Open Source ERP-Software

Da ich letztlich Bedarf an einer guten ERP Lösung hatte, habe ich nach einer guten und günstigen Lösung gesucht. Kommerzielle ERP Software ist nach wie vor sehr teuer. Inzwischen gibt es aber auch einige kostenlose „Open Source“ Projekte, die sich zum Ziel gesetzt haben dies zu ändern. Bei meiner Suche habe ich allerdings herausgefunden, dass für meine Belange nur zwei dieser „Open Source“ Lösungen sinnvoll einsetzbar sind: Lx-Office und ADempiere.

Lx-Office ist eine Weiterentwicklung von SQL-Ledger. Es ist in Perl und PHP entwickelt und berücksichtigt die speziellen Anforderungen der deutschen Finanzämter. Mit nur wenigen Mausklicks lassen sich Umsatzsteuervoranmeldungen und Exporte der Daten für Datev anfertigen.

ADempiere ist eine Weiterentwicklung von Compiere. Es ist Java entwickelt und extrem umfangreich.

Ich persönlich habe mich für Lx-Office entschieden, weil es übersichtlicher und besser auf die deutschen Belange abgestimmt ist. Dadurch hatte ich eine kürzere Einarbeitungszeit.

Ab sofort gibt es PC’s mit Ubuntu von Dell in Deutschland

Wie bereits angekündigt gibt es in Deutschland, Großbritannien und Frankreich jetzt PC’s von Dell mit vorinstallierten Ubuntu Linux. Die PC’s können auf der Webseite von Dell bestellt werden. Bei der Bestellung kann zusätzlich ein Support-Paket des Ubuntu-Herstellers Canonical erwerben. Nähere Informationen für den deutschen Markt sind es auf der Webseite von Dell unter http://www.dell.de/ubuntu zu finden.

Randale im Verteilerkasten

In der Nacht zu Sonntag den 03.06.2007 wurde in einem Verteilerkasten der Deutschen Telekom im Industriegebiet in Seevetal-Maschen randaliert.

Zerschnittene Kabel im Verteilerkasten

Die Täter haben – wie auf dem Bild zu sehen ist – alle durch den Verteilerkasten führenden Telefonleitungen nachhaltig zerstört.

Die Techniker der Deutschen Telekom vermuteten danach, dass mit dieser Tat ein Einbruch vorbereitet wurde. Sie könnte also mit dem von der Polizei gemeldeten Einbruch in ein Teppichgeschäft am Montag den 04.06.07 in der der gleichen Straße zusammen hängen.

Das wirklich Dumme an der Geschichte ist jedoch, dass die Techniker der Deutschen Telekom gerade streiken und ein Großteil der Server – die ich betreue – über Datenleitungen arbeiten, die durch diesen Verteilerkasten führen. Die Entstörung aller Leitungen dauerte über zwei Tage, obwohl vertraglich eine maximale Entstörzeit von vier Stunden vereinbart ist.

Durch die Verwendung von anderen Leitungen und Notfallsystemen in anderen Niederlassungen konnten wir den Ausfall begrenzen. Allerdings hatten meine Kollegen und ich ein sehr interessantes Wochenende – wie man sicher vorstellen kann!

Ich konstatiere also, dass es diesen Einbrechern eindeutig an Sozialkompetenz mangelt. Nicht nur das sie einen moralisch verwerflichen Einbruch begehen und das Eigentum anderer Leute nicht respektieren. Nein, sie legen neben bei auch noch fast die ganze Kommunikation eines Industriegebietes lahm, ohne sich um die armen Ingenieure und Techniker zu kümmern, die das ganze wieder reparieren müssen. Von dem finanziellen Schaden für die Firman ganz zu schweigen. Ich bin mir sicher, dass in diesem Fall der Kollateralschaden im Verhältnis zur Beute ungleich höher war.

Update:
Zeitungsbericht über den Einbruch in Maschen

Mein Kollege hat einen Zeitungsartikel entdeckt, der genauere Informationen über den Einbruch enthält. Er soll tatsächlich erst in der Nacht zum Montag stattgefunden haben. Die Polizei hat sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn man bedenkt, dass ihnen der Vorfall mit den Telefonleitungen am Nachmittag des Vortages gemeldet wurde.

