habe ich diese einfach abgeschaltet. Dazu ändert man einfach die Datei lsiver.cfg entsprechend ab. Wenn man das OMSA 6.4 Paket von Dell installiert hat (dieses finde man unter der URL: http://linux.dell.com/repo/community/deb/), liegt diese Datei in dem Verzeichnis /opt/dell/srvadmin/etc/srvadmin-storage/.

In der Datei lsiver.cfg gibt es einen Abschnitt der wie folgt beginnt:

ID=0x1F17
VENDORID=4
NAME=PERC H700 Integrated

In diesem Abschnitt steht etwas weiter unten die Zeile:

DEF-LX26-64=00.00.04.27

Wenn man hier die 27 in 01 ändert und alle OMSA Services (am besten den ganzen Server) neu startet ist der Alarm weg.

Aus der Dell OMSA Live-CD einen Live-USB-Stick machen

Bei heutigen Server kommt es oft vor, dass man kein CD-ROM oder DVD Laufwerk mehr hat. In diesem Fall kann es sehr nützlich sein, anstelle einer Live-CD einen Live-USB-Stick zu haben. Dazu benötigt man nur das Image der OMSA Live-CD von dem Webserver von Dell (die aktuelle Version ist die OMSA Lice-CD 6.4) und den liveusb-creator. Und schon kann man sich innerhalb von wenigen Minuten einen Dell OMSA Live-USB-Stick erstellen.

Broadcom NetXtreme II Firmware unter Debian

Ab Debian 5 ist die Firmware für die Broadcom NetXtreme II Netzwerkkarte (diese ist z.B. bei HP DL3xx und Dell PowerEdge Servern verbaut) in die non-free Paketquellen verschoben worden. Wenn man einen Server neu installiert oder aktualisiert hat muss man diese gegebenenfalls wie folgt nachinstallieren:

apt-get install firmware-bnx2

Die Voraussetzung ist natürlich, dass die non-free Paketquellen eingebunden sind.

Dell OMSA 6.3 Live CD

Wie gewohnt hat Dell mal wieder eine aktualisierte Live CD mit dem OMSA (Open Manage Server Agent) 6.3 auf Basis von CentOS bereit gestellt. Man findet diese auf einem FTP-Server von Dell unter der folgenden URL: http://linux.dell.com/files/openmanage-contributions/omsa-63-live/

In der Vergangenheit hatte Dell bereit regelmäßig solche Live CDs veröffentlicht. darüber habe ich bereit in dem Post OMSA 5.5 LiveCD mit vielen Dell-Treibern und Diagnose-Tools berichtet.

Ab sofort gibt es den Dell OMSA 6.3 für Ubuntu

Ubuntu und Dell haben ein natives Paket für den OMSA breit gestellt. Dieses kann jetzt direkt von der Webseite von Dell unter der URL http://linux.dell.com/repo/community/deb/ bezogen werden. Bis jetzt hatten immer die freundlichen Niederländer der Firma Sara die RedHat Pakete in DEB-Pakete konvertiert.

Siehe hierzu:

Keine Ubuntu-PCs mehr im Webshop von Dell Deutschland?

Seit einer Woche bietet Dell Deutschland in seinem Webshop keine Ubuntu-PCs mehr an. Auf nachfrage von Golem spielt Dell dies herunter und behauptet das man den Webshop nur für die Kunden vereinfachen wollte. Interessant ist aber das auf Diversen Webseiten von Dell, die Ubuntu angepriesen haben, plötzlich der Satz „Leben ohne Grenzen. Dell empfiehlt Windows 7“ zu lesen ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich natürlich die Frage, ob Dell andere Beweggründe hatte. Ich kann mich jedenfalls noch gut daran erinnern, dass Dell von Intel Geld bekommen hat, damit sie keine CPUs von AMD verkaufen.

Dell Open Manage Server Agent 6.0.1 für Debian und Ubuntu

Bas van der Vlies verkündete am 4. Juni auf der Maillingliste Linux on Dell PowerEdge Servers, dass die freundlichen Niederländer der Firma Sara mal wieder so nett waren, uns ein deb-File (Debian Software Package File) für die Version 6.0.1 des OMSA (Open Manage Server Agent) von Dell zur Verfügung zu stellen. Nähere Informationen gab es früher auf der Webseite subtrac.sara.nl. Diese Seite gibt es aber leider nicht mehr.

Die Niederländer hatten auch schon vorherigen OMSA Versionen als dep-File bereit gestellt. Siehe hierzu:

OMSA 5.5 LiveCD mit vielen Dell-Treibern und Diagnose-Tools

Ich habe gerade beim Stöbern auf den Webservern von Dell entdeckt, dass es dort jetzt eine aktuelle LiveCD mit dem OMSA 5.5 gibt. Ich hoffe das es bei dieser CD keine Probleme mehr mit dem Dell PowerEdge 2900 Server gibt. Bei der OMSA 5.4 LiveCD schlug das booten fehl, da das CD-ROM-Laufwerk nicht erkannt wurde.

Dell Open Manage Server Agent 5.5 für Debian und Ubuntu

Bas van der Vlies verkündete am 14. Januar auf der Maillingliste Linux on Dell PowerEdge Servers, dass die freundlichen Niederländer der Firma Sara mal wieder so nett waren, uns ein dep-File (Debian Software Package File) für die Version 5.5 des OMSA (Open Manage Server Agent) von Dell zur Verfügung zu stellen. Nähere Informationen gab es früher auf der Webseite subtrac.sara.nl. Diese Seite gibt es aber leider nicht mehr.

Die Niederländer hatten auch schon die vorherigen OMSA Versionen als dep-File bereit gestellt. Zuletzt hatten sie am 28. April den OMSA 5.4 veröffentlicht. Zuvor wurden aber auch der OMSA 5.3, OMSA 5.2 und OMSA 5.1 als dep-File veröffentlicht.