Grafikkartentreiber für VMware-Gäste bei Windows 2008R2

Bei älteren Windows Versionen wurde bei der Installation der VMware-Tools automatisch ein spezieller Grafikkartentreiber aktiviert. Dieser sorgt dafür das die Maus nicht mehr so nachzieht. Bei Windows 2008R2 wird dieser zwar noch in das Verzeichnis C:\Program Files\Common Files\VMware\Drivers\wddm_video kopiert, aber nicht mehr installiert und aktiviert. Man sollte bei Windows 2008R2 Servern also darauf achten, dass man diesen Treiber hinterher von Hand installiert und aktiviert.

VMware Tools unter Ubuntu 10.04 installieren

Bei Windows Gastsystemen können die VMware Tools per Mausklick über den „VMware Infrastucture Client“ installiert werden. Bei Ubuntu muss man selber Hand anlegen. Dies war leider auch schon bei älteren VMware Tools und Ubuntu 9.04 so. Zudem ist zu beachten, dass man bei vSphere 4.0 mindestens das Update 2 installiert haben muss, damit die VMware Tools unter Ubuntu 10.04 laufen.

Um die VMware Tools bei Ubuntu 10.04 zu installieren, benötigt man das zum VMware Server oder zur VMware Workstation passende CD-Image der „VMware Tools CD“. Diese kann über den vSphere Client gemountet werden. Dies geschieht automatisch, wenn man in den Einstellungen der virtuellen Maschine als virtuelles CDROM den Gerätetyp „Clientgerät“ aktiviert hat und im Menü unter Gast die Aktion „Installation und Aktualisierung von VMware Tools“ anklickt. Danach muss man sich über die VMware Console an dem Gast anmelden und die CD einbinden:

mount /dev/cdrom /mnt

Wenn man die CD eingebunden hat, braucht man nur noch das Archiv auf die Festplatte kopieren, auspacken und mit dem Installationsprogramm vmware-install.pl installieren (dies funktioniert allerdings nur wenn man als root auf der VMware-Konsole angemeldet ist. Bei einer SSH-Verbindung schlägt die Installation fehl!):

apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r` psmisc
cd
cp /mnt/VMwareTools*.tar.gz .
tar xvf VMwareTools*.tar.gz
cd vmware-tools-distrib/
./vmware-install.pl

Bei der Installation können normaler Weise alle vorgeschlagenen Einstellungen übernommen werden. Nachdem die Installation abgeschlossen ist werden die VMware Tools automatisch gestartet. Weitere Informationen über die VMware Tools unter Ubuntu kann man im Wiki der deutschen Ubuntu User finden.

VMware: Verbindungsfehler bei dem Start des VI Clients

Als ich mich heute auf einen VMware VirtualCenter Server 2.5 einloggte war einer der ESX-Server 3.5 und die auf im laufenden VMs grau hinterlegt. Das lag daran, dass der VirtualCenter Server keine Verbindung mehr zu dem ESX Server herstellen konnte. Auch der Versuch sich mit dem VMware Infrastructure-Client direkt auf den ESX Server einzuloggen schlug mit einer Zeitüberschreitung fehl.

Erst nachdem ich mich als root angemeldet hatte und wie folgt die Management Dienste neu gestartet hatte konnte man den ESX Server wieder managen:

service mgmt-vmware stop
service vmware-vpxa stop
service vmware-vpxa start
service mgmt-vmware start

Der Server meldete jedoch nach wie vor, dass der HA-Agent nicht gestartet werden konnte. Sicherheitshalber habe ich dann alle VMs auf einen anderen ESX Server geschoben und den defekten ESX Server neu gestartet. Danach lief er wieder ohne Probleme.

VMware Tools unter Ubuntu 9.04 installieren

Bei Windows Gastsystemen können die VMware Tools per Mausklick über den „VMware Infrastucture Client“ installiert werden. Bei Ubuntu muss man leider selber Hand anlegen. Dazu benötigt man die zum VMware Server oder zur VMware Workstation passende „VMware Tools CD“. Diese kann auf der Webseite von VMware herunter geladen werden. Wenn man diese ins CD-Laufwerk eingelegt und eingebunden hat, braucht man nur noch das Archiv auf die Festplatte kopieren, auspacken und mit dem Installationsprogramm vmware-install.pl installieren (dies funktioniert allerdings nur wenn man als root auf der VMware-Konsole angemeldet ist. Bei einer SSH-Verbindung schlägt die Installation fehl!):

apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r` psmisc
cd
cp /cdrom/VMwareTools*.tar.gz .
tar xvf VMwareTools*.tar.gz
cd vmware-tools-distrib/
./vmware-install.pl