Dell PC’s mit vorinstalliertem Ubuntu

Dell liefert ab sofort in Amerika PC’s mit vorinstalliertem Ubuntu 7.04 Linux aus.

Auf der amerikanischen Webseite von Dell sind seit dem 24. Mai 2007 die Desktop-Systeme Dimension E520n (ab $ 599) und XPS 410n (ab $ 849), sowie das Notebook Inspiron E1505n (ab $ 599) mit Ubuntu zu bestellen. Nähere Informationen sind in dem amerikanischen Webshop von Dell unter der Rubrik „Ubuntu Customers“ zu finden.

Dell Open Manage Server Agent 5.2 für Debian

Bas van der Vlies und Sander Keemink haben ein dep-File (Debian Software Package File) für die neue Version 5.2 des OMSA (Open Manage Server Agents von Dell) erstellt und im Internet auf der Webseite subtrac.sara.nl bereit gestellt. Diese Seite gibt es aber leider nicht mehr. Dies haben sie wie bei der vorherigen Version 5.1 auf der Maillingliste Linux on Dell PowerEdge Servers bekannt gegeben. Es ist aber inzwischen auch auf der Webseite von Dell unter Debian on PowerEdge 9G in der Rubrik Dell Linux Engineering Web zu finden.

Ein kleiner Schönheitsfehler ist, dass sich OMSA im Menü unter Info als Version 3.2 ausgiebt. Es handelt sich jedoch auf jeden Fall um die Version 5.2. Ansonsten lief er bei mir allerdings einwandfrei.

Einfrieren einer Windows 2003 Server Installation durch eine angeschlossene USB-Festplatte

Ich habe nach einer mehrere Stunden dauernden Suche entdeckt, dass eine angeschlosse USB-Festplatte eine Installation von Windows 2003 Server auf einem Dell PowerEdge 750 Server zum einfrieren bringt.

Das Problem tratt bei einer Installalation von Windows 2003 Server mit Hilfe der Dell Installation und Server Management CD auf. Wie bei vielen großen Hersteller gibt es bei Dell eine Installation & Management CD, mit der ein Server installiert werden kann. Diese CD bietet den Vorteil, dass die benötigten Treiber von Dell gleich mit installiert werden und das eine spezielle Dell-Partition auf der Festplatte angelegt wird, die Hardware-Test-Programme enthält.

Um eine solche Installation möglich zu machen, kopiert diese CD zuerst alle benötigten Treiber und danach die Installations-CD von Windows 2003 auf die Festplatte. Danach wird der Computer neu gestartet und booten von der Festplatte das Windows-Setup. In meinem Fall kam er noch bis zu der Stelle, wo der Bildschirm Blau wird und oben „Windows Setup“ steht. Bei diesem Bild fror er ein und gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Auf dem gleichen Computer ließ sich ohne Probleme eine Knoppix-CD starten.

Weder Updates der Firmware, noch die Verwendung anderer Versionen der Installations & Management CD (ich habe Version 5.2 und 5.1 getestet) oder der Windows-Installation-CD (ich habe Windows 2003 Server und Windows 2003 Server mit SP1 getestet) lösten das Problem. Auch eine manuelle Installation der Windows-Installations-CD – ohne die Installations & Management CD – zeigte das selbe Problem. Erst als ich eine angeschlossene USB-Festplatte abzog lieft die Installation. Nach der Installation ließ sich diese wieder ohne Probleme verwenden. Wie ich nachträglich entdeckte, kann man das Problem auch lösen, indem man in der Firmaware des Servers „USB Flash Drive Emulation Type“ von „auto“ auf „Harddisk“ setzt.

Fazit: Bei dem PowerEdge 750 Server von Dell läßt sich keine Installation von Windows 2003 Server machen, solange eine USB-Festplatte angeschlossen ist und in dem BIOS „USB Flash Drive Emulation Type“ auf „auto“ steht.

amavis-stats läuft nicht mehr unter Debian 4.0 (etch)

Nach einem Update von Debian 3.1 (sage) auf Debian 4.0 (etch) habe ich festgestellt, dass amavis-stats nicht mehr läuft. Wenn man die Webseite von amavis-stats aufruft erscheint die Fehlermeldung: „amavis-stats::error: rrd_graph(): 1“.

