IBM: Firmware-Update für LSI 1064e SAS Controller zerstört Systemboard

Die aktuelle Firmware von IBM (Version 2.66) für den LSI 1064e SAS Controller hat mir letzte Woche ein Systemboard eines IBM HS21 XM Blade gekillt. Nach der aktualisierung konnte man nicht mehr von der SSD booten. IBM hat heute ein neues Systemboard und einen Techniker geschickt. Auch das neue Systemboard konnte nach dem einspielen der Firmware nicht mehr booten. Jetzt soll Morgen ein neues, drittes Systemboard kommen. Verteilt IBM hier gerade eine Firmware, die reihenweise Systemboards zerstört?

Installation einer Advantage Database unter Ubuntu 10.04

Bei der Installation einer Advantage Database unter einem Ubuntu 10.04 mit 64 Bit gibt es neben der normalen Installationsanleitung noch zwei weitere Punkte zu beachten:

  1. Bei einem Ubuntu mit 64 Bit müssen für die Installation auch die 32 Bit Bibliotheken installiert werden. Dies geschieht mit dem Befehlt
    apt-get install ia32-libs

    .

  2. Da Linux bei Dateinamen zwischen großen und kleinen Buchstaben unterscheidet, sollte man in der Datei
    /usr/local/advantage/ads.conf

    den Wert LOWERCASE_ALL_PATHS auf 1 setzen. Dies bringt dieAdvantage Database dazu nur kleine Buchstaben für Datei- und Verzeichnisnamen zu verwenden. Danach sollte man natürlich darauf achten, dass die Verzeichnisse und Dateien auf dem Server auch keine großen Buchstaben mehr enthalten. Einen Befehl für die Konvertierung der Datei- und Verzeichnisnamen findet man hier.

Reparatur einer Microsoft Exchange Datenbank

Wenn sich bei einem Exchange 2000 oder 2003 Server die Datenbank nicht mehr mounten lässt kann man versuchen diese mit den Kommandozeilen-Tools ESEUTIL und ISINTEG zu reparieren (ab Exchange 2007 wurden diese Tools in die Exchange Management Console eingebaut und können dort aufgerufen werden). Man sollte jedoch etwas Zeit mitbringen und vorher eine Datensicherung machen. Microsoft weißt nämlich explizit darauf hin, dass durch diese Tools auch Daten verloren gehen können und bei einer Datenbankgröße von 50 GB kann der Vorgang schon mal einen ganzen Tag dauern. Während der Reparatur wird jeweils im aktuellen Pfad eine temporäre Datenbank erstellt, die ca. 20% der alten Datenbankgröße benötigt. Der Pfad dieser Datenbank kann bei Bedarf mit dem Schalter /t geändert werden.

Im folgenden nun die einzelnen Schritte, mit denen ich bis jetzt die besten Erfolge beim reparieren einer Microsoft Exchange Datenbank erzielt habe:

  • SMTP Server anhalten (falls noch aktiv)
  • „ESEUTIL /MH DATENBANK“ ausführen
    Zeigt den Status der Datenbank an.
  • „ESEUTIL /P DATENBANK“ ausführen
    Diese Option versucht eine defekte Datenbank wieder „clean“ zu bekommen, indem diese komplett neu aufgebaut wird und fehlende Verbindungen und Seiten dabei einfach entfernt werden.
  • „ISINTEG.EXE -s -fix -test alltests“ ausführen
    Falls Tool nicht läuft, Transaction Logs in ein Backupverzeichnis verschieben. Auftretende Warnungen können ignoriert werden, sollten jedoch Fehler angezeigt werden, muss ISINTEG.EXE -s -fix -test alltests solgange wiederholt werden, bis keine Fehler mehr auftreten.

Upgrade eines Ubuntu Server von Version 8.10 auf 9.04

Ein Upgrade eines Servers mit Ubuntu Linux ist trivial. Es gibt dabei nur zu beachten, dass ein Upgrade immer nur auf die direkte Nachfolgeversion gemacht werden kann. Also nur ein Upgrade von 8.10 auf 9.04 und nicht auf 9.10. Nur bei den alle zwei Jahre erscheinenden Versionen mit LTS (Long Term Support) kann man ein Upgrade sowohl auf die direkte Nachfolgeversion als auch auf die nächste Version mit LST machen. Nähere Informationen findet man unter http://www.ubuntu.com/getubuntu/upgrading.

Um ein Upgrade von Ubuntu Linux über die Kommando Zeile zu veranlassen, muss man nur als root nacheinander die folgenden Befehle eingeben:

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get install update-manager-core
do-release-upgrade

Danach ist ein Neustart des Betriebssystem nötig und das Upgrade ist geschaft.

OMSA 5.4 LiveCD mit vielen Dell-Treibern und Diagnose-Tools

Für die Reparatur oder Migration eines Servers kann es mitunter sehr wichtig sein eine LiveCD zu haben. Von dieser kann man dann booten, ohne dass man etwas auf die Festplatte kopieren muss. Wenn man dazu Knoppix nimmt, hat man allerdings oft nicht die notwendigen Treiber und Diagnose-Tools des jeweiligen Herstellers.
Bei Dell gibt es deshalb regelmäßig eine kostenlose LiveCD auf Basis von CentOS, die fast alle notwendigen Dell-Treiber und Diagnose-Tools mitbringt. Leider ist auf der Linux-Webseite von Dell nur eine LiveCD erwähnt, die auf CentOS 4.4 basiert und einen OMSA 5.1 mitbringt. Wenn man etwas such findet man aber auch aktuellere Versionen. In dem Blog Direct2Dell wurde z.B. am 20.07.2007 eine LiveCD angekündigt, die auf CentOS 5 basiert und einen OMSA 5.2 dabei hat. Nach einigem stöbern in den Verzeichnissen der Dell-Webseite habe ich sogar eine aktuelle LiveCD entdeckt, die einen OMSA 5.4 im Gepäck hat.
Ein kleines Problem habe ich jedoch bei allen diesen CentOS LiveCD’s entdeckt. Bei einem aktuellen Dell PowerEdge 2900 Server mit DVD-ROM und SATA Platten hingen die CentOS LiveCD’s beim booten. Die Initial RAM-Disk scheint das DVD-Laufwerk nicht zu finden. Ein Knoppix 5.1 bootete hingegen ohne Probleme und fand sowohl das Platten-Array als auch das DVD-Laufwerk.

Chaos beim Support von IBM

Die USV von IBM, die kurz nach Ihrer Lieferung defekt war und von IBM getauscht werden musste, ist schon wieder defekt. Ich habe erneut beim Support den Ausfall gemeldet. Der Suport von IBM hat mich nicht nach dem Standort der USV gefragt und einen Technikereinsatz veranlaßt. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Schließlich hatte IBM die USV gerade getauscht und sollte wissen wo sie zu finden ist. Das war allerdings ein Fehler. Das Ersatzgerät und der Techniker rückten in einer falschen und 500 KM entfernten Niederlassung an. Ich frage mich nur woher sie die falsche Adresse hatten. Weder das defekte Gerät noch die Rechnung wurden zu dieser geschickt und die Hausnummer war auch noch falsch.