Bei der Installation können normaler Weise alle vorgeschlagenen Einstellungen übernommen werden. Nachdem die Installation abgeschlossen ist werden die VMware Tools automatisch gestartet. Weitere Informationen über die VMware Tools unter Ubuntu kann man im Wiki der deutschen Ubuntu User finden.

iTunes konnte sich nicht mit dem iPhone verbinden: 0xE8000035

iTunes kann sich nicht mit einem iPhone oder einem iPod verbinden, wenn der Buffer für den USB-Anschluss zu groß ist. iTunes meldet dann den Fehler 0xE8000035. Insbesondere bei Virtuellen Maschinen unter VM-Ware oder VirtualBox scheint dieses Problem öfter aufzutreten. Bei VM-Ware ist dieses Problem bei der neusten Version bereits behoben und bei VirtualBox soll es ab der Version 2.1 gelöst sein.

Wenn die Virtuelle Maschine unter Linux läuft kann man das Problem auch lösen, indem man in den Kernel-Sourcen in der Datei drivers/usb/core/devio.c die MAX_USBFS_BUFFER_SIZE auf 131072 reduziert.

Wie das unter Ubuntu geht ist in dem Blog www.huanix.com sehr ausführlich beschrieben.

VM-Ware auf Servern von IBM mit Hindernissen

Ich habe mich jetzt entschlossen einige der Server die ich betreue mit VM-Ware zu virtualisieren, um Kosten zu sparen. Dazu habe ich von Dell, HP und IBM Angebote eingeholt. Letztendlich viel die Wahl auf das Angebot von IBM, da dieses für unsere Belange das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Im folgenden erwies sich die Installation jedoch leider wieder als ein Wenig schwieriger.

Die Server von IBM werden – ähnlich wie bei anderen Herstellern – von einer Partnerfirma vor Ort aufgebaut und eingerichtet. Nachdem VM-Ware installiert wurde, stellt der ausführende Techniker fest:

Die von VM-Ware für das Virtual Center mitgelieferte Microsoft MSDE Datenbank wird nicht supportet, wenn man sie in Produktionsumgebungen einsetzt.

Da ich mit VM-Ware nicht nur testen will, beschließe ich also eine andere Datenbank zu verwenden. Ich entscheide mich für Oracle, da wir viel Oracle einsetzen und VM-Ware dies in der Version 9 und 10 unterstützt. Dazu muss jedoch erst mal die richtige Oracle Version herunter geladen, die Lizensierung geklärt und alle Fragen beantwortet werden, die nicht in der – gerade mal eine halbe Seite langen – Anleitung für die „Installation von Oracle für Virtual Server“ stehen. Die Installation zieht sich also bis mitten in die Nacht. Außerdem endet sie mit dem Fehler:

[2007-11-20 10:10:33.267 'App' 3584 error] "ODBC error: (HY000) - [Oracle][ODBC][Ora]Trigger, procedure or function created with PL/SQL compilation error(s)." is returned when executing SQL statement "/*

Wir geben also erst mal auf und beschließen am nächsten Tag jemanden von VM-Ware anzurufen. Glücklicher Weise kenn der Techniker jemanden bei VM-Ware, den er am nächsten Tag anruft. Dieser leitet Ihn an den Support von VM-Ware weiter. Dieser weigert sich jedoch den Fall zu bearbeiten, ohne das er über die dafür vorgesehene Webseite gemeldet wurde. Auf dieser Webseite können wir mit unseren Zugangsdaten jedoch leider keinen Fall melden.

Nach einem erneuten Anruf bei VM-Ware stellt sich heraus, dass wir keinen Support von VM-Ware bekommen, weil wir über IBM gekauft haben. Wir können deshalb nur von IBM Support bekommen.

Super VM-Ware! Ich habe jetzt ein Problem mit einer Datenbank, die ich brauche, um von VM-Ware Support zu bekommen. Ich bekomme jedoch von VM-Ware keinen Support, um dieses Problem zu lösen. Die 16.000,- EUR für die Lizenz haben sich wirklich gelohnt. Das nächste mal sollte ich vielleicht lieber XEN von Citrix nehmen. Bei Citrix bekommt man auch bei OEM-Versionen Support. Sogar für etwaige mitgelieferten Datenbanken.