Nach einer Recherche im Internet habe ich im Blog www.linuri.de entdeckt (Update leider gibt es diesen Blog inzwischen nicht mehr und deshalb habe ich den Link entfernt), dass amavis-stats nicht mit der neuen Version 1.2.15-0.3 des rrdtools zurecht kommt. Der Bug scheint bei Debian am 18. April unter der Nummer #419874 auch schon gemeldet worden zu sein. Eine Lösung – außer dem Downgrade auf die alte Version 1.0.49-1 des rrdtools aus Debian 3.1 (sage) – scheint es z.Zt. jedoch noch nicht zu geben.

Update:
Inzwischen ist bei Debian eine einfache Lösung für den Bug #419874 zu finden. Man muss dazu lediglich zwei Zeilen Code in der Datei /usr/share/amavis-stats/amavis-stats.php ändern. Es sollte also auch bald ein korrigiertes Softwarepaket geben.

Wiener Schnitzel

Wer kennt es nicht das „Wiener Schnitzel„. Es wird an fast jeder Imbisbude angeboten. Leider haben die meisten angeblichen „Wiener Schnitzel“ mit dem Original recht wenig gemein und werden deshalb zum Teil auch nur als „Schnitzel Wiener Art“ bezeichnet. Die Bezeichnung „Wiener Schnitzel“ wurde übrigens erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Früher wurde es noch als „eingebröseltes Kalbsschnitze“ bezeichnet.

Das richtige „Wiener Schnitzel“ ist ein etwa vier Millimeter dünnes, flachgeklopftes Kalbsschnitzel, welches in 180 °C heißem Schmalz oder Butterschmalz goldgelb in der Pfanne gebraten wurde. Dabei sollte das Schnitzel im Schmalz schwimmen und immer wieder hin- und her geschwenkt werden, da die Panierung sonst nicht gleichmäßig gebacken und zu fettig wird. Durch das hin- und her schwenken in der Pfanne entstehen auch die typischen Blasen in der Panierung.

Als Beilage werden oft Kartoffelpüree, Pommes frites oder Bratkatoffeln serviert. Mir persönlich schmeckt jedoch am besten ein einfacher Blattsalat mit Joghurt-Dressing dazu.

Hier nun das Rezept für ein „Wiener Schnitzel“ wie ich es am liebsten esse.

Zutaten für 2 Personen:
2 Kalbsschnitzel, 1 1/2 Zitronen, 1 EL Mehl, 1 Ei, 5 EL Paniermehl / Semmelbrösel, 1 Salatkopf, 150g Joghurt, 4EL Zucker, Salz, Pfeffer.

Zubereitung:

  1. Die Salatblätter vom Strunk ablösen und in reichlich kaltem Wasser rasch, aber sorgfältig waschen. Die Blätter trockenschütteln und anschließend in mundgerechte Stücke zerteilen.
  2. Joghurt mit dem Saft einer halben Zitrone und Zucker glattrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Kalbsschnitzel klopfen, bis sie eine Dicke von ca. vier Millimeter haben.
  4. Eine halbe Zitrone auspressen und die Schnitzel von beiden Seiten mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Kalbsschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und in Mehl wenden.
  5. Das Ei in einem tiefen Teller verquirlen (z.B. mit einer Gable) und die Kalbsschnitzel so durchziehen, sodass sie mit Ei umhüllt sind.
  6. Anschließend die Kalbsschnitzel mit Paniermehl oder den Semmelbröseln panieren.
  7. In einer Pfanne reichlich Butterschmalz auf 180 °C erhitzen (Das Schnitzel soll im Fett schwimmen).
  8. Die Schnitzel in die Pfanne geben und auf jeder Seite 2-3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Dabei gelegentlich die Pfanne hin- und herschwenken, damit sie gleichmäßig braun werden.
  9. Die halbe Zitrone in Scheiben schneiden und die Wiener Schnitzel zusammen mit den Zitronenscheiben, sowie dem Salat und dem Dressing auf einem vorgewärmten Teller anrichten und servieren.